Pressemitteilungen

Kategorie: Verband

Hohe Kraftstoffpreise belasten das Transportgewerbe: BGL wendet sich mit Appell an Bundeskanzler Merz

Der verbleibende Spielraum im Güterkraftverkehr wird spürbar enger: Durch die jüngste Preisentwicklung beim Diesel stehen mittelständische Transportunternehmen vor erheblichen finanziellen Mehrbelastungen mit existentiellen Folgen. Bei einer Flotte von 50 Lkw summiert sich der Anstieg schnell auf zusätzliche Kosten im siebenstelligen Bereich pro Jahr. Da die Margen in der Branche traditionell gering sind, können viele kleine und mittlere Betriebe diesen Kostendruck nicht dauerhaft auffangen. Um die Versorgungsstrukturen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu sichern, braucht es nun zielgerichtete politische Rahmenbedingungen. In einem offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz schlägt der BGL e.V. konkrete Lösungsansätze vor: Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und faire Bedingungen im europäischen Wettbewerb zu gewährleisten. Den vollständigen Brief des BGL finden Sie hier.

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Depot-Laden für E-Lkw: BGL e.V. und Depotcharge starten BGL Charge – das bundesweite Depot-Ladenetz für den Straßengüterverkehr

Mit Abschluss einer 2,7 Millionen Euro Finanzierung setzt Depotcharge ein wichtiges Signal und launcht gemeinsam mit dem BGL e.V. BGL Charge – das bundesweite Depot-Ladenetz für den Straßengüterverkehr. E.L.V.I.S. unterstützt die Branchenlösung für ihre Mitglieder und setzt sich so für eine starke gemeinsame Branchenlösung ein. BGL, Frankfurt am Main, 15.09.2026 Der elektrische Straßengüterverkehr steht und fällt mit der Ladeinfrastruktur. Mit BGL Charge bringen der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und Depotcharge eine verbandseigene Lösung an den Start, die vorhandene Depotladeinfrastruktur bundesweit zu einem gemeinsamen Netzwerk verbindet. Speditionen öffnen ungenutzte Ladepunkte an ihren Depots für andere Flotten und greifen zugleich auf ein wachsendes Netz Lkw-tauglicher Ladeinfrastruktur zu. Parallel schließt Depotcharge eine Pre-Seed-Finanzierung über 2,7 Millionen Euro ab, mit der das Unternehmen die internationale Expansion

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Zukunftstag Nutzfahrzeuge: Gemeinsam den Hochlauf emissionsfreier Lkw voranbringen

Beim Zukunftstag Nutzfahrzeuge 2026, initiiert von BGL e.V. und DEKRA, diskutierten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Transportwirtschaft, Industrie und Infrastruktur über die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Antriebswende. Klettwitz/Lausitzring, 28.07.2026: Die Technologien für emissionsfreie Nutzfahrzeuge sind verfügbar. Jetzt entscheidet sich der Markthochlauf daran, ob Infrastruktur, Energieversorgung und planbare politische Rahmenbedingungen Schritt halten. Dieses Fazit stand im Mittelpunkt des Zukunftstags Nutzfahrzeuge 2026, den der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. gemeinsam mit DEKRA veranstaltete. Schauplatz war der DEKRA Lausitzring, Europas größtes herstellerunabhängiges Prüf- und Testzentrum für die Mobilität der Zukunft. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Transportwirtschaft, Fahrzeugindustrie sowie Energie- und Ladeinfrastruktur diskutierten darüber, wie der Umstieg auf emissionsfreie Nutzfahrzeuge wirtschaftlich und praxistauglich gelingen kann. Der Business Case entscheidet Einigkeit bestand darüber, dass der Hochlauf emissionsfreier

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Brennertransit-Klage: Rückenwind aus Luxemburg für Italiens EuGH-Klage gegen Österreich

