Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

Neues vom Lkw-Kartell: Ansprüche für mehr als 100.000 Lkw für Ende 2017 einzureichende Klage an financialright claims GmbH abgetreten

Abnehmer von ab 2003 bezogenen Lkw können sich von jetzt an für zweites Klageverfahren registrieren Was bisher geschah Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main hat im Frühjahr 2017 gemeinsam mit seinen Landesverbänden eine Verbandsinitiative zur Durchsetzung der Zahlungsansprüche gegen das Lkw-Kartell, dem von 1997 bis Januar 2011 nach den Feststellungen der Europäischen Kommission alle namhaften europäischen Hersteller schwerer Lkw angehörten, angestoßen. Die kosten- und risikolose Durchsetzung der Schadensersatzansprüche davon betroffener Transportunternehmen und Spediteure wird vom Rechtsdienstleister financialright claims GmbH organisiert, die auf Kartellverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP übernimmt die rechtliche Vertretung. Aktueller Stand Die Frist zur Registrierung unter www.truck-damages.com für die Sammelklage ist Ende September abgelaufen. Die Auswertung der abgetretenen Ansprüche dauert noch an, nach bisheriger Erhebung haben

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Fahrermangel nimmt neue Dimensionen an

BGL-Präsident Wandt zum autonomen Fahren: „Auch im Flugzeug hat der Autopilot den Piloten nicht überflüssig gemacht.“ Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2017 in Köln verweist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. darauf, dass die Auswirkungen des Fachkräftemangels in der Logistik – vor allem bei Lkw-Fahrern – bisher nicht gekannte Dimensionen annehmen. Ein besonders krasses Beispiel dafür, wie Fahrermangel unmittelbar zur Laderaumverknappung führt, mussten von der Bahnstreckensperrung bei Rastatt betroffene Unternehmen erleben, die über Wochen hinweg für ihre Ladung keine freien Lkw-Kapazitäten finden konnten. Besserung ist nicht in Sicht: Zwar erwarben im Kalenderjahr 2016 insgesamt 16.211 Berufskraftfahrer-Azubis und Prüfungsteilnehmer/-innen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz den Lkw-Führerschein – so viele, wie nie zuvor. Da aber etwa 30.000 Lkw-Fahrer pro Jahr in den verdienten Ruhestand treten, ist angesichts des boomenden

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Branchenpositionen der Verkehrs- und Logistikwirtschaft

Güterverkehr und Logistik sind tragende Säulen der deutschen Wirtschaft und Grundlage für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Für den überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaftssektor ist es entscheidend, auch in Zukunft unter sicheren, fairen und verlässlichen Bedingungen arbeiten zu können. Daher haben die vier Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft AMÖ, BGL, BWVL und DSLV für die 19. Legislaturperiode die nachfolgenden Forderungen an die künftigen, eine Bundesregierung tragenden Koalitionsfraktionen. 1. Logistikstandort Deutschland stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern Der Logistikstandort Deutschland muss weiter gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen im europäischen Straßengüterverkehr gesichert werden. Hierzu sind folgende Maßnahmen notwendig: – Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im europäischen Straßengüterverkehr durch kontrollierbare einheitliche europäische Regelungen, effektive Rechtsdurchsetzung und Kontrolle der Vorschriften unter verstärkter Nutzung digitaler Instrumente– Geltung der Markt- und Berufszugangsregelungen für alle Marktteilnehmer, die

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Endspurt beim Lkw-Kartell: Nur noch bis zum 30.09.2017 können sich geschädigte Transportunternehmen und Speditionen anmelden unter www.truck-damages.com

70.000 Lkw sind bereits beim vom BGL initiierten Sammelverfahren gemeldet Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main hat im Frühjahr 2017 gemeinsam mit seinen Landesverbänden eine Verbandsinitiative zur Durchsetzung der Zahlungsansprüche gegen das Lkw-Kartell gestartet, dem von 1997 bis 2011 alle namhaften europäischen Hersteller schwerer Lkw angehörten. Die kosten- und risikolose Durchsetzung der Schadensersatzansprüche davon betroffener Transportunternehmen und Spediteure wird vom Rechtsdienstleister financialright claims GmbH organisiert, die auf Kartellverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP übernimmt die rechtliche Vertretung. Verjährung droht! Es ist davon auszugehen, dass Rückzahlungsansprüche gegen das Lkw-Kartell für Lkw-Anschaffungen aus früheren Jahren zum Ende des Jahres 2017 verjähren. Da die Erstellung des für die Kartell-Klage erforderlichen Gutachtens entsprechende Zeit erfordert, endet die Anmeldemöglichkeit für die Teilnahme am Sammelverfahren

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BGL-Präsidium plant langfristige Neuausrichtung des Verbandes für den Herbst 2018

Neue Verbandsstruktur soll noch stärker auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet sein Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main informiert über eine langfristig angelegte Neuausrichtung seiner Verbandsstruktur, die BGL-Präsident Adalbert Wandt und seine Präsidiumskollegen initiiert haben, und die zum Herbst 2018 umgesetzt werden soll. Auf der BGL-Mitgliederversammlung am 25.10.2017 in Köln werden den Delegierten durch das Präsidium und Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt erste Überlegungen vorgestellt. Die Ausarbeitung der Details soll einer Satzungskommission übertragen werden, die im Spätherbst ihre Arbeit aufnehmen und die entsprechenden Beschlüsse für die BGL-Mitgliederversammlung im Oktober 2018 vorbereiten soll. Ziel der neuen Verbandsstruktur ist es, in Zukunft noch kurzfristiger auf die immer weiter steigenden Anforderungen reagieren zu können. Basierend auf dem 2015 erarbeiteten BGL-internen Verbändegutachten und

