Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

Bundesverkehrsminister legt Entwurf zur Anpassung der Mautsätze an die neue Wegekostenrechnung vor: BGL begrüßt Festhalten an einheitlichen Mautsätzen auf Autobahnen und Bundesstraßen

Die vorgesehene Mautspreizung zwischen Euro V- und Euro VI-Fahrzeugen von gut 2 Cent je Kilometer stellt einen vernünftigen Kompromiss dar Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt den Entwurf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für eine Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes. Dieser Gesetzentwurf dient der notwendig gewordenen Anpassung der Mautsätze für Lkw ab 12 t an das neueste Wegekostengutachten. Da in diesem – keineswegs unumstrittenen – Gutachten die kalkulatorischen Zinsen auf teilweise fiktives Anlagevermögen an die aktuelle Zinsentwicklung angepasst wurden, müssen die Mautsätze zumindest vorläufig weitgehend abgesenkt werden, für Euro V-Kombinationen z.B. um 1,9 %. Zu den im Wegekostengutachten ermittelten Infrastrukturkosten eines Lkws in Höhe von 13,1 Cent/km (ab 4 Achsen) sollen künftig noch sogenannte „Luftverschmutzungskosten“ kommen. Diese betragen je nach Emissionsklasse

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Mindestlohn beschlossen: Eine Chance mit Fragezeichen

Der Deutsche Bundestag hat am 3. Juli 2014 einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2015 i. H. v. von 8,50 EUR pro Stunde beschlossen. Für den BGL bietet der gesetzliche Mindestlohn die Chance, das fortschreitende Sozialdumping im Transportlogistikgewerbe zu beenden. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des BGL, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, weist allerdings darauf hin, dass hinter dieser Chance nach wie vor große Fragezeichen stehen. Angesichts der Tatsache, dass knapp 40 % des mautpflichtigen Straßengüterverkehrs in Deutschland von Gebietsfremden erbracht werden, müssten praxisnahe Regelungen gefunden werden, wie der Wille des Gesetzgebers – gerade bei gebietsfremden Anbietern – in den Märkten zum Tragen gebracht werden könnte. Ein diesbezüglicher BGL-Fragenkatalog an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales umreißt den Handlungs- und Klärungsbedarf. Klarheit und Rechtssicherheit sind legitime Anliegen

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Mitgliedsunternehmen aus Schleswig-Holstein weiterhin im BGL willkommen

Das BGL-Präsidium hat sich mit der gewerbepolitischen Situation befasst, die sich durch die Austrittserklärung des VGL (Verband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung Schleswig-Holstein e.V.) aus dem BGL zum 31.12.2014 ergibt. Die Mitglieder des Präsidiums stimmten darin überein, dass das vom BGL unterbreitete Betreuungs- und Informationsangebot auch für Mitgliedsunternehmen aus Schleswig-Holstein weiterhin offen gehalten werden soll. Um dies organisatorisch zu ermöglichen, wird dem BGL-Vorstand in seiner Sitzung am 15. September 2014 ein konkreter Vorschlag unterbreitet. Über 60 Jahre Treue zur Gewerbeorganisation und auch die Gründung der Vorläuferorganisation des BGL in Schleswig-Holstein seien unvergessen und machten Unternehmen mit Standort Schleswig-Holstein auch weiterhin zu hochwillkommenen Mitgliedern der Bundesorganisation. Adalbert Wandt bekräftigte: „Der BGL bleibt auch für seine Mitglieder aus Schleswig-Holstein „unterwegs nach morgen“ und freut sich auf deren weiteres

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Bundesverfassungsgericht löst Innovationsbremse im Straßengüterverkehr und gibt die Erprobung innovativer Fahrzeugkonzepte frei

