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Kategorie: Archiv

BGL: „Trusted Carrier“ tritt in die nächste Phase

Alle elektronischen Systeme laufen stabil – Internationalisierung wird vorgezogen Das System „Trusted Carrier“ des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. ist erfolgreich in den Probebetrieb gestartet. Der ursprünglich für einen späteren Zeitpunkt vorgesehene Ausbauschritt in Richtung Internationalisierung soll vorgezogen werden. Der BGL ist zuversichtlich, dass hierzu auf der Herbstsitzung der International Road Transport Union (IRU) im November in Genf konkrete Schritte vereinbart werden können. Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des BGL, freut sich, „dass die elektronischen Systeme alle stabil laufen und wir damit eine solide Basis für den Start des Regelbetriebes haben. Zuvor heißt es jedoch, die Beschlüsse der IRU-Gremien abzuwarten, um den Wunsch der Verladerschaft nach frühzeitigem Eintritt in die Internationalisierungsphase zu berücksichtigen und entsprechend umzusetzen. Parallel hierzu startet der BGL Einführungsveranstaltungen

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Prof. Dr. Dirk Engelhardt folgt Prof. Dr. Karlheinz Schmidt zum 01.01.2017 als BGL-Hauptgeschäftsführer

Der langjährige Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, wird zum 31.12.2016 nach über 39-jähriger Tätigkeit für den Verband, 21 Jahre davon als Hauptgeschäftsführer, in den wohlverdienten Ruhestand eintreten. Sein Nachfolger, Prof. Dr. Dirk Engelhardt (43), stellte sich gut drei Monate vor dem „Stabwechsel“ in der BGL-Hauptgeschäftsführung anlässlich der turnusgemäßen Herbstsitzung des BGL-Vorstands den Vorständen und Geschäftsführern der BGL-Mitgliedsverbände persönlich vor. Prof. Dr. Dirk Engelhardt ist sehr eng mit dem Logistiksektor von Jugend an verbunden. Bereits während seiner Schul- und Studienzeit arbeitete er in Logistikunternehmen, erwarb unter anderem den Staplerführerschein und führte europaweite Transporte mit 40-Tonnern, Gefahrguttransporte sowie Stückgut- und Bulkverkehre durch. Nach erfolgreichem Studium an der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Diplom-Agraringenieur lag sein erster beruflicher Aufgabenschwerpunkt

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Mit dem BGL-System „Trusted Carrier“ mehr Sicherheit in der Transportkette für die verladende Wirtschaft

Probebetrieb des „Trusted Carrier“ ist angelaufen Der „Trusted Carrier“ – neuestes Verbandsprodukt des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. – ist in den Probebetrieb gestartet. Damit erhalten teilnehmende Unternehmen der verladenden Wirtschaft mehr Sicherheit in der Transportkette: Der BGL zahlt Auftraggebern eine Garantiesumme von 5.000 € pro Verstoß für den Fall, dass diese einen Trusted Carrier mit der Auftragsabwicklung beauftragt haben und entgegen dieser Absprache kein im System registriertes Kraftfahrzeug gestellt wurde. Das Risiko von Ladungsverlusten wird dadurch minimiert. Ladungsverluste durch gefälschte Identitäten vornehmlich aus Ladungsbörsen sind oft doppelt schädlich für das verladende Unternehmen und sein Markenimage. Zu oft taucht verschwundene Markenware aus undurchsichtigen Vertriebskanälen zu Schleuderpreisen auf dem Schwarzmarkt wieder auf. Hier sorgt das in Zusammenarbeit mit Partnern aus der verladenden Wirtschaft, der

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Ferienreiseverordnungs-Fahrverbote: Kein Problem dank der BGL-Ausweichstreckenkarte!

