Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL begrüßt Klarstellung zur Winterreifenpflicht

BGL begrüßt Klarstellung zur Winterreifenpflicht Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer will die Winterreifenpflicht kurzfristig gesetzlich festschreiben. Eine entsprechende Verordnung zur Änderung der Straßenverkehrsordnung soll heute vom Bundesrat verabschiedet werden. Die Neuregelung war notwendig geworden, nachdem das OLG Oldenburg die bisherige Formulierung, die „Bereifung an die Witterungsverhältnisse anzupassen“ als zu unbestimmt verworfen hatte. Nach der geplanten Verordnung dürfen künftig bei Schneeglätte, Schneematsch, Reifglätte oder Glatteis Kraftfahrzeuge nur mit Reifen gefahren werden, deren Laufflächenprofil, Laufflächenmischung oder Aufbau für die winterlichen Wetterverhältnisse ausgelegt sind (Winterreifen). Diesem Anforderungsprofil werden alle Reifen gerecht, die mit einem M+S oder einem Schneeflockensymbol gekennzeichnet sind bzw. herstellerseitig als Allwetter- oder Ganzjahresreifen bezeichnet werden. Grundsätzlich müssen alle Achsen des Kraftfahrzeuges mit Winterreifen ausgerüstet sein. Für Nutzfahrzeuge sind nach der geplanten Verordnung allerdings Winterreifen an den

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BGL: Die neuen ‚Verkehrswirtschaftlichen Zahlen‘ sind da!

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main hat die Neuausgabe seiner „Verkehrswirtschaftlichen Zahlen“ oder kurz „VWZ“ veröffentlicht. In der 96-seitigen Broschüre finden sich mehr als 100 Tabellen bzw. Grafiken zu allen Bereichen des deutschen und europäischen Güterverkehrs. Ein umfassendes Kapitel zur deutschen Lkw-Maut erhöht bereits seit der vorigen Ausgabe den Nutzwert beträchtlich. Die „Zahlenbibel“ des Güterverkehrs gibt Antwort auf Fragen wie z.B.: Wie viele Unternehmen, Beschäftigte und Fahrzeuge gibt es überhaupt im Transportlogistikgewerbe? Wie groß waren Transportmenge und Transportleistung im Vergleich mit den anderen Verkehrsträgern? Wie groß die Marktanteile? Wie viele Insolvenzen gab es? Welche Grenzwerte müssen Euro VI-Fahrzeuge einhalten? Welche Entwicklung nahmen Lkw-Unfälle oder Leerfahrten? Wie lang sind die durchschnittlichen Beförderungsweiten der Güterverkehrszweige? Wie hoch sind welche Kraftverkehrsabgaben? Ein

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BGL: Aktionsplan für Güterverkehr und Logistik ist erfrischend ideologiefrei und der Praxis zugewandt

Der heute von Bundesminister Dr. Ramsauer und den Präsidenten der Verkehrsverbände vorgestellte „Aktionsplan Güterverkehr und Logistik – Logistikinitiative für Deutschland“ ist aus Sicht des BGL ein gelungener Ansatz, Verkehrspolitik an der Praxis auszurichten und mit konkreten Zielen und Maßnahmen zu versehen. Im Gegensatz zu dem unter der Vorgängerregierung verfolgten Masterplan für Güterverkehr ist die nunmehr vorgelegte politische Leitlinie frei von ideologischen Verkrampfungen. Rabulistische Übungen zu realitätsfernen Verlagerungsfantasien aus der Vergangenheit wurden folgerichtig gestrichen. An deren Stelle ist eine nüchterne Analyse getreten, wie das von Wirtschaft und Verbrauchern ausgehende Verkehrswachstum über eine verbesserte und optimierte Arbeitsteilung der Verkehrsträger gesellschaftspolitisch und auch verkehrswirtschaftlich beherrschbar gemacht werden kann. Dumpfe Vermeidungs-, Verlagerungs- und Verteuerungsstrategien hat das Ministerium zurück in die „Mottenkiste“ der Verkehrspolitik verbannt und setzt auf pragmatische Maßnahmen