Der deutsche Logistikverband BGL fühlt sich in seiner Rechtsauffassung bestätigt, wonach die meisten Anti-Transitmaßnahmen Österreichs gegen EU-Recht verstoßen. Dass die Blockabfertigung dennoch als mit EU-Recht vereinbar angesehen wird, ist aus Sicht des BGL nicht nachvollziehbar und bleibt rechtlich wie verkehrspolitisch höchst fragwürdig. BGL, Frankfurt am Main, 16.07.2026: Am 16. Juli 2026 hat der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs Campos Sánchez-Bordona seine Schlussanträge in dem Vertragsverletzungsverfahren Italiens gegen die österreichischen Anti-Transitmaßnahmen im Alpentransit über den Brenner veröffentlicht. Das deutsche Transportgewerbe begrüßt die Auffassung des Generalanwaltes, dass das auf der Inntalautobahn (A12) und der Brennerautobahn (A13) verhängte Nachtfahrverbot, das sektorale Fahrverbot und das Winterfahrverbot gegen EU-Recht verstoßen. BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt: „Wir vertreten seit vielen Jahren den Standpunkt, dass die Anti-Transitmaßnahmen Österreichs nicht mit EU-Recht vereinbar sind.

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Ferienfahrverbote für Lkw: BGL-Ausweichstreckenkarte 2026 in der App der Autobahn GmbH verfügbar

BGL, Frankfurt am Main, Autobahn GmbH, Berlin und BALM, Köln, 29.06.2026 Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. informiert auch in diesem Jahr mit seiner bewährten Ausweichstreckenkarte über geltende Fahrverbote sowie geeignete Alternativrouten. In die App der Autobahn GmbH integriert, kann die Karte komfortabel auf Smartphone oder Tablet genutzt werden. In Deutschland gilt gemäß Ferienreiseverordnung in den Monaten Juli und August an allen Samstagen (vom 4. Juli bis einschließlich 29. August 2026) für Solo-Lkw über 7,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse (zGM), Lkw mit Anhängern sowie Sattelzüge in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr ein zusätzliches Fahrverbot auf zahlreichen Autobahn- und ausgewählten Bundesstraßenabschnitten. Zur Unterstützung der betroffenen Fahrerinnen und Fahrer stellt der BGL auch in diesem Jahr wieder seine Ausweichstreckenkarte bereit. Diese wurde in

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Bundeskanzler Merz zu Gast bei Akkermann Transporte: BGL fordert konkrete Entlastungen für den mittelständischen Straßengüterverkehr

Beim Besuch des Kanzlers in Moormerland macht der BGL die Lage der Branche deutlich und benennt drei zentrale Handlungsfelder: CO₂-Doppelbelastung, Mautharmonisierung und den Finanzierungskreislauf Straße. BGL, Frankfurt am Main, 29.04.2026: Bundeskanzler Friedrich Merz und die Parlamentarische Staatssekretärin Gitta Connemann haben heute die familiengeführte Akkermann Transporte GmbH im ostfriesischen Moormerland besucht. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeiter/-innen und betreibt rund 65 Lkw. Im Mittelpunkt des Austauschs mit der Unternehmerfamilie und dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. stand die Frage, wie mittelständische Transportunternehmen auch künftig investieren, Arbeitsplätze sichern und Verantwortung in der Region übernehmen können. Vertreten wurde der Verband durch Aufsichtsratsmitglied und Gastgeber Klaus Akkermann sowie Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt. Branche unter erheblichem Druck Der mittelständische Straßengüterverkehr steht vor einer Reihe gleichzeitiger Herausforderungen: steigende

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Verkehrsverbände sehen im Entlastungspaket einen ersten Schritt, mahnen aber weitere Maßnahmen an

