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Kategorie: Archiv

Lang-Lkw: BGL ist für Stärkung der Co-Modalität – Verbraucher und Umwelt können profitieren

Transportbehälter müssen problemlos zwischen den Verkehrsträgern umsteigen können Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main befürwortet den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für 2011 vorgesehenen Feldversuch mit sogenannten Lang-Lkw. Darunter versteht das BMVBS Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen und einer maximalen Länge von über 25 Metern. Da sich das gleiche Gewicht auf mehr Achsen verteilen soll, sind diese Lang-Lkw voll beladen sogar straßenschonender als die herkömmlichen „kurzen“ 40-Tonner. Ob diese neuen Fahrzeugkonzepte im Alltag verkehrssicher eingesetzt und die in sie gesetzten Erwartungen hinsichtlich Umwelteffizienz auch erfüllen können, ist nach Ansicht des BGL nur durch einen Feldversuch zu erkunden. Lang-Lkw müssen darin zuvor ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Für den BGL ist entscheidend, dass neue

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Mautausweitung auf vierstreifige Bundesstraßen: Mautmehrbelastungen treffen Wirtschaft und Verbraucher

BGL begrüßt eigenständigen Finanzierungskreislauf Straße Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main steht der für Mitte 2011 geplanten Ausweitung der Lkw-Maut auf vierstreifige Bundesstraßen skeptisch gegenüber. Nach dem Mautschock 2009, als die Lkw-Maut um 50 % angehoben wurde, droht dem deutschen Transportlogistikgewerbe die nächste Belastungswelle – trotz Insolvenzrekorden und Liquiditätskrise in der schwer gebeutelten mittelständischen Branche. Eine zum 01.01.2011 geplante Mauterhöhung für Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro III wurde zwar von der neuen Bundesregierung rückgängig gemacht. Die Einführung einer Lkw-Maut auf vierstreifigen Bundesstraßen konterkariert jedoch diese Maßnahme. Aufgrund der krisenbedingten Belastungen müssen alle Mehrkosten an Wirtschaft und Verbraucher weitergegeben werden. Dabei gilt es unter Experten als ausgemacht, dass ein Großteil der erhofften zusätzlichen Mauteinnahmen für Mauterhebung und Kontrolltechnik auf den neuen

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BGL zu externen Kosten: Alle Verkehrsträger müssen einbezogen werden

BGL fordert zudem Zweckbindung zukünftiger Abgaben auf externe Kosten. Vater Staat darf nicht an Gesundheitsbeeinträchtigungen verdienen Der Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Hermann Grewer, appelliert nach der Entscheidung des EU-Verkehrsministerrates zur sog. Eurovignette nunmehr an das Europaparlament, mit Augenmaß an eine Anlastung externer Kosten im Verkehrsbereich heranzugehen und auf die Einbeziehung aller Verkehrsträger zu bestehen. Sollten in Zukunft EU-weite Abgaben auf externe Kosten im Transportsektor eingeführt werden, müsse dies für alle Verkehrsträger gelten, und überall müsse Gleiches auch gleich bewertet werden. Grewer: „CO2 ist CO2 – es ist Mutter Natur doch egal, aus welcher Quelle dieses CO2 entströmt. Deshalb muss es ein Hauptanliegen der Verkehrspolitik sein, bei der anstehenden Debatte um die Anlastung externer Kosten im Klimabereich einen gleichen Maßstab für

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Rampenproblematik: Aktionsplan Güterverkehr und Logistik soll helfenBGL und BMVBS vereinbaren Untersuchung der Arbeitsbedingungen