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. nimmt mit Befriedigung zur Kenntnis, dass das Bundesverfassungsgericht eine wichtige Innovationsbremse für den Straßengüterverkehr gelöst hat. Demnach ist es mit dem Grundgesetz und den Länderrechten vereinbar, in einem Großversuch festzustellen, „ob durch den Einsatz von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge der Verkehrsträger Straße effizienter genutzt und damit ein Beitrag zur Vermeidung von Emissionen gewährleistet werden kann“. Die vom früheren Verkehrsminister Dr. Ramsauer erlassene Rechtsverordnung erfüllt alle formellen Voraussetzungen des Grundgesetzes und stellt politische Handlungsfreiheit her. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts macht den Weg frei für einen umfassenden Versuch mit Lang-Fahrzeugen auf allen Bundesfernstraßen nach den eng umrissenen Kriterien des Feldversuchs. Schließlich gilt es, unter wissenschaftlicher Begleitung nicht nur Effizienz und Emissionen im Straßengüterverkehr zu optimieren, sondern auch Fragen

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Mittelständisches deutsches Transportlogistikgewerbe trägt Verschlechterung der Qualität von Tauschpaletten nicht mit

BGL erwartet wachsende Probleme vor allem an Handelsrampen Vor knapp drei Jahren hatten sich Industrie-, Handels-, Speditions- und Transportlogistikverbände unter Federführung von GS1 Germany auf einheitliche Qualitätskriterien für den Tausch von Europaletten geeinigt. Üblicherweise stellt die Industrie z.B. Konsumgüter für den Versand auf Paletten, um diese Waren – meist über mehrere Logistikstufen – bis zum Endempfänger, etwa einem Verbrauchermarkt, sicher und zuverlässig zu transportieren. Auf jeder Stufe der Logistikkette werden von den beteiligten Transportdienstleistern an der Abhol- bzw. Zustellrampe Leerpaletten getauscht, um dem Warenkreislauf einen Palettenkreislauf gegenüberzustellen. Dabei sieht der Gesetzgeber grundsätzlich einen Tausch gleicher Art und Güte vor! Nicht zuletzt, um Konflikte zwischen Lkw-Fahrern und Rampenpersonal zu vermeiden, wurden 2011 per Anwendungsempfehlung seitens GS1 Germany zwischen allen Beteiligten eindeutige Qualitätskriterien für Tauschpaletten vereinbart. An

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Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer des BGL im Gespräch mit Verkehrspolitikern in Berlin

Im Rahmen der fünften ordentlichen Sitzung des jüngsten BGL-Arbeitskreises trafen sich die BGL-Jungunternehmerinnen und -Jungunternehmer – wie schon 2010 – erneut in Berlin. Im Anschluss an eine ordentliche Arbeitskreissitzung in der Berliner BGL-Repräsentanz standen Gespräche im BMVI und im Deutschen Bundestag auf dem Programm, die genutzt wurden, um die politischen Entscheidungsträger auf die Probleme aus Unternehmersicht aufmerksam zu machen. Dabei wurde deutlich, dass den jungen Unternehmensvertretern vor allem die Planungssicherheit von politischen Rahmenbedingungen für ihre weiteren Geschäftsaktivitäten am Herzen liegt. Zunächst wurden die Arbeitskreismitglieder – um ihren Vorsitzenden, Andreas Meyer von der Eduard Meyer GmbH & Co. KG Spedition, – von der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär MdB (CSU) im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur empfangen. Das Themenspektrum reichte von der aktuellen und künftigen Infrastrukturfinanzierung

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BGL zum EU-Kabotagebericht: Leerfahrten lassen sich nicht beliebig reduzieren

