Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

Verbändeinitiative gegen Fahrermangel

Eine breite Allianz aus elf führenden Wirtschafts- und Branchenverbänden hat einen gemeinsamen Weckruf zur Bekämpfung des Fahrermangels im Straßengüterverkehr gestartet. Der zunehmende Mangel an Berufskraftfahrerinnen und -fahrern gefährdet bereits heute die Stabilität der Logistikketten und damit die Versorgung von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem vorliegenden Positionspapier fordern die Verbände die Bundesregierung auf, dem Fahrermangel endlich wirksam zu begegnen. Zentrales Anliegen ist die Einsetzung einer interministeriellen Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Verbände und der zuständigen Ressorts BMV, BMAS, BMI und BMWE, um eine koordinierte, ressortübergreifende Strategie zur Sicherung des Fahrerarbeitsmarktes zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Positionspapier Verbändeinitiative Fahrermangel 2026

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Brennertransit

Gemeinsame Pressemitteilung von BGL, IRU, AISÖ, FNTR, ITD, NLA und TLN: Die im Arbeitskreis Alpentransit vertretenen Transport- und Logistikverbände fordern die EU-Kommission auf, mit Österreich und den Nachbarstaaten Verhandlungen über die Möglichkeiten einer kurzfristigen Verbesserung der Verkehrssituation aufzunehmen. Vor wenigen Tagen fand ein Austausch des Arbeitskreises Alpentransit mit der Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) der Europäischen Kommission über die aktuelle Situation beim Brennertransit statt. An dem Gespräch nahm auch Jens Gieseke (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments und verkehrspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, teil. Kernthema des Gesprächs waren die unverändert bestehenden Probleme auf der Brennerroute im Zusammenhang mit der einspurigen Verkehrsführung an der Luegbrücke sowie die Auswirkungen der Anti-Transitmaßnahmen Tirols auf den Straßengüterverkehr und den europäischen Binnenmarkt. Der Arbeitskreis Alpentransit forderte die EU-Kommission auf, trilaterale Verhandlungen

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Nach erfolgreichem Einsatz der deutschen, französischen, nordeuropäischen und niederländischen Transportverbände: Lkw von neuen EU-Rechtsvorschriften ausgenommen

Common Road Transport Office: Brüssel/Frankfurt am Main, 17. Dezember 2025: Am 16. Dezember veröffentlichte die Europäische Kommission das Automobilpaket mit einem Vorschlag für saubere Unternehmensflotten, einer gezielten Änderung der CO2-Flottengrenzwerte für schwere Lastkraftwagen und Vereinfachungsmaßnahmen für Lieferwagen. Die unterzeichnenden Verbände begrüßen insbesondere, dass die Kommission die gemeinsamen   Bedenken der europäischen Transportunternehmen berücksichtigt und schließlich in ihrem Vorschlag für „Saubere Unternehmensflotten“ keine Kaufverpflichtung für emissionsfreie Lastkraftwagen vorgeschlagen hat. Die Ankündigung erfolgte nach einer der größten europaweiten Mobilisierungen der Branche in den letzten Jahren. Im Herbst führten unsere Mitgliedsunternehmen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und den nordeuropäischen Ländern zusammen mit der IRU als koordinierender Organisation eine europäische Kampagne – einschließlich einer Petition – durch, um den ursprünglichen Vorschlag zu verbindlichen Kaufverpflichtungen zu stoppen. Die Unterstützung war in

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BGL: Entscheidung der EU-Verkehrsminister zu Abmessungen und Gewichten von Nutzfahrzeugen wichtiger Schritt für die klimafreundliche Transformation im Straßengüterverkehr – weitere müssen aber noch folgen.

