Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

EU-Kommission soll sich nicht zum Steigbügelhalter für Sozialdumping machen

BGL fordert sozial nachhaltige Arbeitsbedingungen im Straßengüterverkehr Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2014 fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. von der neuen EU-Kommission mehr Unterstützung im Kampf gegen das im Straßengüterverkehr grassierende Sozialdumping ein. Der Wettbewerb innerhalb der EU müsse nicht nur in ökologisch sondern auch in sozial nachhaltigen Bahnen verlaufen. In seinem mittlerweile zum unfreiwilligen „Klassiker“ avancierten Kabotagebericht hatte die alte EU-Kommission im April aus einer diffusen Datenbasis heraus teilweise abenteuerlich anmutende Schlüsse gezogen. Dass das von ihr berechnete fiskalische Belastungsniveau in Deutschland dreimal höher ist als das in Rumänien, hielt die alte EU-Kommission ebenso wenig davon ab, von einem „gemeinsamen Transportmarkt“ zu fabulieren, wie die Tatsache, dass 97 % der EU-weiten Kabotage in den „alten“ EU-Staaten durchgeführt werden – im Gegenzug aber

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BGL, SVG und KRAVAG zünden die nächste Stufe ihrer Logistik-Imagekampagne

Logistikimage soll gestärkt werden: Neue Dienstleistung für Mitgliedsunternehmen Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung 2014 in Leipzig mit der Vorstellung des neuen Branchen-Imagefilmes die nächste Stufe der seit vergangenem Dezember laufenden Logistik-Imagekampagne gezündet. Die Kampagne wird gemeinsam mit den Straßenverkehrsgenossenschaften (SVG) und der KRAVAG-Versicherung realisiert. In dem vorgestellten Imagefilm wird kaleidoskopartig die zu Beginn des Filmes gestellte Frage „Was ist eigentlich Logistik?“ beantwortet. Mit rasant geschnittenen Bildsequenzen greift der 3½-minütige Beitrag die vielfältigen Erscheinungsformen der Logistik genauso wie die dahinterstehenden Menschen auf und wirbt für die Leistungen des mittelständischen Transportlogistikgewerbes. Nicht-gecastete Darsteller, die im Film in ihrer alltäglichen Arbeit zu sehen sind, verleihen den Bildern natürliche Ausdrucksstärke, Authentizität und Emotion. „Die Leistungsvielfalt und die Bedeutung der Logistikwirtschaft für die

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Witterungsbedingte Belebung der Transportmärkte zu Jahresbeginn: Deutsches Transportlogistikgewerbe verliert 2014 dennoch weiter Marktanteile

Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten auch 2014 mit neuem Marktanteilsrekord Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main verwies auf seiner Mitgliederversammlung 2014 in Leipzig darauf, dass das deutsche Transportlogistikgewerbe durch zunehmende Dumpingkonkurrenz immer stärker unter Druck gerät. Gemessen an den in Deutschland gefahrenen Mautkilometern sinkt der Marktanteil deutscher Lkw seit Jahren kontinuierlich… … und zwar von 65,8 % im Zeitraum Januar bis September des Jahres 2009 über 64,4 % anno 2010, 63,5 % in 2011, 62,7 % in 2012 und 61,7 % in 2013 auf nur noch 60,8 % in den ersten neun Monaten des Jahres 2014! Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten dagegen konnten ihren Marktanteil seit 2007 von 18,4 % auf stolze 28,3 % in 2014 – und damit auf den

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Lkw-Maut, quo vadis?

Mautausweitung und -weiterentwicklung im Schatten des kürzlich ergangenen Urteils zur BGL-Mautklage Mit dem Urteil zur Klage dreier BGL-Mitgliedsunternehmen gegen die 50 %-ige Erhöhung der Lkw-Maut im Jahre 2009 hat das Verwaltungsgericht Köln dem Staat gewaltige Spielräume für die Mautberechnung bis an die Willkürgrenze eröffnet. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Ohnedies steigt die Mautbelastung für Transportlogistikunternehmen, Wirtschaft und Verbraucher spätestens ab 01.07.2015 wieder. Darauf weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2014 in Leipzig hin. Zwar sinken die Mautsätze zum 01.01.2015 kapitalmarktzinsbedingt – um 1,9 %, soweit es die Abgasklassen Euro V und EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) betrifft, mit denen aktuell ca. 75 % aller in Deutschland gefahrenen Mautkilometer erbracht werden. Zum 01.07.2015 ist die Ausweitung der Lkw-Maut auf

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Mindestlohn: Theorie und Praxis

BGL fordert nachvollziehbare Umsetzung des gesetzlichen Mindestlohns auch im grenzüberschreitenden Straßengüterverkehr Am 1. Januar 2015 kommt der gesetzliche Mindestlohn – kommt er aber auch für alle Wettbewerber in Deutschland? Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. dringt auf die konsequente Umsetzung der gesetzlichen Regelungen, um dem grassierenden Sozialdumping im Straßengüterverkehr Einhalt zu gebieten. Dabei sind immer noch – trotz beschwichtigender Politiker-Ankündigungen – viele zentrale Fragen ungeklärt. Warum z.B. soll nur die Zollverwaltung den Mindestlohn kontrollieren, nicht aber auch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG), das sowieso Hunderttausende Lkw und deren Fahrer pro Jahr kontrolliert? Wie werden ausländische Transportunternehmer über ihre Meldepflicht informiert? An wen wiederum muss die Meldung gehen, und was muss sie beinhalten? Welche Unterlagen müssen bereitgehalten werden, um die Einhaltung des Mindestlohns bei

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Sind 40 Tonnen Stahl schwerer als 40 Tonnen Bettfedern?

