Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL zum EU-Kabotagebericht: Leerfahrten lassen sich nicht beliebig reduzieren

Leerkilometeranteile auf niedrigem Niveau Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main im Zusammenhang mit Presseberichten klarstellt, die den gestern veröffentlichten EU-Kabotagebericht mit der Schlagzeile „Jeder fünfte Laster ist leer“ zusammenfassten, lassen sich Leerfahrten nicht beliebig reduzieren. In Milchtankwagen kann man kein Superbenzin als Rückfracht mitnehmen, ein Müll- oder Entsorgungsfahrzeug kann im Grunde genommen überhaupt keine Rückladung aufnehmen – und welche Rückladung sollten Baustellenkipper von der Abraumhalde oder Langholztransporter vom Sägewerk mitbringen? Zudem gibt es das Problem der sog. unpaarigen Verkehre: Nach Berlin wird z.B. dreimal so viel Ladung hineintransportiert wie hinaus – und wo es nichts zu transportieren gibt, muss der Lkw nun einmal leer bleiben. Darüber hinaus wird die Fahrt vom Betriebshof des Transportunternehmens zur ersten Ladestelle und

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BGL zu Kabotagebericht der EU-Kommission: Gemeinsamer Transportmarkt ist noch in weiter Ferne

Fiskal- und Sozialgefälle für weitere Marktliberalisierung immer noch zu groß Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. anlässlich der heutigen Veröffentlichung des „EU-Kabotageberichts“ feststellt, ist das Fiskal- und Sozialgefälle innerhalb der EU für weitere Lockerungen der Kabotageregelungen im Straßengütertransport immer noch zu groß. Wie weit die EU noch von einem „gemeinsamen Markt“ entfernt ist, ergibt sich bei genauer Lektüre auch aus den im Kabotagebericht verwendeten Zahlen (diese beziehen sich auf das Erhebungsjahr 2012): Ganz offensichtlich ist der Straßengütertransportmarkt zweigeteilt – in einen der „alten Mitgliedsstaaten“ und in einen der „neuen Mitgliedsstaaten“ mit EU-Beitritt ab 2004. So ist das Phänomen „Kabotage“ nahezu ausschließlich in den „alten“ EU-Ländern existent. Dabei fanden z.B. mehr als zwei Drittel der gesamten EU-Kabotage innerhalb Deutschlands (39%) und Frankreichs (29%)

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BGL zur Ausweitung der Lkw-Maut: Regionaler Wirtschaftsverkehr wird für Wirtschaft und Verbraucher teurer

Durch die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt angekündigte Ausweitung der Lkw-Maut auf Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und auf weitere 1.000 Kilometer Bundesstraßen wird vor allem der regionale Wirtschaftsverkehr in Deutschland betroffen sein. Im Gegensatz zu Bundesautobahnen, auf denen der mautpflichtige Anteil gebietsfremder Fahrzeuge sich der 40 Prozentmarke nähert, sind die auf Bundesstraßen eingesetzten Fahrzeuge überwiegend mit Kennzeichen -D- im regionalen Wirtschaftsverkehr tätig. „Aufgrund des intensiven Preis- und Leistungswettbewerbs sind die erzielten Margen im regionalen Wirtschaftsverkehr so gering, dass eine Überwälzung zusätzlicher Mautkosten auf die Verbraucher erforderlich wird“, merkt BGL-Präsident Adalbert Wandt an. Angesichts der Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur, nicht nur auf der Straße, sei die Ausweitung der Nutzerfinanzierung angesichts der Schuldenproblematik der öffentlichen Haushalte der bevorzugte politische Weg zur Mittelbeschaffung geworden. Allerdings müsse allen Beteiligten klar

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Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt Georg Stecker als Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag

Stabwechsel in der Berliner BGL-Repräsentanz: Jens Pawlowski folgt BGL-Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt verabschiedeten Georg Stecker als bisherigen Leiter der BGL-Repräsentanz am Sitz von Bundesregierung und Bundestag und begrüßten zugleich seinen Nachfolger Jens Pawlowski. Noch zu Bonner Zeiten war Georg Stecker in die Dienste des BGL getreten und hat in enger Abstimmung mit dem Präsidium und der Hauptgeschäftsführung direkte Beziehungen zur Bundesregierung, zu Fachministerien, Parlamentariern und politisch aktiven Organisationen „vor Ort“ aufgebaut und aufrechterhalten. BGL-Präsident Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Schmidt lobten Stecker für sein beispielhaftes Engagement und zeigten großes Verständnis für seinen Lebensplan, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Sie dankten ihm für seine Arbeit und hoben seine weitreichenden Kompetenzen hervor, die ihm große Wertschätzung und Achtung bei

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Ehemaliger BGL-Vizepräsident Karl-Heinz Kohn verstorben

Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande und der BGL-Ehrennadel in Gold mit Stern Karl-Heinz Kohn, ehemaliger Vizepräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und vormaliger 1. Vorsitzender des Verbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung Schleswig-Holstein, ist am 4. März 2014 im Alter von 81 Jahren verstorben. 1985 wurde Karl-Heinz Kohn zum Vizepräsidenten des damaligen Bundesverbandes des Deutschen Güterfernverkehrs (BDF) e.V. – dem heutigen Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. – gewählt und übte dieses Amt 20 Jahre lang aus. In dieser Zeit trug er für die Sozialpolitik des Bundesverbandes maßgebliche Verantwortung. Bei der Erledigung seiner Aufgaben hat Karl-Heinz Kohn stets höchstes Augenmaß und Fingerspitzengefühl gezeigt. Dabei hatte er immer neben den wirtschaftlichen Zwängen des Transportlogistikgewerbes auch den sozialen Status und das Wohlergehen der Fahrer

