Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

Bundesverfassungsgericht löst Innovationsbremse im Straßengüterverkehr und gibt die Erprobung innovativer Fahrzeugkonzepte frei

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass das Bundesverfassungsgericht eine wichtige Innovationsbremse für den Straßengüterverkehr gelöst hat. Demnach ist es mit dem Grundgesetz und den Länderrechten vereinbar, in einem Großversuch festzustellen, „ob durch den Einsatz von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge der Verkehrsträger Straße effizienter genutzt und damit ein Beitrag zur Vermeidung von Emissionen gewährleistet werden kann“. Die vom früheren Verkehrsminister Dr. Ramsauer erlassene Rechtsverordnung erfüllt alle formellen Voraussetzungen des Grundgesetzes und stellt politische Handlungsfreiheit her. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts macht den Weg frei für einen umfassenden Versuch mit Lang-Fahrzeugen auf allen Bundesfernstraßen nach den eng umrissenen Kriterien des Feldversuchs. Schließlich gilt es, unter wissenschaftlicher Begleitung nicht nur Effizienz und Emissionen im Straßengüterverkehr zu optimieren, sondern auch Fragen

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Mittelständisches deutsches Transportlogistikgewerbe trägt Verschlechterung der Qualität von Tauschpaletten nicht mit

BGL erwartet wachsende Probleme vor allem an Handelsrampen Vor knapp drei Jahren hatten sich Industrie-, Handels-, Speditions- und Transportlogistikverbände unter Federführung von GS1 Germany auf einheitliche Qualitätskriterien für den Tausch von Europaletten geeinigt. Üblicherweise stellt die Industrie z.B. Konsumgüter für den Versand auf Paletten, um diese Waren – meist über mehrere Logistikstufen – bis zum Endempfänger, etwa einem Verbrauchermarkt, sicher und zuverlässig zu transportieren. Auf jeder Stufe der Logistikkette werden von den beteiligten Transportdienstleistern an der Abhol- bzw. Zustellrampe Leerpaletten getauscht, um dem Warenkreislauf einen Palettenkreislauf gegenüberzustellen. Dabei sieht der Gesetzgeber grundsätzlich einen Tausch gleicher Art und Güte vor! Nicht zuletzt, um Konflikte zwischen Lkw-Fahrern und Rampenpersonal zu vermeiden, wurden 2011 per Anwendungsempfehlung seitens GS1 Germany zwischen allen Beteiligten eindeutige Qualitätskriterien für Tauschpaletten vereinbart. An

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Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer des BGL im Gespräch mit Verkehrspolitikern in Berlin

Im Rahmen der fünften ordentlichen Sitzung des jüngsten BGL-Arbeitskreises trafen sich die BGL-Jungunternehmerinnen und -Jungunternehmer – wie schon 2010 – erneut in Berlin. Im Anschluss an eine ordentliche Arbeitskreissitzung in der Berliner BGL-Repräsentanz standen Gespräche im BMVI und im Deutschen Bundestag auf dem Programm, die genutzt wurden, um die politischen Entscheidungsträger auf die Probleme aus Unternehmersicht aufmerksam zu machen. Dabei wurde deutlich, dass den jungen Unternehmensvertretern vor allem die Planungssicherheit von politischen Rahmenbedingungen für ihre weiteren Geschäftsaktivitäten am Herzen liegt. Zunächst wurden die Arbeitskreismitglieder – um ihren Vorsitzenden, Andreas Meyer von der Eduard Meyer GmbH & Co. KG Spedition, – von der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär MdB (CSU) im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur empfangen. Das Themenspektrum reichte von der aktuellen und künftigen Infrastrukturfinanzierung

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BGL zum EU-Kabotagebericht: Leerfahrten lassen sich nicht beliebig reduzieren

Leerkilometeranteile auf niedrigem Niveau Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main im Zusammenhang mit Presseberichten klarstellt, die den gestern veröffentlichten EU-Kabotagebericht mit der Schlagzeile „Jeder fünfte Laster ist leer“ zusammenfassten, lassen sich Leerfahrten nicht beliebig reduzieren. In Milchtankwagen kann man kein Superbenzin als Rückfracht mitnehmen, ein Müll- oder Entsorgungsfahrzeug kann im Grunde genommen überhaupt keine Rückladung aufnehmen – und welche Rückladung sollten Baustellenkipper von der Abraumhalde oder Langholztransporter vom Sägewerk mitbringen? Zudem gibt es das Problem der sog. unpaarigen Verkehre: Nach Berlin wird z.B. dreimal so viel Ladung hineintransportiert wie hinaus – und wo es nichts zu transportieren gibt, muss der Lkw nun einmal leer bleiben. Darüber hinaus wird die Fahrt vom Betriebshof des Transportunternehmens zur ersten Ladestelle und

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BGL zu Kabotagebericht der EU-Kommission: Gemeinsamer Transportmarkt ist noch in weiter Ferne

Fiskal- und Sozialgefälle für weitere Marktliberalisierung immer noch zu groß Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. anlässlich der heutigen Veröffentlichung des „EU-Kabotageberichts“ feststellt, ist das Fiskal- und Sozialgefälle innerhalb der EU für weitere Lockerungen der Kabotageregelungen im Straßengütertransport immer noch zu groß. Wie weit die EU noch von einem „gemeinsamen Markt“ entfernt ist, ergibt sich bei genauer Lektüre auch aus den im Kabotagebericht verwendeten Zahlen (diese beziehen sich auf das Erhebungsjahr 2012): Ganz offensichtlich ist der Straßengütertransportmarkt zweigeteilt – in einen der „alten Mitgliedsstaaten“ und in einen der „neuen Mitgliedsstaaten“ mit EU-Beitritt ab 2004. So ist das Phänomen „Kabotage“ nahezu ausschließlich in den „alten“ EU-Ländern existent. Dabei fanden z.B. mehr als zwei Drittel der gesamten EU-Kabotage innerhalb Deutschlands (39%) und Frankreichs (29%)

