Mittelständisches deutsches Transportlogistikgewerbe trägt Verschlechterung der Qualität von Tauschpaletten nicht mit
BGL erwartet wachsende Probleme vor allem an Handelsrampen Vor knapp drei Jahren hatten sich Industrie-, Handels-, Speditions- und Transportlogistikverbände unter Federführung von GS1 Germany auf einheitliche Qualitätskriterien für den Tausch von Europaletten geeinigt. Üblicherweise stellt die Industrie z.B. Konsumgüter für den Versand auf Paletten, um diese Waren – meist über mehrere Logistikstufen – bis zum Endempfänger, etwa einem Verbrauchermarkt, sicher und zuverlässig zu transportieren. Auf jeder Stufe der Logistikkette werden von den beteiligten Transportdienstleistern an der Abhol- bzw. Zustellrampe Leerpaletten getauscht, um dem Warenkreislauf einen Palettenkreislauf gegenüberzustellen. Dabei sieht der Gesetzgeber grundsätzlich einen Tausch gleicher Art und Güte vor! Nicht zuletzt, um Konflikte zwischen Lkw-Fahrern und Rampenpersonal zu vermeiden, wurden 2011 per Anwendungsempfehlung seitens GS1 Germany zwischen allen Beteiligten eindeutige Qualitätskriterien für Tauschpaletten vereinbart. An