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BGL-Vizepräsident Claus-O. Herzig wird 60 Jahre

Claus-O. Herzig, BGL-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Güterkraftverkehr und Logistik Hessen e.V., vollendet am 17. November sein 60. Lebensjahr. Der Jubilar ist hoch engagierter Unternehmer, der vielseitig und intensiv mit der Wirtschaft und Gesellschaft vernetzt ist. Zahlreiche Ehrenämter, in denen er Verantwortung übernommen hat, sind Beleg für seinen weitreichenden und uneigennützigen Einsatz. Im Oktober 2006 wurde Claus-O. Herzig zum BGL-Vizepräsidenten gewählt und hat so an exponierter Stelle Verantwortung im mitgliederstärksten Verband des deutschen Transportlogistikgewerbes übernommen. Seit 10 Jahren ist er in führender Position als Vorsitzender beim Fachverband Güterkraftverkehr und Logistik in Hessen auf Landesebene tätig. Große Einsatzbereitschaft zeigt er auf Bundesebene in den Ausschüssen für Internationalen Verkehr, Rechts- und Versicherungsfragen sowie Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. Im sozialpolitischen Ausschuss hat er den Vorsitz inne. Bei der Berufsgenossenschaft

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Internalisierung externer Kosten im EU-Straßengüterverkehr hätte mit Frankreich und Deutschland zwei Hauptgewinner und viele Verlierer

BGL stellt Kurzfassung einer ProgTrans-Studie jetzt in deutscher Übersetzung zur Verfügung Der Bundesverband Güterkraftverkehr und Logistik (BGL) e.V. stellt Interessenten die ins Deutsche übersetzte, 30-seitige Kurzfassung der im Auftrag der International Transport Union (IRU) in Genf erstellten ProgTrans-Studie „Internalisierung externer Kosten – Auswirkungen auf die Volkswirtschaften der einzelnen EU-Mitgliedsländer und Konsequenzen für das europäische Straßentransportgewerbe“ zur Verfügung. Zentrales Ergebnis der Studie: Eine in Brüssel angedachte Einbeziehung aller denkbaren externen Kosten (neben Luftverschmutzungs- und Lärmkosten auch Stau-, Unfall- und Klimawandelkosten) in die Berechnung von Lkw-Mauten sähe nur zwei europäische Volkswirtschaften als Gewinner: Deutschland vor Frankreich. Alle Szenarien, die auf den Ergebnissen eines von der EU-Kommission veröffentlichten „Handbuchs zur Abschätzung externer Kosten im Verkehrssektor“ basieren, zeigen das gleiche Ergebnis: Nur in diesen Ländern würden die fiskalischen Einnahmen

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Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus ganz Deutschland folgen BGL-Einladung zu Gesprächen in den Schaltzentralen der Verkehrspolitik in Berlin

Rund 80 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer des deutschen Transportlogistikgewerbes sind der Einladung des BGL gefolgt und haben am 28. und 29. Oktober wertvolle Einblicke in die (verkehrs)politische Arbeit des Deutschen Bundestages, des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und die BGL-Arbeit in Berlin gewonnen (siehe Anlage 1). BGL-Präsident Grewer begrüßte die aus ganz Deutschland angereisten jungen Unternehmer und Unternehmerinnen in der zentral gelegenen Berliner BGL-Repräsentanz. Aus der Frankfurter Zentrale über die Berliner „BGL-Außenstelle“ werden die entscheidenden politischen Kontakte geknüpft, Gespräche auf verschiedenen politischen Ebenen mit BGL-Vertretern vereinbart und Parlamentarische Treffen mit den wichtigen Parlamentsgruppen organisiert, um dem Transportlogistikgewerbe ein Sprachrohr im „politischen Geschäft“ zu verschaffen. Ein erster Höhepunkt des Jungunternehmer(innen)-Treffens war ein Gespräch im Fraktionssaal der CDU/CSU mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau

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Fahrermangel: Die demografische Falle schnappt bald zu

