Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL begrüßt die europäische Initiative für eine Straßenallianz

Neun nord- und westeuropäische Staaten verabschieden Aktionsplan zu Maßnahmen für einen fairen Wettbewerb im Straßengüterverkehr Der BGL unterstützt den von den Verkehrsministern aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg, Italien, Schweden, Dänemark, Österreich und Norwegen verabschiedeten Aktionsplan zur Stärkung des fairen Wettbewerbs und der sozialen Rechte der Arbeitnehmer im europäischen Straßengüterverkehr. Angesichts des um sich greifenden Sozialdumpings und der drastischen Marktverschiebungen in den letzten Jahren befürwortet der BGL insbesondere die innerhalb der neun nord- und westeuropäischen Staaten vereinbarten Maßnahmen zur einheitlicheren Anwendung europäischen Sozialrechts in den Mitgliedsstaaten, zur Stärkung des Niederlassungsrechts, dessen Kontrolle und die stärkere Einbeziehung von Fahrzeugen unter 3,5 Tonnen zGM in die EU-Gesetzgebung. Fahrer und Fahrzeuge halten sich teilweise wochenlang in EU-Mitgliedsstaaten fern ihrer Heimatstandorte auf. Hier muss es das Ziel sein, eindeutige und

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Lang-Lkw, Umweltschutz, Verkehrssicherheit und mehr…

Der neue BGL-Infodienst ist da! Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. freut sich, Ihnen anbei den neuen BGL-Infodienst zu übersenden. Diese Ausgabe informiert Sie – in Anlehnung an die BGL-Mitgliederversammlung Ende 2016 – über folgende Themen:

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BGL fordert Aufklärung zu vermuteten Abgas-Manipulation bei osteuropäischen Lkw

Wettbewerbsnachteile zu Lasten der Umwelt und deutscher Transportlogistikunternehmen sind nicht hinnehmbar Mit Interesse hat der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. die Berichterstattung über Abgas-Manipulationen bei osteuropäischen Lkw in den ZDF-Magazinen „Frontal 21“ und „Zoom“ verfolgt. Auch wenn das verwendete Messverfahren – wie die Autoren selbst feststellten – keine gerichtsverwertbaren Daten liefert, gibt es dennoch ernst zu nehmende Hinweise auf auffällige NOx-Messwerte von Lastwagen aus den MOE-Staaten. Objektive und beweiskräftige Sachverhalte gilt es durch zuverlässige Mess- und Kontrollmethoden aufzuklären. Das ist Sache der staatlichen Kontrollorgane, die dabei auf uneingeschränkte Unterstützung durch den BGL als Spitzenverband des deutschen Transportlogistikgewerbes zählen können. Obwohl deutsche Lkw nicht betroffen sind, bezieht der BGL aufgrund der Tragweite der erhobenen Vorwürfe Stellung: Sollten die aufgezeigten Werte in den beiden Fernsehbeiträgen

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Lang-Lkw machen den Kombinierten Verkehr noch umweltfreundlicher

Der Kombinierte Verkehr Straße/Schiene profitiert von der Überführung des Feldversuches in den streckenbezogenen Regelbetrieb Wie nicht anders zu erwarten war, zeigt der nach fünf Jahren Ende 2016 abgeschlossene Feldversuch, dass den Güterbahnen keine Nachteile durch Verkehrsverlagerungen auf den Lang-Lkw drohen. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Gewichtsbeschränkung des Lang-Lkw auf die auch für herkömmliche Lkw geltenden 40 Tonnen im reinen Straßenverkehr und 44 Tonnen im Vor- und Nachlauf zum Kombinierten Verkehr Straße/Schiene. Auf der Website der Kombiverkehr GmbH & Co. KG – dem größten Operator Europas im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene – ist nachzulesen: 2015 wurden von der Kombiverkehr GmbH & Co. KG 978.095 Lkw-Ladungen mit einem Gewicht von zusammen 22,7 Mio. Tonnen transportiert. Dies ergibt ein durchschnittliches (!) Ladungsgewicht – unter Berücksichtigung aller Leersendungen –

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Stabübergabe beim BGL

Prof. Dr. Dirk Engelhardt folgt heute auf Prof. Dr. Karlheinz Schmidt als Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. Mit dem heutigen Tag übernimmt Prof. Dr. Dirk Engelhardt die Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main. Der langjährige Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführendes Präsidialmitglied des BGL, Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, ist zum 31.12.2016 nach über 39-jähriger Tätigkeit für den Verband – 21 Jahre davon als Hauptgeschäftsführer – in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Zur Amtseinführung und zur Übergabe laufender Vorgänge steht Prof. Dr. Schmidt seinem Amtsnachfolger und dem BGL-Präsidium noch bis Mitte des Jahres als Mitglied der Hauptgeschäftsführung zur Verfügung. Prof. Dr. Dirk Engelhardt ist mit dem Logistiksektor von Jugend an sehr eng verbunden. Bereits während seiner Schul- und Studienzeit

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Bundesverkehrsminister Dobrindt stärkt die Energieeffizienz und den Klimaschutz im Straßengüterverkehr – Verkehrsträgerideologie muss sich hinten anstellen