BGL, Frankfurt am Main, 08.12.2025: Der BGL sieht in der jüngsten Verabschiedung der Ratsposition zur Überarbeitung der Richtlinie über Abmessungen und Gewichten von Nutzfahrzeugen durch die EU-Verkehrsminister einen wichtigen Schritt für die klimafreundliche Transformation im Straßengüterverkehr – weitere müssen aber noch folgen. Grundsätzliche Probleme der Transportbranche werden mit dem Vorschlag angegangen und zugleich die Rahmenbedingungen zur Reduktion der CO2-Emissionen bei Nutzfahrzeugen sowie für den zunehmenden Einsatz von Null-Emissions-Fahrzeugen verbessert. Der verlängerte Sattelanhänger wird dank des Einsatzes von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder im Ratsdokument berücksichtigt. Die Mehrgewichtskompensationen für die höheren Leergewichte der neuen Antriebstechnologien sollen für die Null-Emissions-Fahrzeuge pauschal ausgeweitet, Achslasten hingegen nicht angehoben werden: – Für fünfachsige Kombinationen mit zweiachsigen Zugfahrzeugen soll es pauschal 2 t Mehrgewichtskompensation geben. – Bei sechsachsigen Kombinationen mit dreiachsigen Zugfahrzeugen sollen

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Endlich Bewegung: Beschleunigung statt Entschleunigung bei der Infrastruktur

BGL fordert vollständige und schnelle Umsetzung des Planungsbeschleunigungsgesetz für ein neues Tempo bei Brücken, Straßen und Stellplätzen. BGL, Frankfurt am Main, 08.11.2025: Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. begrüßt die Pläne der Bundesregierung, zentrale Verkehrsprojekte künftig als Vorhaben des überragenden öffentlichen Interesses einzustufen. Das Planungsbeschleunigungsgesetz muss dazu schnell und konsequent beschlossen werden. Weitere Verzögerungen können wir uns, im Sinne des Wirtschaftsstandortes Deutschland, nicht leisten. Nicht nur Schienen- und Wasserstraßenprojekte, sondern auch Straßensanierungen, Brückenersatzneubauten und der Bau fehlender Lkw-Stellplätze sollen priorisiert geplant und gebaut werden. Damit wird eine zentrale Forderung der mittelständischen Transportwirtschaft aufgegriffen: Planungsverfahren vereinfachen, beschleunigen und digitalisieren, um die marode Verkehrsinfrastruktur Deutschlands endlich fit für Zukunft, Versorgung und Sicherheit zu machen. „Deutschland braucht wieder funktionierende Verkehrsadern. Marode Brücken, Staus und fehlende

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Finanzierungskreislauf Straße jetzt im Haushalt 2026 verankern – Politik muss Wort halten!

BGL: Brückensanierung bleibt weit hinter den Zielen zurück, unökologische Umwegverkehre sind die Folge – jetzt haushälterische Konsequenzen ziehen Nach aktuellen Medienberichten über die schleppende Sanierung deutscher Autobahnbrücken mahnt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. entschlossenes Handeln an. Vor der entscheidenden Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses in der kommenden Woche fordert der BGL, das im Koalitionsvertrag verankerte Versprechen zur Schließung des Finanzierungskreislaufs Straße nun auch im Bundeshaushalt 2026 abzubilden.„Wenn weniger als die Hälfte der maroden Autobahnbrücken saniert werden kann, zeigt das deutlich, dass die bisherigen Mittel nicht ausreichen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Preise im Bundesfernstraßenbau laut einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums allein von 2016 bis 2024 um 64 % gestiegen sind“, sagt Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL. „Die Koalition hat mit ihrer Zusage von

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Schließung des Finanzierungskreislaufs Straße ist endlich angestoßen!

BGL, Frankfurt am Main, 09.10.2025: Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt die von der Koalition angekündigte Aufstockung um 3 Mrd. Euro für Autobahnen und Bundesstraßen. Der BGL sieht darin einen wichtigen ersten Schritt zur Schließung des Finanzierungskreislaufs Straße. Dem müssen nun weitere folgen. Mit der Bereitstellung dieser zusätzlichen 3 Mrd. Euro für die Straße sind die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen, um den geschlossenen Finanzierungskreislauf Straße umzusetzen. Im zweiten Schritt muss nun die Anpassung des Bundesfernstraßenmautgesetzes erfolgen, damit straßenbezogene Einnahmen dauerhaft zweckgebunden in Erhalt, Sanierung und Ausbau der Infrastruktur fließen. Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des BGL: „Mit den zusätzlichen 3 Milliarden Euro hat der Bundesverkehrsminister eine zentrale Weichenstellung zur Schließung des Finanzierungskreislaufs Straße vorgenommen. Damit erhalten unsere Unternehmer endlich eine angemessene Gegenleistung für