Berlin/Frankfurt am Main, 13. April 2026 Die führenden Verbände der Verkehrs- und Logistikbranche bewerten die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungsmaßnahmen als einen ersten und längst überfälligen Schritt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe trägt dazu bei, den akuten Kostendruck auf Unternehmen kurzfristig zu mindern. „Die Beschlüsse der Bundesregierung zeigen, dass die Dramatik der Lage endlich erkannt wurde und nun erste konkrete Schritte folgen“, erklären die unterzeichnenden Verbände. Gleichzeitig betonen sie, dass kurzfristige Entlastungen allein nicht ausreichen, um die tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen der Branche nachhaltig zu bewältigen. Entscheidend sei nun, die eingeleiteten Maßnahmen in ein langfristig tragfähiges Gesamtkonzept zu überführen und die weiteren Entlastungsvorschläge der Branche umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach verlässlicheren Rahmenbedingungen, insbesondere im

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Dem mittelständischen deutschen Transportgewerbe droht der existenzielle Kahlschlag

In Polen sind seit heute massive Entlastungen für Bevölkerung und Wirtschaft in Kraft BGL, Frankfurt am Main, 01.04.2026: Deutsche Transportunternehmen verlieren in der aktuellen Dieselpreiskrise weiter massiv an Boden. Während Polen seine Unternehmen und Bürger mit abgesenkter Mehrwertsteuer, auf EU-Mindestniveau reduzierter Energiesteuer und Preisdeckelung entlastet, bleibt eine vergleichbare Antwort der Bundesregierung auf die Dieselpreisexplosion weiter aus. Für das überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Transportgewerbe verschärft sich damit der Wettbewerbsnachteil dramatisch. Nach Berechnungen des BGL liegt der Netto-Dieselpreis in Polen derzeit um 29 Cent je Liter unter dem deutschen Niveau. Bei 10.000 Kilometern Monatsfahrleistung und 30 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer entstehen so 870 Euro Mehrkosten pro Lkw und Monat. Für eine Flotte von 50 Fahrzeugen summiert sich das auf 522.000 Euro im Jahr. Mit 900 Litern

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Dieselpreisexplosion bedroht akut Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft

Logistikverband BGL fordert Sofortmaßnahmen für die Transportbranche und legt Maßnahmenplan vor BGL, Frankfurt am Main, 11.03.2026: „In meinen Gesprächen mit Transportunternehmern erlebe ich aktuell eine enorme Sorge um die wirtschaftliche Lage und die Existenz ihrer Betriebe.“ konstatiert BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt zur Lage im deutschen Transportgewerbe vor dem Hintergrund der Dieselpreisexplosion. „Viele mittelständische Betriebe geraten durch die Dieselpreisexplosion binnen weniger Tage an die Grenze ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. Da 85% der Güter vom Lkw transportiert werden, gefährdet das nicht nur Unternehmen, sondern auch die tägliche Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft.“ “Mit unserem ‚Maßnahmenplan zur Sicherung der Lieferketten‘ liegen die Werkzeuge auf dem Tisch, mit denen die Politik jetzt auf die Dieselpreisexplosion reagieren sollte. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung schnell, unbürokratisch und wirksam handelt, um Liquidität

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50 € Entschädigung wegen Datenschutzverstößen: Der BGL-Kooperationspartner Privacy ReClaim bietet Facebook und/oder Instagram-Nutzern Sofortentschädigung i.H.v. 50 € für Datenschutzverstöße von Meta an

Der Logistikverband BGL unterstützt eine neue Initiative seines Kooperationspartners Privacy ReClaim, die sich gegen die extensive Datensammlung von Meta richtet. Parallel zu der Initiative gegen Google erweitert Privacy ReClaim nun sein Engagement und geht auch gegen Meta vor. Eine Vielzahl deutscher Gerichte hat in den vergangenen Monaten entschieden, dass Meta gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößt und Daten von Nutzern der Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram rechtswidrig verarbeitet. Denn verwendet eine Webseite oder App die sogenannten „Meta-Business-Tools“, übermitteln diese an Meta Daten darüber, welche Facebook- und Instagram-Nutzer die Webseite oder App genutzt haben und wann. Besonders problematisch kann das sein, wenn es sich um Webseiten oder Apps mit sensiblen Inhalten handelt. Nach Auffassung vieler Gerichte fehlt es an einer Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten, weshalb betroffenen

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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