Lang-Lkw-Gegner wollten uns genau das weismachen In seinem lange erwarteten Zwischenbericht zum „Feldversuch Lang-Lkw“ hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) die übertrieben emotional geführte Diskussion um die Bewertung von verlängerten Fahrzeugkombinationen auf die Sachebene zurückgeführt. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2014 in Leipzig ausdrücklich, dass nun endlich Fakten und Sachargumente im Vordergrund stehen. Das Wichtigste vorneweg: Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich im Feldversuch weder Sicherheitsprobleme noch infrastrukturelle Schwachstellen unter den gegebenen Randbedingungen gezeigt haben. „Gemessen an der Vielzahl betrachteter Fragestellungen ist die Anzahl der identifizierten Risiken gering.“ So urteilt die BASt in ihrer „Vorläufigen Gesamtbewertung“. Auch die maximal zukünftig für möglich erachtete Anzahl an Lang-Lkw hält sich laut dem Zwischenbericht mit einem „… Potenzial von ca. 4.000

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Urteil zur BGL-Mautklage: Ist das schon die Lizenz zum Gelddrucken?

Gebührenspielräume bis zur Willkürgrenze Mit seinem gestrigen Urteil zur Klage dreier BGL-Mitgliedsunternehmen gegen die 50 %-ige Erhöhung der Lkw-Maut im Jahre 2009 öffnet das Verwaltungsgericht Köln Vater Staat Gebührenspielräume bis an die Willkürgrenze. Darauf weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main hin, der die Mautklage unterstützt. Die Klage richtet sich gegen die Berechnungsgrundlage der damaligen Mauterhöhung, das sog. Wegekostengutachten. Nach Ansicht des BGL befindet sich dieses nicht in Übereinstimmung mit der von ihm einzuhaltenden EU-Wegekostenrichtlinie. Bemängelt werden z.B. Kosten für kalkulatorische Zinsen (die im Wegekostengutachten alleine 52 % der gesamten Wegekosten ausmachen) in niemals gezahlter Höhe oder die Bewertung der Straßengrundstücke, die nicht mit den tatsächlich für sie bezahlten Kaufpreisen, sondern alle mit Baulandpreisen aus dem 21. Jahrhundert angesetzt

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Blickkontakt rettet Leben

Wie man den Toten Winkel ausschaltet Zusammenfassung: Der BGL empfiehlt… Ausführlicher Text: Seit dieser Woche hat in allen Bundesländern das neue Schuljahr begonnen – dies ist nur einer von vielen Anlässen für den Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. auf eine besondere Gefahr im Straßenverkehr aufmerksam zu machen: Den sog. „Toten Winkel“ beim Rechtsabbiegen von Lkw, der zu schweren Unfällen führen kann. Obwohl bereits seit mehreren Jahren die Sichtfelder der Spiegel vergrößert wurden und zusätzliche Spiegel an den Lkw verbaut sind, die den Raum nicht nur seitlich, sondern sogar unmittelbar vor dem Lkw erfassen, gibt es technisch bedingt immer noch „blinde Flecken“. Vor allem Radfahrer, die sich parallel zum Lkw in einer bestimmten Geschwindigkeit zum rechts abbiegenden Lkw bewegen, bleiben für den Lkw-Fahrer buchstäblich

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BGL: Maßnahmen zur Steigerung der Asphalteinbauqualität sind nicht praxistauglich

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat im Oktober 2013 ein neues Anforderungsprofil für den Transport und Einbau von Asphalt mit dem sperrigen Namen „Einsatzankündigung von Maßnahmen zur Steigerung der Asphalteinbauqualität“ erlassen. Diese schreibt vor, dass spätestens ab 1. Januar 2015 Asphalttransporte im Fernstraßenbau nur noch in thermo-isolierten Mulden befördert werden dürfen. Damit soll verhindert werden, dass bis zum Eintreffen von Asphalttransporten an der Baustelle die Asphalttemperatur zu weit absinkt. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hatte das Ministerium bereits im Januar 2014 ausführlich darüber informiert, dass die im Erlass genannten Vorgaben nicht den praktischen Erfordernissen entsprechen. Der BGL hatte bemängelt, dass im vorgegebenen Anforderungsprofil neben unbeantworteten Fragen zur Verantwortlichkeit und Haftung auch technische Fragen offengeblieben waren. Wie der BGL darstellte,

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BGL-Präsidium diskutiert mit Verkehrspolitikern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion aktuelle Themen der Infrastrukturfinanzierung, des Mindestlohns, der Verbringung von Wochenruhezeiten und des Lang-Lkw

Pünktlich vor Beratung des Bundeshaushaltes trafen sich unter dem Vorsitz von Ulrich Lange, MdB, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und BGL-Präsident Adalbert Wandt die Verkehrspolitiker der Unionsfraktion sowie der für den Verkehrshaushalt zuständige Haushaltspolitiker der Union mit dem Präsidium des BGL. In einem offenen und konstruktiven Meinungsaustausch wurden über die aktuellen Anliegen des deutschen Transportlogistikgewerbes diskutiert. Kernthema des etwa zweistündigen, intensiven Gesprächs war – passend zu den im Bundestag parallel laufenden Haushaltsberatungen – die Frage der Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland. Von Beginn an waren sich dabei die Verkehrspolitiker und das BGL-Präsidium einig, dass sowohl aktuell als auch mittelfristig zu wenig Finanzmittel für den Erhalt sowie den Aus- und Neubau der Straßeninfrastruktur im Bundeshaushalt zur Verfügung stehen. Das Geschäftsführende Präsidialmitglied des BGL, Prof. Dr. Karlheinz

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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