BGL: Arbeitsbedingungen müssen attraktiver werden Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. wirbt für bessere Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals im Transportlogistikgewerbe. Nur so – und mit noch weiter verstärkten Ausbildungsbemühungen der Betriebe – könne man dem Zuschnappen der demografischen Falle entgegenwirken. Heute sind laut einer Statistik des Bundesamtes für Güterverkehr bereits mehr als 35 % der Fahrer 50 Jahre und älter, gehen also in absehbarer Zeit in den wohlverdienten Ruhestand. Dem stehen gut 2.000 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum Berufskraftfahrer pro Jahr gegenüber. BGL-Präsident Hermann Grewer dazu: „Der Tag ist nicht mehr weit, an dem Ladung liegen bleiben muss, weil wir keine Fahrer mehr haben, die sie abtransportieren.“ Gegensteuern ist angesagt. „Der BGL unternimmt gemeinsam mit den Gewerbewirtschafsorganisationen (SVG) enorme Anstrengungen, um junge Menschen für eine

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Euro VI: Ein industrie- und umweltpolitischer Flop

BGL mahnt zur Kaufzurückhaltung und einer klugen Investitionsstrategie Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. weist aus aktuellem Anlass auf das Euro VI-Dilemma hin: Ende September legten Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium ihr gemeinsames Energiekonzept vor. Darin deuteten sie – nur wenig verblümt – eine weitere Spreizung der Lkw-Maut, und zwar zugunsten von Euro VI-Lkw, an. Diese Spreizung soll vermutlich als Kaufanreiz für die zeitlich vorgezogene Einführung von Euro VI-Fahrzeugen dienen. Diese Fahrzeuge werden ab 31.12.2013 obligatorisch, wobei mit der vorgezogenen schrittweisen Einführung der neuen Norm gerechnet wird. Nach Ansicht des BGL tut gut daran, wer sich nicht wie weiland Oscar Wilde verhält, der da sagte: „Ich kann allem widerstehen – nur nicht der Versuchung.“ Es lohnt sich, standhaft zu bleiben und nicht vorzeitig in eine

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Der Aufschwung geht zum großen Teil am deutschen Transportlogistikgewerbe vorbei – Nachhaltigkeit der Entwicklung bleibt zweifelhaft

BGL: Fahrzeuginvestitionen verharren auf niedrigem Niveau Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main hat heute auf seiner Mitgliederversammlung 2010 in Rostock-Warnemünde zur aktuellen Lage des deutschen Transportlogistikgewerbes Stellung genommen. Nach der größten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit und dem lang anhaltenden Winter ist seit Mitte März in vielen Transportsegmenten eine deutliche Belebung der Geschäftstätigkeit festzustellen. Zweifel bleiben an der Nachhaltigkeit dieser positiven Entwicklung, da nach dem Auslaufen von krisenbedingten Nachholeffekten und der Wirkung der Konjunkturpakete mit einer Abschwächung zu rechnen ist. Anlass zur Sorge gibt auch, dass der Aufschwung gemäß der Mautstatistik des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) in Köln zum großen Teil am deutschen Transportlogistikgewerbe vorbeigeht. Während in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 deutsche Lkw ihre Mautkilometer nur um 3,2

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Lang-Lkw: BGL ist für Stärkung der Co-Modalität – Verbraucher und Umwelt können profitieren

Transportbehälter müssen problemlos zwischen den Verkehrsträgern umsteigen können Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main befürwortet den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) für 2011 vorgesehenen Feldversuch mit sogenannten Lang-Lkw. Darunter versteht das BMVBS Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 40 Tonnen und einer maximalen Länge von über 25 Metern. Da sich das gleiche Gewicht auf mehr Achsen verteilen soll, sind diese Lang-Lkw voll beladen sogar straßenschonender als die herkömmlichen „kurzen“ 40-Tonner. Ob diese neuen Fahrzeugkonzepte im Alltag verkehrssicher eingesetzt und die in sie gesetzten Erwartungen hinsichtlich Umwelteffizienz auch erfüllen können, ist nach Ansicht des BGL nur durch einen Feldversuch zu erkunden. Lang-Lkw müssen darin zuvor ihre Praxistauglichkeit unter Beweis stellen. Für den BGL ist entscheidend, dass neue

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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