Mit der Inkraftsetzung der einschlägigen Verordnung hat Bundesverkehrsminister Dobrindt den Weg für den Lang-Lkw auf bestimmten Autobahnen und Straßen freigemacht. Demzufolge dürfen diese Fahrzeuge nur auf Autobahnen und von den Bundesländern speziell freigegebenen Streckenabschnitten, z.B. zu Kombibahnhöfen, Logistikzentren und Großverladern, eingesetzt werden. Der jahrelange Testbetrieb hat keinerlei Sicherheitsrisiken ergeben. Ein Extrabonus des Lang-Lkw ergibt sich aus dem geringeren Straßenverschleiß, weil sich das unveränderte zulässige Gesamtgewicht von 40 Tonnen auf bis zu 8 Achsen statt bisher auf 5 Achsen verteilt. Brückenbauwerke und Fahrbahndecken werden es danken! Die Umwelt wird von dieser Entscheidung des Bundesverkehrsministers in noch viel größerem Maße profitieren. Bei gleichen Gesamtgewichten haben Lang-Lkw rund die Hälfte mehr an Ladevolumen. Sie sparen bis zu 25 Prozent Kraftstoff und vermindern die CO2-Emission im gleichen Umfang. Bundesminister

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Italien unterbindet faktisch Kabotageverkehre

BGL interveniert bei der Europäischen Kommission gegen das rechtswidrige Vorgehen Auf der Basis eines neuen Gesetzes zur Entsendung von Arbeitnehmern unterliegen Kabotagebeförderungen in Italien ab 26. Dezember 2016 einer Meldepflicht in Italien. Wie das italienische Arbeitsministerium erst am 22. Dezember 2016 mitteilte, müssen Arbeitnehmer im Straßengüterverkehr die im Rahmen einer Kabotagebeförderung nach Italien entsendet werden, ab sofort am Vortag der Arbeitsaufnahme in Italien bis spätestens 24.00 Uhr beim italienischen Arbeitsministerium mit einem Entsendeformular per E-Mail angemeldet werden. Der BGL betrachtet die italienische Vorab-Meldepflicht als ein faktisches Kabotageverbot. Die kurzfristige Annahme von Kabotagetransporten wird unmöglich gemacht, weil die zwingende Anmeldung bis 24 Uhr des Vortages eine vielfach nicht überwindbare Markthürde darstellt. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. hat in einem Schreiben an die

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BGL begrüßt ARD-Bericht über Sozialdumping im Transportgewerbe

ARD-Magazin Plusminus macht Defizite in der EU-Sozialpolitik und deren Auswirkungen für osteuropäische Fernfahrer sichtbar Gestern Abend sendete die ARD im Rahmen des Magazins Plusminus einen Beitrag, der die teilweise menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Fernfahrern osteuropäischer Transportunternehmen auf deutschen Parkplätzen zum Thema hatte (Link s.u.). Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat in der Vergangenheit – als Vertreter des mittelständischen deutschen Transportlogistikgewerbes –wiederholt auf die Folgen des immer weiter um sich greifenden Sozialdumpings hingewiesen. Der BGL begrüßt, dass diese Auswirkungen einer unzureichenden EU-Sozialgesetzgebung bzw. ihrer mangelhaften Umsetzung einer breiten Öffentlichkeit vor Augen geführt wurden. Ebenso wurden in dem Plusminus-Beitrag die „Profiteure“ dieser beklagenswerten Zustände genannt: In- und ausländische Großspeditionen, deutsche Industrie- und Handelsunternehmen – und nicht zuletzt der ebenfalls an niedrigen Transportkosten und

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Sozialdumping im Straßengüterverkehr macht Neujustierung der EU-Dienstleistungsfreiheit für Unternehmen erforderlich

Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten anno 2016 mit neuntem Marktanteilsrekord in Folge auf Deutschlands Straßen Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main verwies auf seiner Mitgliederversammlung 2016 darauf, dass das deutsche Transportlogistikgewerbe durch zunehmende Dumpingkonkurrenz immer stärker unter Druck gerät. Gemessen an den in Deutschland gefahrenen Mautkilometern sinkt der Marktanteil deutscher Lkw seit Jahren kontinuierlich. Dieser Trend setzte sich auch 2016 fort, obwohl die zum 01.10.2015 realisierte Senkung der Mautpflichtgrenze bereits auf Fahrzeuge ab 7,5 t zGG fast nur deutsche Lkw traf. Seit der Finanzkrise im Jahre 2009 sank der Marktanteil deutscher Lkw gemäß der Mautstatistik des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) von 65,6 % über 64,4 % anno 2010, 63,5 % in 2011, 62,6 % in 2012, 61,6 % in 2013,

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BGL begrüßt Investitionshochlauf bei den Verkehrsinvestitionen

Lkw-Bundesstraßenmaut darf nicht dreimal so hoch sein wie Autobahn-Maut Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main begrüßte auf seiner Mitgliederversammlung 2016 den sich in der mittelfristigen Finanzplanung der Bundesregierung abzeichnenden Investitionshochlauf bei den Straßen-Verkehrsinvestitionen. Lange Zeit vernachlässigte Erhaltungsmaßnahmen könnten so endlich angegangen werden. Gleichzeitig warnte der BGL davor, ab 2018 eine flächendeckende Lkw-Bundesstraßenmaut in dreifacher Höhe der Autobahnmaut zu erheben. Über viele Jahre hinweg wurden in Deutschland auch – aber nicht nur – wegen der vorrangigen Sanierung der Infrastruktur in den neuen Bundesländern zu wenige Mittel in die Erhaltung von Straßen und Brücken investiert. Erst seit wenigen Jahren ist ein Umsteuern der Bundesregierung bei der Mittelverwendung erkennbar. Dieses macht sich nunmehr auch in der mittelfristigen Finanzplanung bemerkbar und manifestiert sich

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Martin Bulheller

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