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BGL zur Ausweitung der Lkw-Maut: Regionaler Wirtschaftsverkehr wird für Wirtschaft und Verbraucher teurer

Durch die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angekündigte Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und auf weitere 1.000 Kilometer Bundesstraßen wird vor allem der regionale Wirtschaftsverkehr in Deutschland betroffen sein. Im Gegensatz zu Bundesautobahnen, auf denen der mautpflichtige Anteil gebietsfremder Fahrzeuge sich der 40 Prozentmarke nähert, sind die auf Bundesstraßen eingesetzten Fahrzeuge überwiegend mit Kennzeichen -D- im regionalen Wirtschaftsverkehr tätig. „Aufgrund des intensiven Preis- und Leistungswettbewerbs sind die erzielten Margen im regionalen Wirtschaftsverkehr so gering, dass eine Überwälzung zusätzlicher Mautkosten auf die Verbraucher erforderlich wird“, merkt BGL-Präsident Adalbert Wandt an. Angesichts der Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur, nicht nur auf der Straße, sei die Ausweitung der Nutzerfinanzierung angesichts der Schuldenproblematik der öffentlichen Haushalte der bevorzugte politische Weg zur Mittelbeschaffung geworden. Allerdings müsse allen Beteiligten klar

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Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt Georg Stecker als Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag

Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt BGL-Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt verabschiedeten Georg Stecker als bisherigen Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag und begrüßten zugleich seinen Nachfolger Jens Pawlowski. Noch zu Bonner Zeiten war Georg Stecker in die Dienste des BGL getreten und hat in enger Abstimmung mit dem Präsidium und der Hauptgeschäftsführung direkte Beziehungen zur Bundesregierung, zu Fachministerien, Parlamentariern und politisch aktiven Organisationen „vor Ort“ aufgebaut und aufrechterhalten. BGL-Präsident Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Schmidt lobten Stecker für sein beispielhaftes Engagement und zeigten großes Verständnis für seinen Lebensplan, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Sie dankten ihm für seine Arbeit und hoben seine weitreichenden Kompetenzen hervor, die ihm große Wertschätzung und Achtung bei

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Ehemaliger BGL-Vizepräsident Karl-Heinz Kohn verstorben

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und der BGL-Ehrennadel in Gold mit Stern Karl-Heinz Kohn, ehemaliger Vizepräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und vormaliger 1. Vorsitzender des Verbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung Schleswig-Holstein, ist am 4. März 2014 im Alter von 81 Jahren verstorben. 1985 wurde Karl-Heinz Kohn zum Vizepräsidenten des damaligen Bundesverbandes des Deutschen Güterfernverkehrs (BDF) e.V. – dem heutigen Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. – gewählt und übte dieses Amt 20 Jahre lang aus. In dieser Zeit trug er für die Sozialpolitik des Bundesverbandes maßgebliche Verantwortung. Bei der Erledigung seiner Aufgaben hat Karl-Heinz Kohn stets höchstes Augenmaß und Fingerspitzengefühl gezeigt. Dabei hatte er immer neben den wirtschaftlichen Zwängen des Transportlogistikgewerbes auch den sozialen Status und das Wohlergehen der Fahrer

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BGL-Spitze trifft die Logistikbeauftragte der Bundesregierung, Dorothee Bär

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich die Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, und die BGL-Spitze, Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt. In dem mehr als einstündigen Gespräch fand ein Austausch über die derzeit wichtigen Anliegen der mittelständischen Transportwirtschaft statt. Die Gewerbespitzen erläuterten u.a. die angespannte wirtschaftliche Lage in den Transportunternehmen, die durch Marktverdrängung und Sozialdumping, zunehmend auch im nationalen Verkehr, Marktfelder aufgeben müssten. Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt war die Weiterentwicklung der Lkw-Maut und deren Auswirkungen auf das Gewerbe insb. auf die mittelständische Wirtschaft in peripheren und entlegenen Regionen. Einen ebenfalls breiten Raum nahmen die Nachwuchssorgen des Logistikgewerbes ein. Nicht nur der Fahrerberuf bedürfe einer Aufwertung. Auch andere Berufsbilder

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Bundesminister Alexander Dobrindt empfängt BGL-Spitze

Zu einem ersten Gedankenaustausch und zum persönlichen Kennenlernen begrüßte der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, die Spitze des BGL, Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt. Gegenstand des ersten Gedankenaustauschs waren die Koalitionsvereinbarungen und das Regierungsprogramm für die neue Legislaturperiode. Die Gewerbevertreter erläuterten Bundesminister Dobrindt in einem eineinhalbstündigen Gespräch das schwierige gewerbepolitische Umfeld, das von erheblichen Marktverschiebungen und Dumpingkonkurrenz geprägt ist. Auch die absehbare Mehrbelastungen durch die Ausweitung der Nutzerfinanzierung kamen zur Sprache. Bundesminister Dobrindt zeigte sich offen für die Probleme im deutschen Transportlogistikgewerbe. Beide Seiten unterstrichen ihre Bereitschaft, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem Gewerbe im Interesse tragfähiger Lösungen zur Stärkung des Mittelstands in bewährter Weise fortzusetzen.

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Breitenbachstraße 1
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