Pressemitteilungen

Kategorie: 2026

Brennertransit: Mündliche Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof am 21. April 2026

Der Arbeitskreis Alpentransit erwartet durch das Urteil des EuGH eine Rücknahme der Anti-Transitmaßnahmen und somit eine Lösung für die untragbare Situation auf der Brennerroute. BGL, Frankfurt am Main, 16.04.2026:Am 21. April 2026 findet vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg die mündliche Verhandlung in dem Vertragsverletzungsverfahren Italiens gegen die österreichischen Anti-Transitmaßnahmen statt. Der Arbeitskreis Alpentransit begrüßt, dass in dieser Rechtssache, die für das europäische Transportgewerbe von herausragender Bedeutung ist, endlich Bewegung kommt. Der Arbeitskreis Alpentransit geht davon aus, dass der EuGH die von Österreich praktizierten Anti-Transitmaßnahmen als unzulässig betrachten wird. In der Vergangenheit hatte der EuGH bereits zweimal festgestellt, dass das Sektorale Fahrverbot mit EU-Recht unvereinbar ist.Hintergrund: Die italienische Regierung hatte am 30.07.2024 Klage beim Europäischen Gerichtshof gegen Österreich wegen der zahlreichen Anti-Transitmaßnahmen entlang des Brennerkorridors

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Verkehrsverbände sehen im Entlastungspaket einen ersten Schritt, mahnen aber weitere Maßnahmen an

Berlin/Frankfurt am Main, 13. April 2026 Die führenden Verbände der Verkehrs- und Logistikbranche bewerten die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungsmaßnahmen als einen ersten und längst überfälligen Schritt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe trägt dazu bei, den akuten Kostendruck auf Unternehmen kurzfristig zu mindern. „Die Beschlüsse der Bundesregierung zeigen, dass die Dramatik der Lage endlich erkannt wurde und nun erste konkrete Schritte folgen“, erklären die unterzeichnenden Verbände. Gleichzeitig betonen sie, dass kurzfristige Entlastungen allein nicht ausreichen, um die tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen der Branche nachhaltig zu bewältigen. Entscheidend sei nun, die eingeleiteten Maßnahmen in ein langfristig tragfähiges Gesamtkonzept zu überführen und die weiteren Entlastungsvorschläge der Branche umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach verlässlicheren Rahmenbedingungen, insbesondere im

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Verkehrsgewerbe fordert in offenem Brief an den Bundeskanzler entschlossenes Handeln der Bundesregierung

Frankfurt am Main/Berlin, 11. April 2026 – Angesichts der sich zuspitzenden Kostenkrise im Verkehrsgewerbe fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo), dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), dem Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX), dem Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) sowie dem Bundesverband Taxi und Mietwagen die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf. Steigende Energie- und Betriebskosten, ruinöser Wettbewerb und wachsender wirtschaftlicher Druck treiben immer mehr Unternehmen an den Rand ihrer Existenz. Die Verbände warnen vor einer Insolvenzwelle mit gravierenden Folgen für Versorgung, Mobilität und Wirtschaft in Deutschland. In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz machen die Verbände nun unmittelbar Druck auf die Bundesregierung. „Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Unsere Unternehmen erwarten keine Debatten über Zuständigkeiten, sondern konkrete Entscheidungen

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Dem mittelständischen deutschen Transportgewerbe droht der existenzielle Kahlschlag

In Polen sind seit heute massive Entlastungen für Bevölkerung und Wirtschaft in Kraft BGL, Frankfurt am Main, 01.04.2026: Deutsche Transportunternehmen verlieren in der aktuellen Dieselpreiskrise weiter massiv an Boden. Während Polen seine Unternehmen und Bürger mit abgesenkter Mehrwertsteuer, auf EU-Mindestniveau reduzierter Energiesteuer und Preisdeckelung entlastet, bleibt eine vergleichbare Antwort der Bundesregierung auf die Dieselpreisexplosion weiter aus. Für das überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Transportgewerbe verschärft sich damit der Wettbewerbsnachteil dramatisch. Nach Berechnungen des BGL liegt der Netto-Dieselpreis in Polen derzeit um 29 Cent je Liter unter dem deutschen Niveau. Bei 10.000 Kilometern Monatsfahrleistung und 30 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer entstehen so 870 Euro Mehrkosten pro Lkw und Monat. Für eine Flotte von 50 Fahrzeugen summiert sich das auf 522.000 Euro im Jahr. Mit 900 Litern

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BGL-Politikarena: Straßengüterverkehr fordert strukturelle Veränderungen und konkrete Entlastungen

Mittelständischer Straßengüterverkehr macht politischen Handlungsdruck bei Infrastruktur, Wettbewerb, Bürokratie und Kosten deutlich Berlin/Frankfurt am Main, 27. März 2026 – Bei der BGL-Politikarena 2026 in Berlin haben Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Straßengüterverkehr deutlich gemacht: Der Mittelstand steht unter massivem wirtschaftlichem Druck und braucht jetzt konkrete Entlastungen, verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionen in die Straße. Im Mittelpunkt standen die drei zentralen Themen der Veranstaltung: das schleichende Sterben im mittelständischen Transportgewerbe, der notwendige Bürokratieabbau und die Bekämpfung des Fahrermangels sowie der Finanzierungskreislauf Straße mit Blick auf Infrastruktur und Klimaschutz. In der Diskussion wurde klar: Anhaltend hohe Dieselpreise, die doppelte Belastung durch CO₂-Kosten an Tankstelle und in der Maut belasten viele Unternehmen massiv. Aus Sicht der Betriebe verschlechtern sich damit die Wettbewerbsbedingungen deutscher Transportunternehmen im europäischen Markt weiter. Der

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Dieselpreisexplosion bedroht akut Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft