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Politik darf die finanziellen und operativen Grenzen der Logistikbranche bei der Antriebswende nicht ignorieren

Logistikverbände BGL, BWVL, BPEX und DSLV kritisieren einseitige Ausrichtung des Autogipfels Berlin/Bonn/Frankfurt a.M., 8. Oktober 2025 Anlässlich des morgigen Autogipfels im Bundeskanzleramt fordern BGL, BWVL, BPEX und DSLV eine konsequente Neuausrichtung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs. Der Logistiksektor als größte Nutzergruppe gewerblicher Lkw-Flotten ist bereit, seinen Beitrag zu leisten, doch nach wie vor bremst eine falsch austarierte Politik die Transformation der Unternehmen. Da der Logistikbranche die Teilnahme am Autogipfel erneut verwehrt wurde, drohen die Ergebnisse einmal mehr zu einseitig an den Interessen der Nutzfahrzeughersteller ausgerichtet zu werden, befürchten die Verbände. Falsche Rahmenbedingungen verhindern TransformationsfortschritteDie bisherigen ordnungspolitischen und fiskalischen Maßnahmen haben so gut wie keine Wirkung erzielt. Von den in Deutschland zugelassenen schweren Lkw wird nur ein Bruchteil elektrisch betrieben – der Anteil

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„Netzwerk der Logistik“ 2025 diskutierte Maut, Haushalt und Infrastruktur – und übersetzte sie in Handeln

Frankfurt a. M., 26. September 2025 – Die Lkw-Maut spült Milliarden in den Bundeshaushalt – auf der Straße kommt davon zu wenig an. Brücken, Fahrbahnen, sichere Lkw-Stellplätze und netzanschlussfähige Standorte warten auf sichtbare Investitionen. Vor dem Hintergrund der Haushaltsberatungen für 2025 und 2026 steht die Frage im Raum: Kommt das Geld dort an, wo die Lkw fahren? Der BGL drängt daher auf die Rückkehr zum Finanzierungskreislauf Straße. Die Konjunktur setzt die Branche zusätzlich unter Druck: Der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex fiel im August 2025 gegenüber Juli um –2,3 % (–1,0 % zum Vorjahr). Das ist ein wichtiger Frühindikator, der in der Branche die Alarmglocken schrillen lässt, denn wenn Transporte weiter zurückgehen, wirkt sich das auch auf die Wirtschaft aus. Gleichzeitig läuft zum 31.12.2025 die Mautbefreiung für Null-Emissions-Lkw aus

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50 € Entschädigung wegen Datenschutzverstößen: Der BGL-Kooperationspartner Privacy ReClaim bietet Facebook und/oder Instagram-Nutzern Sofortentschädigung i.H.v. 50 € für Datenschutzverstöße von Meta an

Der Logistikverband BGL unterstützt eine neue Initiative seines Kooperationspartners Privacy ReClaim, die sich gegen die extensive Datensammlung von Meta richtet. Parallel zu der Initiative gegen Google erweitert Privacy ReClaim nun sein Engagement und geht auch gegen Meta vor. Eine Vielzahl deutscher Gerichte hat in den vergangenen Monaten entschieden, dass Meta gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstößt und Daten von Nutzern der Social-Media-Plattformen Facebook und Instagram rechtswidrig verarbeitet. Denn verwendet eine Webseite oder App die sogenannten „Meta-Business-Tools“, übermitteln diese an Meta Daten darüber, welche Facebook- und Instagram-Nutzer die Webseite oder App genutzt haben und wann. Besonders problematisch kann das sein, wenn es sich um Webseiten oder Apps mit sensiblen Inhalten handelt. Nach Auffassung vieler Gerichte fehlt es an einer Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten, weshalb betroffenen

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Brennertransit

Gemeinsame Pressemitteilung von BGL, IRU, AISÖ, FNTR, ITD, NLA und TLN: Die im Arbeitskreis Alpentransit vertretenen Transport- und Logistikverbände fordern

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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