Auf Anregung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main wurde mit Unterstützung der Gewerkschaft ver.di eine Untersuchung zu den Arbeitsbedingungen der Lkw-Fahrer an den Rampen und Umschlagsknoten im Aktionsplan Güterverkehr und Logistik verankert. Hintergrund sind die unhaltbaren, teilweise skandalösen Zustände bei vielen Handels-, aber auch Industriestandorten, die nicht nur überlange Wartezeiten, unnötigen Stress und Mehrarbeit für das Fahrpersonal bedeuten. Oftmals hindert dies die Fahrer, ihre gesetzlich vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. „Verkehrssicherheit steht für den BGL immer an erster Stelle.“, so Hermann Grewer, Präsident des BGL. „Wir freuen uns sehr, dass wir diese Unterstützung von Seiten des BMVBS erfahren. Eine Verbesserung der Ablauforganisation an den Be- und Entladerampen tut dringend Not, ebenso ein weiterer Ausbau der Parkflächen für Lkw, wie

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BGL zur Einigung im EU-Verkehrsministerrat: Anlastung externer Kosten mit „eingeschränkter Lizenz zum Abkassieren“

Der Rat der EU-Verkehrsminister hat sich grundsätzlich darauf geeinigt, ausschließlich schweren Nutzfahrzeuge durch Lärm und Abgase entstehende externe Kosten über die Lkw-Maut anzulasten. Allerdings ist die EU-Kommission zunächst einmal mit ihrer Absicht gescheitert, dem Gewerbe auch so genannte Staukosten als externe Kosten überzustülpen. Wissenschaftlich und methodisch steht außer Frage, dass Staukosten von den Nutzern des Systems voll „internalisiert“ sind und deshalb nicht angelastet werden können. Die Verkehrsminister waren gut beraten, wenigstens in diesem Punkt den Anspruch an ein wissenschaftliches Konzept zu wahren. Denn: Wer Staukosten anlastet, bittet diejenigen ein zweites Mal zur Kasse, die durch Staukosten geschädigt sind. Außerdem würden Staaten durch zusätzliche Einnahmen belohnt, die Infrastrukturengpässe nicht beseitigen. Allen anderen würden diese Zusatzeinnahmen verwehrt, der Ausbau von Straßen sogar mit Mautabschlägen bestraft! Der BGL

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CDU/CSU-Verkehrspolitiker und Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sagen dem deutschen Transportlogistikgewerbe weitere Unterstützung in der Maut-Harmonisierung und bei einer fairen Anlastung Externer Kosten zu

Unter der Leitung von Dirk Fischer, Verkehrspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Arnold Vaatz, Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Hermann Grewer, Präsident des BGL trafen sich Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Präsidium des BGL in Berlin. Das Treffen fand in einer sehr offenen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Zur wirtschaftlichen Lage des deutschen Transportlogistikgewerbes führte BGL-Präsident Grewer aus, seit März 2010 sei ein verstärkter Auftragseingang auch im deutschen Transportgewerbe spürbar. Allerdings stelle sich nach wie vor die Frage der Nachhaltigkeit dieses Aufwärtstrends. Die Maut-Statistik zeige zudem, dass die Fahrleistungszuwächse von Januar bis August zu über der Hälfte von Lkw aus den Beitrittsstaaten erbracht werden. Deutsche Fahrzeuge waren an diesen Zuwächsen nur zu knapp mehr als einem Drittel beteiligt, Fahrzeuge aus den anderen „alten“ EU-Staaten sogar noch deutlich

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Länderverkehrsminister sollen von der Schienenlobby am Nasenring vorgeführt werden

Es ist wohl einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dass einen Tag vor einem entscheidenden Beschluss, die Länderverkehrsminister durch einen Verband der Schienenlobby mitgeteilt bekommen, wie sie zu entscheiden haben. Dieser Verband ist sogar dreist genug, sich auf interne Papiere einer Abteilungsleiterrunde der Länder zu berufen und diese ins Internet zu stellen. Vorangegangen waren eine unglaubliche Polemik und die gezielte Falschinformation der Länder über ein von der Bundesregierung geplantes Konzept zur Erprobung innovativer Nutfahrzeugkonzepte. Der BGL fordert alle Beteiligten auf, nur auf einer objektiven Grundlage zu entscheiden, die nicht ausschließlich von Schienenlobbyisten „gefärbt“ ist. Vielmehr sind die Hauptbetroffenen im Verkehrsgewerbe, das ist das Transport-Logistik-Gewerbe, mit gleichem Ernst anzuhören. Wäre das bereits im Vorfeld geschehen – und würden sich einige Länderminister und ihre Ministerien diesen