Logistikverband BGL fordert Sofortmaßnahmen für die Transportbranche und legt Maßnahmenplan vor BGL, Frankfurt am Main, 11.03.2026: „In meinen Gesprächen mit Transportunternehmern erlebe ich aktuell eine enorme Sorge um die wirtschaftliche Lage und die Existenz ihrer Betriebe.“ konstatiert BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt zur Lage im deutschen Transportgewerbe vor dem Hintergrund der Dieselpreisexplosion. „Viele mittelständische Betriebe geraten durch die Dieselpreisexplosion binnen weniger Tage an die Grenze ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. Da 85% der Güter vom Lkw transportiert werden, gefährdet das nicht nur Unternehmen, sondern auch die tägliche Versorgung von Bevölkerung und Wirtschaft.“ “Mit unserem ‚Maßnahmenplan zur Sicherung der Lieferketten‘ liegen die Werkzeuge auf dem Tisch, mit denen die Politik jetzt auf die Dieselpreisexplosion reagieren sollte. Entscheidend ist, dass die Bundesregierung schnell, unbürokratisch und wirksam handelt, um Liquidität

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Hohe Spritpreise belasten Logistikunternehmen und Verbraucher

Gemeinsame Pressemitteilung – AMÖ / BGL / BPEX / BWVL Logistikverbände fordern kurzfristige Entlastung bei Kraftstoffkosten Berlin, 06.03.2026 – Angesichts der in den vergangenen Tagen drastisch gestiegenen Kraftstoffpreise schlagen die deutschen Logistikverbände Alarm. Der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) sowie der Bundesverband für Eigenlogistik & Verlader (BWVL) appellieren an die Bundesregierung, kurzfristig Maßnahmen zur Entlastung der Branche zu ergreifen. Die aktuell hohen Dieselpreise in Deutschland setzen Unternehmen entlang der gesamten Logistikkette massiv unter Druck. „Logistik ist das Rückgrat der Wirtschaft. Wenn Transportkosten drastisch steigen, wirkt sich das zwangsläufig auf Preise für Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbraucher aus“, erklären die Verbände. Transportunternehmen, Paketdienste, Möbelspediteure, Eigenlogistiker und Verlader stehen vor der Herausforderung, steigende Energiekosten

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Bus- und Logistikbranche stellt sich hinter Führerscheinreform: Jetzt zügig umsetzen, nicht zerreden!

Gemeinsame Pressemitteilung – BGL / bdo / DSLV / VDV Berlin/Frankfurt am Main, den 24. Februar 2026 – Die führenden Verbände der Bus- und Logistikbranche bdo, BGL, DSLV und VDV stellen sich ausdrücklich hinter die Reformvorhaben von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zur Modernisierung der Fahrschulausbildung und zur Vereinfachung der Berufskraftfahrerqualifikation!Der Berufszugang für Busfahrer und Lkw-Fahrer muss endlich schneller, digitaler und bezahlbarer werden. Er ist derzeit unnötig teuer und komplex. Nachbarländer zeigen, dass es deutlich einfacher und kostengünstiger gehen kann. Hier muss Deutschland aufschließen und wettbewerbsfähiger werden. Dafür brauchen wir einen entschlossenen Abbau bürokratischer Hürden. Die Modernisierungsoffensive von Minister Schnieder ist daher richtig und überfällig. Die Reformanstrengungen müssten aus Sicht der Bus- und Logistikbranche sogar noch ambitionierter sein: Neben wichtigen Maßnahmen wie der Digitalisierung des Theorieunterrichts, Erleichterungen

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Verbändeinitiative gegen Fahrermangel

Eine breite Allianz aus elf führenden Wirtschafts- und Branchenverbänden hat einen gemeinsamen Weckruf zur Bekämpfung des Fahrermangels im Straßengüterverkehr gestartet. Der zunehmende Mangel an Berufskraftfahrerinnen und -fahrern gefährdet bereits heute die Stabilität der Logistikketten und damit die Versorgung von Wirtschaft und Gesellschaft. Mit dem vorliegenden Positionspapier fordern die Verbände die Bundesregierung auf, dem Fahrermangel endlich wirksam zu begegnen. Zentrales Anliegen ist die Einsetzung einer interministeriellen Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Verbände und der zuständigen Ressorts BMV, BMAS, BMI und BMWE, um eine koordinierte, ressortübergreifende Strategie zur Sicherung des Fahrerarbeitsmarktes zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Positionspapier Verbändeinitiative Fahrermangel 2026

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Brennertransit

Gemeinsame Pressemitteilung von BGL, IRU, AISÖ, FNTR, ITD, NLA und TLN: Die im Arbeitskreis Alpentransit vertretenen Transport- und Logistikverbände fordern die EU-Kommission auf, mit Österreich und den Nachbarstaaten Verhandlungen über die Möglichkeiten einer kurzfristigen Verbesserung der Verkehrssituation aufzunehmen. Vor wenigen Tagen fand ein Austausch des Arbeitskreises Alpentransit mit der Generaldirektion Mobilität und Verkehr (DG MOVE) der Europäischen Kommission über die aktuelle Situation beim Brennertransit statt. An dem Gespräch nahm auch Jens Gieseke (CDU), Mitglied des Europäischen Parlaments und verkehrspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion, teil. Kernthema des Gesprächs waren die unverändert bestehenden Probleme auf der Brennerroute im Zusammenhang mit der einspurigen Verkehrsführung an der Luegbrücke sowie die Auswirkungen der Anti-Transitmaßnahmen Tirols auf den Straßengüterverkehr und den europäischen Binnenmarkt. Der Arbeitskreis Alpentransit forderte die EU-Kommission auf, trilaterale Verhandlungen

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Martin Bulheller

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