Mit der bewährten Spezial-Landkarte Routen kennenlernen, die abseits der Hauptverkehrsachsen zum Ziel führen Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) teilt mit: Auch in diesem Jahr gilt für die „stressfreie Fahrt in den Urlaub“ während der Monate Juli und August in Deutschland an allen Samstagen (ab 02.07.2016 bis einschließlich 27.08.2016) für Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht und Lkw mit Anhängern in der Zeit von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein zusätzliches Fahrverbot auf zahlreichen Autobahn- sowie einzelnen Bundesstraßenabschnitten. Brummifahrer mögen ohnehin nicht fahren, wenn an diesen Tagen die längsten Verkehrsstaus des Jahres vorhergesagt werden. „Stressfreiheit“ ist so gesehen auf den für Lkw gesperrten Autobahnabschnitten nicht zu erwarten. Die Ausweichstreckenkarte des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main bietet nicht

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BGL: „Brandbrief“ der Großkonzerne an die EU-Kommission für strengere Verbrauchsvorschriften im Lkw-Verkehr – Zahlungsbereitschaft muss grünen Versprechen folgen

Mit Interesse registriert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. einen sogenannten Brandbrief großer Speditionskonzerne und Verlader an die EU-Kommission, in dem strengere Verbrauchs- und Abgasvorschriften für Lkw angemahnt werden. Dieser Vorstoß kommt aus Sicht des Bundesverbandes, der überwiegend mittelständische Transportunternehmen und Kraftwagenspeditionen vertritt, überraschend und entspricht nicht dem bisherigen Marktverhalten einiger dieser Großkonzerne in der Tagespraxis. Dort gehen häufig Transporte für wenige Euro Differenz an den jeweils „Billigsten Jakob“ aus ganz Europa. Die Vorstellung, dass mit strengeren Verbrauchs- und Abgasvorschriften die Emissionen gesenkt werden, ist eine Binsenweisheit. Allerdings haben diese Verbrauchssenkungen ihren Preis. Nach Ansicht des BGL ist es naiv, anzunehmen, man könne Kraftstoffeinsparungen im wesentlichen Umfang in günstigeren Frachtpreisen wiederfinden. Tatsächlich erfordert es komplexe und aufwendige Technologien, um den Kraftstoffverbrauch nachhaltig zu

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Sektorales Fahrverbot auf der A 12 Inntalautobahn in Tirol veröffentlicht: BGL fordert gemeinsam mit betroffenen Schwesterverbänden Klageeinreichung vor dem Europäischen Gerichtshof

Die Tiroler Landesregierung hat nach 2003 und 2007 zum dritten Mal eine Verordnung für ein „Sektorales Lkw-Fahrverbot“ auf der Inntalautobahn für den Transport bestimmter Güter erlassen und gestern, 18. Mai, im Gesetzblatt veröffentlicht. Das Fahrverbot soll ab 1. November 2016 gelten. Die beiden vorangegangenen Einführungsversuche sind jeweils nach Klage der Europäischen Kommission am Europäischen Gerichtshof (EuGH) gescheitert. Auch in der „neuen“ Form stellt das vorgesehene Sektorale Fahrverbot aus Sicht des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. weder eine geeignete noch eine erforderliche noch eine angemessene Maßnahme zur Erreichung des damit verfolgten Umweltziels – der Einhaltung der EU-Grenzwerte für Stickoxidimissionen – dar. Dies hatte jedoch der EuGH als Voraussetzung dafür angesehen, die mit einem Sektoralen Fahrverbot unmittelbar verknüpfte Einschränkung des freien Warenverkehrs aus EU-Rechtsgründen zu

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Bundesverkehrswegeplan: Verbände fordern bedarfsgerechten Ausbau ALLER Verkehrsträger und kritisieren Abkehr vom Finanzkreislauf Straße

Anlässlich der Verbändeanhörung im Bundesverkehrsministerium zum Bundesverkehrswegeplan 2030 stellen bdo, BGA, BGL, AMÖ, BIEK und BWVL gemeinsam fest: „Der neue Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein Fortschritt gegenüber den vergangenen Plänen. Insbesondere die Ausrichtung der Planung auf Erhalt vor Neubau, die beabsichtigte Beseitigung von Engpässen bei hoch belasteten Korridoren sowie die Finanzierung von großräumig bedeutsamen Projekten wird von uns als sinnvoll erachtet und unterstützt.“ Kritik üben die Verbände jedoch an der Abkehr vom Finanzierungskreislauf Straße: „Mit der Ausweitung der Lkw-Maut und der beschlossenen Infrastrukturabgabe für Pkw werden bis 2030 Mauteinnahmen von mindestens 150 Milliarden Euro vom Verkehrsträger Straße erwartet. Dagegen sieht der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes mit 130 Milliarden Euro 20 Milliarden weniger vor.“ Darüber hinaus weisen die Verbände kritisch darauf hin, dass obwohl die Straße 70 Prozent

