Pressemitteilungen

Schlagwort: Dieselpreis

Verkehrsverbände sehen im Entlastungspaket einen ersten Schritt, mahnen aber weitere Maßnahmen an

Berlin/Frankfurt am Main, 13. April 2026 Die führenden Verbände der Verkehrs- und Logistikbranche bewerten die von der Bundesregierung beschlossenen Entlastungsmaßnahmen als einen ersten und längst überfälligen Schritt zur Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Die temporäre Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe trägt dazu bei, den akuten Kostendruck auf Unternehmen kurzfristig zu mindern. „Die Beschlüsse der Bundesregierung zeigen, dass die Dramatik der Lage endlich erkannt wurde und nun erste konkrete Schritte folgen“, erklären die unterzeichnenden Verbände. Gleichzeitig betonen sie, dass kurzfristige Entlastungen allein nicht ausreichen, um die tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen der Branche nachhaltig zu bewältigen. Entscheidend sei nun, die eingeleiteten Maßnahmen in ein langfristig tragfähiges Gesamtkonzept zu überführen und die weiteren Entlastungsvorschläge der Branche umzusetzen. Im Mittelpunkt steht dabei die Forderung nach verlässlicheren Rahmenbedingungen, insbesondere im

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Verkehrsgewerbe fordert in offenem Brief an den Bundeskanzler entschlossenes Handeln der Bundesregierung

Frankfurt am Main/Berlin, 11. April 2026 – Angesichts der sich zuspitzenden Kostenkrise im Verkehrsgewerbe fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo), dem Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), dem Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX), dem Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) sowie dem Bundesverband Taxi und Mietwagen die Bundesregierung zu sofortigem Handeln auf. Steigende Energie- und Betriebskosten, ruinöser Wettbewerb und wachsender wirtschaftlicher Druck treiben immer mehr Unternehmen an den Rand ihrer Existenz. Die Verbände warnen vor einer Insolvenzwelle mit gravierenden Folgen für Versorgung, Mobilität und Wirtschaft in Deutschland. In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz machen die Verbände nun unmittelbar Druck auf die Bundesregierung. „Die Zeit des Zögerns ist vorbei. Unsere Unternehmen erwarten keine Debatten über Zuständigkeiten, sondern konkrete Entscheidungen

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Dem mittelständischen deutschen Transportgewerbe droht der existenzielle Kahlschlag

In Polen sind seit heute massive Entlastungen für Bevölkerung und Wirtschaft in Kraft BGL, Frankfurt am Main, 01.04.2026: Deutsche Transportunternehmen verlieren in der aktuellen Dieselpreiskrise weiter massiv an Boden. Während Polen seine Unternehmen und Bürger mit abgesenkter Mehrwertsteuer, auf EU-Mindestniveau reduzierter Energiesteuer und Preisdeckelung entlastet, bleibt eine vergleichbare Antwort der Bundesregierung auf die Dieselpreisexplosion weiter aus. Für das überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Transportgewerbe verschärft sich damit der Wettbewerbsnachteil dramatisch. Nach Berechnungen des BGL liegt der Netto-Dieselpreis in Polen derzeit um 29 Cent je Liter unter dem deutschen Niveau. Bei 10.000 Kilometern Monatsfahrleistung und 30 Litern Verbrauch pro 100 Kilometer entstehen so 870 Euro Mehrkosten pro Lkw und Monat. Für eine Flotte von 50 Fahrzeugen summiert sich das auf 522.000 Euro im Jahr. Mit 900 Litern

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BGL-Politikarena: Straßengüterverkehr fordert strukturelle Veränderungen und konkrete Entlastungen

Mittelständischer Straßengüterverkehr macht politischen Handlungsdruck bei Infrastruktur, Wettbewerb, Bürokratie und Kosten deutlich Berlin/Frankfurt am Main, 27. März 2026 – Bei der BGL-Politikarena 2026 in Berlin haben Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Straßengüterverkehr deutlich gemacht: Der Mittelstand steht unter massivem wirtschaftlichem Druck und braucht jetzt konkrete Entlastungen, verlässliche Rahmenbedingungen und Investitionen in die Straße. Im Mittelpunkt standen die drei zentralen Themen der Veranstaltung: das schleichende Sterben im mittelständischen Transportgewerbe, der notwendige Bürokratieabbau und die Bekämpfung des Fahrermangels sowie der Finanzierungskreislauf Straße mit Blick auf Infrastruktur und Klimaschutz. In der Diskussion wurde klar: Anhaltend hohe Dieselpreise, die doppelte Belastung durch CO₂-Kosten an Tankstelle und in der Maut belasten viele Unternehmen massiv. Aus Sicht der Betriebe verschlechtern sich damit die Wettbewerbsbedingungen deutscher Transportunternehmen im europäischen Markt weiter. Der

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