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Schäden in Millionenhöhe für mittelständische Transportunternehmen wegen DB-Chaos in Rastatt: BGL richtet Brandbrief an Bundesverkehrsminister Dobrindt und fordert Notfallfonds

Chaotische Zustände in und um die Containerbahnhöfe, Zugausfälle, Annahme- und Buchungssperren produzieren im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene existenzgefährdende Mehrkosten Lkw im Vor- und Nachlauf zum Kombinierten Verkehr Straße/Schiene stehen stundenlang im Stau vor und in den Kombi-Terminals, warten auf teils um Tage verspätete Züge oder müssen weit entfernte Ausweichterminals ansteuern. Dies sind die dramatischen Folgen der aufgrund von Gleisabsenkungen südlich von Rastatt erfolgten Bahnstreckensperrung im Oberrheintal. Für die betroffenen Transportunternehmen und Speditionen gehen die Kosten für Standzeiten, Umwegfahrten und Vertragsstrafen wegen verspäteter Lieferung mittlerweile in die Millionen. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main und viele seiner Mitgliedsunternehmen sind seit 1969 im Kombinierten Verkehr Straße/Schiene engagiert. Diese Unternehmen zahlen nun seit Wochen einen hohen Preis für die Nutzung des Kombinierten Verkehrs

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Stau bei Genehmigungen für Schwertransporte

23 Wirtschaftsverbände fordern schnelles Handeln der Landesverkehrsminister Bei der Erteilung von Genehmigungen für Großraum- und Schwertransporte kommt es derzeit in den Bundesländern zu gravierenden Verzögerungen. Bearbeitungszeiten über 5 Wochen sind an der Tagesordnung, häufig warten die Antragsteller aus der Wirtschaft noch länger auf Rückantwort der zuständigen Ämter und Behörden. Diese langen Bearbeitungszeiten behindern drastisch Logistikprozesse der deutschen Wirtschaft. Weitergehende Informationen enthält die beigefügte Pressemitteilung der Verbände-Initiative.

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BGL begrüßt Praxisänderung von BAG und BMVI bei der Kontrolle landwirtschaftlicher Lohnunternehmen im gewerblichen Güterkraftverkehr

Lizenz- oder Erlaubnispflicht für alle gewerblichen Transportdienstleister ist konsequenter Schritt zur Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen im Straßengüterverkehr Seit kurzem kontrolliert das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) landwirtschaftliche Lohnunternehmer, die gewerblichen Güterkraftverkehr betreiben, auf das Vorliegen einer nationalen Erlaubnis oder einer EU-Lizenz und damit das Einhalten sämtlicher Markt- und Berufszugangsregelungen. Zwar mussten diese Vorschriften von Rechts wegen auch bereits vor dem 1. Juni eingehalten werden – eine Gesetzesänderung hat es insofern nicht gegeben –, aber aufgrund unterschiedlicher Auslegung der Vorschriften und daraus folgender fehlender konsequenter Kontrollen hatte sich hier in der Praxis eine Grauzone gebildet. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun die zuständige Kontrollbehörde – das BAG – angewiesen, diese Grauzone zu schließen. Der BGL begrüßt diese Praxisänderung ausdrücklich. Sie ist die konsequente Fortsetzung

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Bundesrat will rechtsfreien Raum für Lkw unter 3,5 t zGG beibehalten/Auch der Bundesrat lehnt EU-Pläne zur Kabotage-Liberalisierung ab

Ist sich der Bundesrat eigentlich der Gefahr bewusst, dass er mit seiner Stellungnahme zu den Brüsseler Vorschlägen für ein Mobilitätspaket der Verkehrssicherheit auf Deutschlands Straßen einen Bärendienst erwiesen hat? Diese Frage stellt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main angesichts der Tatsache, dass die Länderkammer den Vorschlag der EU-Kommission zurückgewiesen hat, den unfallträchtigen Transport in Kleintransportern unter 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht stärker zu regulieren. Diese Fahrzeuge unterliegen nicht den strengen gesetzlichen Regelungen, die für größere Lkw gelten, d.h. die Transportfirmen benötigen z.B. keine Lizenz, mit der ein Transportunternehmer seine persönliche Eignung, seine finanzielle Leistungsfähigkeit sowie die erforderliche Sach- und Fachkunde nachweisen muss. In den vergangenen Jahren sind immer mehr dieser Fahrzeuge aus den östlichen EU-Staaten mit 1-Mann-Schlafkabine quer über dem

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Lkw-Kartell: Anmeldung der Schadensersatzansprüche noch bis 30.09.2017 auf www.truck-damages.com möglich

BGL-Pressegespräch stößt auf großes Medieninteresse Auf großes Interesse sowohl der Fachpresse als auch der tagesaktuellen Medien stieß Anfang dieser Woche ein Pressegespräch, bei dem der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. über den aktuellen Stand des Verfahrens gegen das von 1997 bis 2011 laufende Kartell europäischer Lkw-Hersteller informierte. Moderiert vom Hauptgeschäftsführer des BGL Prof. Dr. Dirk Engelhardt, führte Dr. Alex Petrasincu von Hausfeld Rechtsanwälte LLP in dem Pressegespräch zur rechtlichen Sichtweise auf das Lkw-Kartell und zum aktuellen Stand des Verfahrens gegen die Kartellanten aus. Prof. Dr. Roman Inderst von der Goethe-Universität Frankfurt am Main erläuterte die gutachterlichen Herausforderungen zur Erstellung eines ökonomischen Schadensgutachtens und der Ermittlung der Schadenshöhe. Dr. Sven Bode von der financialright claims GmbH konnte berichten, dass sich deutschlandweit bereits mehr als

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Breitenbachstraße 1
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