Leerkilometeranteile auf niedrigem Niveau Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main im Zusammenhang mit Presseberichten klarstellt, die den gestern veröffentlichten EU-Kabotagebericht mit der Schlagzeile „Jeder fünfte Laster ist leer“ zusammenfassten, lassen sich Leerfahrten nicht beliebig reduzieren. In Milchtankwagen kann man kein Superbenzin als Rückfracht mitnehmen, ein Müll- oder Entsorgungsfahrzeug kann im Grunde genommen überhaupt keine Rückladung aufnehmen – und welche Rückladung sollten Baustellenkipper von der Abraumhalde oder Langholztransporter vom Sägewerk mitbringen? Zudem gibt es das Problem der sog. unpaarigen Verkehre: Nach Berlin wird z.B. dreimal so viel Ladung hineintransportiert wie hinaus – und wo es nichts zu transportieren gibt, muss der Lkw nun einmal leer bleiben. Darüber hinaus wird die Fahrt vom Betriebshof des Transportunternehmens zur ersten Ladestelle und

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BGL zu Kabotagebericht der EU-Kommission: Gemeinsamer Transportmarkt ist noch in weiter Ferne

Fiskal- und Sozialgefälle für weitere Marktliberalisierung immer noch zu groß Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. anlässlich der heutigen Veröffentlichung des „EU-Kabotageberichts“ feststellt, ist das Fiskal- und Sozialgefälle innerhalb der EU für weitere Lockerungen der Kabotageregelungen im Straßengütertransport immer noch zu groß. Wie weit die EU noch von einem „gemeinsamen Markt“ entfernt ist, ergibt sich bei genauer Lektüre auch aus den im Kabotagebericht verwendeten Zahlen (diese beziehen sich auf das Erhebungsjahr 2012): Ganz offensichtlich ist der Straßengütertransportmarkt zweigeteilt – in einen der „alten Mitgliedsstaaten“ und in einen der „neuen Mitgliedsstaaten“ mit EU-Beitritt ab 2004. So ist das Phänomen „Kabotage“ nahezu ausschließlich in den „alten“ EU-Ländern existent. Dabei fanden z.B. mehr als zwei Drittel der gesamten EU-Kabotage innerhalb Deutschlands (39%) und Frankreichs (29%)

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BGL zur Ausweitung der Lkw-Maut: Regionaler Wirtschaftsverkehr wird für Wirtschaft und Verbraucher teurer

Durch die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angekündigte Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und auf weitere 1.000 Kilometer Bundesstraßen wird vor allem der regionale Wirtschaftsverkehr in Deutschland betroffen sein. Im Gegensatz zu Bundesautobahnen, auf denen der mautpflichtige Anteil gebietsfremder Fahrzeuge sich der 40 Prozentmarke nähert, sind die auf Bundesstraßen eingesetzten Fahrzeuge überwiegend mit Kennzeichen -D- im regionalen Wirtschaftsverkehr tätig. „Aufgrund des intensiven Preis- und Leistungswettbewerbs sind die erzielten Margen im regionalen Wirtschaftsverkehr so gering, dass eine Überwälzung zusätzlicher Mautkosten auf die Verbraucher erforderlich wird“, merkt BGL-Präsident Adalbert Wandt an. Angesichts der Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur, nicht nur auf der Straße, sei die Ausweitung der Nutzerfinanzierung angesichts der Schuldenproblematik der öffentlichen Haushalte der bevorzugte politische Weg zur Mittelbeschaffung geworden. Allerdings müsse allen Beteiligten klar

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Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt Georg Stecker als Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag

Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt BGL-Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt verabschiedeten Georg Stecker als bisherigen Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag und begrüßten zugleich seinen Nachfolger Jens Pawlowski. Noch zu Bonner Zeiten war Georg Stecker in die Dienste des BGL getreten und hat in enger Abstimmung mit dem Präsidium und der Hauptgeschäftsführung direkte Beziehungen zur Bundesregierung, zu Fachministerien, Parlamentariern und politisch aktiven Organisationen „vor Ort“ aufgebaut und aufrechterhalten. BGL-Präsident Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Schmidt lobten Stecker für sein beispielhaftes Engagement und zeigten großes Verständnis für seinen Lebensplan, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Sie dankten ihm für seine Arbeit und hoben seine weitreichenden Kompetenzen hervor, die ihm große Wertschätzung und Achtung bei

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Martin Bulheller

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