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BGL-Spitze trifft die Logistikbeauftragte der Bundesregierung, Dorothee Bär

Zu einem Gedankenaustausch trafen sich die Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Dorothee Bär, und die BGL-Spitze, Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt. In dem mehr als einstündigen Gespräch fand ein Austausch über die derzeit wichtigen Anliegen der mittelständischen Transportwirtschaft statt. Die Gewerbespitzen erläuterten u.a. die angespannte wirtschaftliche Lage in den Transportunternehmen, die durch Marktverdrängung und Sozialdumping, zunehmend auch im nationalen Verkehr, Marktfelder aufgeben müssten. Ein weiterer Gesprächsschwerpunkt war die Weiterentwicklung der Lkw-Maut und deren Auswirkungen auf das Gewerbe insb. auf die mittelständische Wirtschaft in peripheren und entlegenen Regionen. Einen ebenfalls breiten Raum nahmen die Nachwuchssorgen des Logistikgewerbes ein. Nicht nur der Fahrerberuf bedürfe einer Aufwertung. Auch andere Berufsbilder

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Bundesminister Alexander Dobrindt empfängt BGL-Spitze

Zu einem ersten Gedankenaustausch und zum persönlichen Kennenlernen begrüßte der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt, die Spitze des BGL, Präsident Adalbert Wandt und das Geschäftsführende Präsidialmitglied Prof. Dr. Karlheinz Schmidt. Gegenstand des ersten Gedankenaustauschs waren die Koalitionsvereinbarungen und das Regierungsprogramm für die neue Legislaturperiode. Die Gewerbevertreter erläuterten Bundesminister Dobrindt in einem eineinhalbstündigen Gespräch das schwierige gewerbepolitische Umfeld, das von erheblichen Marktverschiebungen und Dumpingkonkurrenz geprägt ist. Auch die absehbare Mehrbelastungen durch die Ausweitung der Nutzerfinanzierung kamen zur Sprache. Bundesminister Dobrindt zeigte sich offen für die Probleme im deutschen Transportlogistikgewerbe. Beide Seiten unterstrichen ihre Bereitschaft, die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und dem Gewerbe im Interesse tragfähiger Lösungen zur Stärkung des Mittelstands in bewährter Weise fortzusetzen.

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Gemeinsame Presseerklärung von BGL, BWVL und DSLV

Infrastruktur und Zukunftssicherung sind die zentralen Themen der Transportlogistikunternehmen in 2014 Anlässlich eines Treffens der Präsidenten und Hauptgeschäftsführer von Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V., Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e. V. (BWVL) und Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV) am 06.02.2014 in München wurden zentrale Themen der Gewerbepolitik und das wirtschaftliche Umfeld des Logistiksektors erörtert. Gegenstand des Gesprächs war auch die verkehrspolitische Orientierung nach der Neuformierung der Bundesregierung. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde zeigten sich über bestehende Infrastrukturfinanzierungsdefizite besorgt, für die keine politische Lösung erkennbar werde. Der Ausbau- und Erhaltungszustand der Infrastruktur aller Verkehrsträger sei nicht nur entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit der stark außenhandelsorientierten Wirtschaft in Deutschland. Vielmehr komme der Infrastruktur die Funktion des vierten Produktionsfaktors für die Logistikwirtschaft zu. Nachhaltige Entwicklung,

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Lkw-Winterreifen: FAQ

BGL, BRV und WDK beantworten häufig gestellte Fragen zu Lkw-Winterreifen Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V., Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. (BRV) und Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e. V. (WKD) beantworten häufig gestellte Fragen zu Lkw-Winterreifen. FRAGE: Stimmt es, dass viele Lkw im Winter mit Sommerreifen unterwegs sind? ANTWORT: Nein. Sommerreifen wie beim Pkw gibt es beim Lkw nicht. Aufgrund der größeren Belastung bestehen alle Lkw-Reifen aus Gummimischungen mit einem hohen Naturkautschukanteil. Aufgrund dieses hohen Naturkautschukanteils sind Lkw-Reifen mit Pkw-Winterreifen vergleichbar und deswegen für den Ganzjahreseinsatz geeignet, da sie unter +7 Grad Celsius nicht die Haftungsprobleme von Pkw-Sommerreifen mit nicht wintertauglichen Kautschukanteilen aufweisen. Darüber hinaus tragen alle Lkw ganzjährig an den Antriebsachsen sog. Traktionsreifen mit speziellem Stollenprofil, die für winterlichen Griff sorgen.

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BGL widerspricht einseitiger Darstellung: Lkw-Mauteinnahmen liegen höher als erwartet, auch wenn konjunkturbedingt Einnahmenziele verfehlt wurden

Pressemeldungen zufolge klagt das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung, dass die Mauteinnahmen hinter den Haushaltserwartungen zurückbleiben. Grund sollen die noch nicht auf Vorkrisenniveau liegenden Fahrleistungen und der Flottenumbau von Lkw mit Euro-Abgasnorm Euro III hin zu Euro V sein. Diese Darstellung ist in Bezug auf den planmäßigen Flottenumbau und die Einnahmenentwicklung als Ganzes nicht zutreffend und zum Teil irreführend. Der Umbau der Lkw-Flotte hin zur Abgasnorm Euro V ist von Anfang an in den Planungen des Ministeriums enthalten. Wer die Verlautbarungen aus dem BMVBS zur Mauterhöhung 2009 studiert hat, weiß, dass der Fahrleistungsanteil von Euro V-Fahrzeugen mit der günstigsten Mautklasse im Jahr 2010 bereits 70 % aller Fahrleistungen erreichen sollte. Tatsächlich liegt der Anteil ausweislich der Mautstatistik im November bei nur 62,8 %. Insoweit

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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