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Zahlreiche deutsche Lkw-Fahrer sitzen quasi als Geiseln belgischer Straßenblockaden fest

Der BGL bittet das Bundesverkehrsministerium um wirksame Unterstützung, um die für Fahrer unerträglich werdende Situation schnellstmöglich zu bereinigen Im wallonischen Landesteil von Belgien werden seit Montag Lastwagen auf zahlreichen Autobahnen und Landstraßen durch „spontan organisierte“ Lkw-Blockaden an der Weiterfahrt gehindert. Aufgerufen zu diesen Blockaden haben wallonische Straßentransportunternehmen, die gegen die Einführung der neuen streckenabhängigen Lkw-Maut in Belgien zum 01. April 2016 protestieren. Dem BGL liegen zahlreiche Meldungen deutscher Transportunternehmen vor, deren Fahrer und Fahrzeuge in den Blockaden festsitzen und an der Weiterfahrt gehindert werden. Die betroffenen Fahrer klagen über mangelnde Versorgungsmöglichkeiten und fehlende sanitäre Einrichtungen. Da die Blockaden nach Angaben der Streikenden bis mindestens Freitagabend andauern sollen, spitzt sich die Lage der quasi in Geiselhaft genommenen Fahrer immer weiter zu. Der BGL hat die Hausleitung

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BGL befürchtet erhebliche finanzielle Einbußen von Mitgliedsunternehmen durch Probleme bei der Einführung einer streckenabhängigen Lkw-Maut in Belgien

Nachdem sich erkennbar abzeichnet, dass die Einführung einer streckenabhängigen Maut in Belgien für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t zGM zum 01.04.2016 alles andere als reibungsfrei verläuft, macht der BGL darauf aufmerksam, dass seine Mitglieder mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. Viele der ausgelieferten On-Board-Units (OBUs) seien nicht betriebsbereit. Teils habe es auch Probleme bei der rechtzeitigen Zustellung von OBUs an die Unternehmen gegeben. Das heutige Chaos an den belgischen Grenzen, wo sich bereits erhebliche Rückstaus betroffener Lkw bilden, sei damit vorprogrammiert gewesen. Da die Nichtzahlung der Maut mit erheblichen Bußgeldern von bis zu 1.000 EUR bedroht sei, könne der BGL den betroffenen Mitgliedsunternehmen nur nahelegen, im Falle nicht funktionsbereiter OBUs den vorgeschriebenen Anruf bei der Betreibergesellschaft zu tätigen und dabei gegebenenfalls auch Wartezeiten hinzunehmen. Zu

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Gemeinsame Pressemitteilung von AMÖ, BGL, BWVL und DSLV

„Logistikbranche braucht Planungssicherheit“ Einheitliche Mautsätze, die Ökologisierung des Straßenverkehrs unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, die Aufnahme der Mautharmonisierung ins Gesetz, die konsequente Umsetzung von Gesetzen im Hinblick auf Kabotage sowie die Rückkehr zu offenen Grenzen im Schengenraum waren die Kernthemen der Spitzenvertreter der deutschen Verkehrs- und Logistikverbände anlässlich ihres Verbändetreffens in Berlin. Vor dem Hintergrund der Planungen des Bundes, ab 2018 alle Bundesstraßen zu bemauten, warnen die Spitzenvertreter der deutschen Straßenverkehrs- und Logistikverbände davor, eine Differenzierung der Mautsätze nach der jeweiligen Art der Straße vorzunehmen. Die Maut würde so zum Wettbewerbsfaktor in Produktion und Handel. Bei unterschiedlichen Mautsätzen für Autobahnen und Bundesstraßen wären verheerende Auswirkungen auf die regionale Wirtschaft die nicht zu verhindernde Konsequenz. Autobahnfern angesiedelte Unternehmen würden wegen überproportionaler Mautkosten Nachteile erleiden, mit der zu erwartenden

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Martin Bulheller

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