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Co-Modalität und intermodalen Lösungen gehört die Zukunft

Zu einem verkehrspolitischen Gedankenaustausch trafen sich der Parlamentarische Staatssekretär im BMVBS, Dr. Andreas Scheuer, MdB und der Hauptgeschäftsführer des BGL, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt sowie der Berliner BGL-Repräsentant Georg Stecker. Gegenstand der Besprechung war der Aktionsplan für Güterverkehr, den der Parlamentarische Staatssekretär in seiner Eigenschaft als Logistikbeauftragter der Bundesregierung federführend vertritt. Die Vertreter des BGL lobten den Aktionsplan für Güterverkehr, der in der Summe seiner Maßnahmen und Zielvorgaben richtungsweisend sei. Multimodalen Transport- und Logistikketten gehört die Zukunft, darin waren sich die Gesprächsteilnehmer einig. In der Praxis müssen dafür Transportbehälter reibungslos und effizient zwischen den Verkehrsträgern umsteigen können. Das Maß der Trägerfahrzeuge, vor allem im Straßengüterverkehr, ist allerdings auf die Behältergrößen im Seeverkehr und im europäischen Binnenverkehr nicht optimal angepasst. Der von der Bundesregierung geplante Großversuch

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Wer übernimmt die Verantwortung für Staus? Lkw-Nutzer zahlen und stecken die Prügel ein!

Der ADAC macht darauf aufmerksam, dass die Zahl der Staus um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat. Statt den nicht bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur in den vergangenen 30 Jahren als Verantwortlichen für diese Entwicklung herauszustellen, war schnell ein neuer „Mitverantwortlicher“ gefunden. Vor allem freitags soll die Zunahme des Güterfernverkehrs sowie das Ende der Kurzarbeit in vielen Unternehmen für mehr Stau gesorgt haben. Dabei hat der mautpflichtige Lkw-Verkehr nicht einmal die Hälfte des Einbruchs aus der Wirtschaftskrise wettgemacht. Einige Medienvertreter machen genüsslich den Güterfernverkehr zum alleinigen „Sündenbock“ und berufen sich auf den ADAC. Dabei ist alles so einfach. Kurzarbeit verlängern, Güterfernverkehr einstellen und schon sind die Autobahnen frei. Den staumindernden Effekt verstärkt die hohe Anzahl der Kurzarbeiter, die sich ohnehin urlaubs- und freizeitmäßig einschränken müssen

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BGL-Vizepräsident Thomas Usinger feiert heute seinen 50. Geburtstag!

Thomas Usinger, der im vergangenen Oktober neu in das BGL-Präsidium gewählt wurde, vollendet heute sein 50. Lebensjahr. Geboren und aufgewachsen in Hamburg, schloss er 1985 an der „Universität Hamburg“ sein Studium als Diplom-Volkswirt ab. Seit 1979 im Familienbetrieb mitarbeitend wurde der verheiratete Vater zweier Kinder 1983 Geschäftsführer der Usinger & Trombetta Spedition und der Hans-Dieter Usinger GmbH. 1990 wurde er in den Vorstand der Fachvereinigung Güterfernverkehr Hamburg e.V. gewählt; im gleichen Jahr erfolgte seine Ernennung zum Aufsichtsratmitglied der SVG-Fernverkehr Hamburg eG, dessen Vorsitz er seit 1994 innehat. Im Jahre 2000 folgte die Wahl zum Vorstandsvorsitzen des Verbandes Straßengüterverkehr Hamburg (VSH) e.V.. Auch als KRAVAG-Delegierter, im Verkehrsausschuss und als Sachkundeprüfer Güterkraftverkehr der Handelskammer Hamburg, in der BGF-Vertreterversammlung sowie im Landesverband Straßenverkehrsgewerbe Hamburg (LSH) e.V. bekleidet Thomas

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Martin Bulheller

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