Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL lobt die Initiative des Logistikbeauftragten der Bundesregierung, Herrn PSt. Dr. Scheuer, Luftfrachtverkehre unbürokratisch vom Sonntagsfahrverbot auszunehmen

Auf Initiative des Logistikbeauftragten der Bundesregierung, dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Scheuer, haben Bund und Länder eine flexible Handhabung des Fahrverbots am kommenden Sonntag, den 25.04.2010, vereinbart. Mit dieser Ausnahmeregelung soll der „große Stau“ von Luftfrachtsendungen, der durch die mehrtägige Sperre des Luftraums über Europa entstanden ist, aufgelöst werden. Versorgungsengpässe zeichnen sich bereits in einigen wichtigen Industriebereichen bei Zulieferteilen ab. Ohne rasche Hilfe wäre es zu Produktionseinschränkungen gekommen. Der BGL dankt dem Parlamentarischen Staatssekretär und Logistikbeauftragten für seinen Einsatz und bittet die Autofahrer um Verständnis, wenn die „Brummis“ am kommenden Wochenende zur Versorgung der Wirtschaft nicht alle auf den Betriebshöfen bleiben können.

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Laden und Sichern: BGL und BG Verkehr veröffentlichen Band 7 des Praxishandbuches

Thema: Ladungssicherung von Absetzbehältern und Schüttgütern Das vom Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft (BG Verkehr) herausgegebene „Praxishandbuch Laden und Sichern“ gilt als Standardwerk zur Ladungssicherung im Lkw. Es ermöglicht rechtssicheres praktisches Handeln in punkto Ladungssicherung in der verladenden Industrie wie im Güterkraftverkehr und findet Anwendung bei den Kontrollbehörden. Damit dient das Handbuch sowohl der Wirtschaftlichkeit und Arbeitssicherheit in den Transportbetrieben als auch der Verkehrssicherheit. Im Rahmen der Neuauflage des Praxishandbuches liegt nun ein weiterer Ergänzungsband zum Grundwerk vor. Dieser widmet sich der Ladungssicherung von Absetzbehältern auf Absetzkipperfahrzeugen sowie der Ladungssicherung von Schüttgütern in Absetzbehältern. Die Vorgaben der Richtlinie VDI 2700 werden anhand bebilderter Beispiele und Grafiken veranschaulicht, die abzusichernden Kräfte im Fahrbetrieb in Tabellenform hinterlegt.

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BGL unterstreicht seine bisherige Position zu Lkw-Überholverboten

Bundesverkehrsminister Ramsauer fordert angeblich mehr Überholverbote für Lkw Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat Pressemitteilungen zufolge mehr Lkw-Überholverbote gefordert und auf die Kompetenz der Bundesländer für deren Anordnung hingewiesen. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main nimmt dies zum Anlass, seine Position hierzu nochmals darzulegen: Überholverbote für Lkw sind nur dann sinnvoll, wenn sie aus Verkehrssicherheitsgründen oder für einen besseren Verkehrsfluss notwendig sind. Überholverbote für Lkw in verkehrsschwachen Zeiten sind nicht nachvollziehbar, führen sie doch dazu, dass sich – vor allem an Steigungen – auf der rechten Autobahnspur kilometerlange Lkw-Schlangen hinter dem jeweils langsamsten Fahrzeug bilden. Sog. Elefantenrennen – also Überholvorgänge mit Differenzgeschwindigkeiten von weniger als 10 km/h – sind bereits nach der jetzigen Rechtslage verboten.

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BGL mahnt: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer

Chancen und Risiken in den Transportmärkten rational bewerten Nachdem die ersten beiden Monate des Jahres bedingt durch den langen Winter dafür gesorgt haben, dass der katastrophale Einbruch der Transportnachfrage andauerte, zeigen sich seit März des Jahres bescheidene Erholungstendenzen. Vor allem die Bauwirtschaft wird durch Sonderkonjunkturprogramme beflügelt, so dass Laderaum in bestimmten Marktsegmenten knapp wird. Der BGL mahnt in diesem Zusammenhang an, die derzeitige Marktentwicklung nicht zu überschätzen und Chancen und Risiken abzuwägen. Nach dem konjunkturellen Absturz im letzten Jahr hat die deutsche Transportwirtschaft rund 20 % der Kapazitäten im Schwerverkehr stillgelegt. Viele Betriebe mussten aufgeben oder vielfach auch Insolvenz anmelden. Nach dem Anziehen bestimmter Märkte und dem harten Winter hat sich eine Belebung der Transportnachfrage ergeben, der durch kluges und realistisches Kapazitätsmanagement zu begegnen ist.

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Leerfahrtenanteil auch in der Krise auf niedrigem Niveau

Neue Internet-Spedition geht von zu realitätsfernen Annahmen aus Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main verweist Presseberichte im Zusammenhang mit einer neuen Internet-Spedition, nach denen „schätzungsweise 30 Prozent aller Lkw in Europa“ ohne Ladung fahren, ins Reich der Sagen und Märchen. Zumindest bei deutschen Lkw pendelt der Leerkilometer-Anteil im europaweiten Fernverkehr seit Jahren zwischen der 10 %-Marke und der 11 %-Marke. Dies hat sich auch im Krisenjahr 2009 nicht geändert. Eine Hochrechnung der Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg für Januar bis November 2009 durch den BGL hat für das Gesamtjahr 2009 einen voraussichtlichen Wert von knapp über 11 % ergeben. „Einen Leerkilometer-Anteil von 30 % kann aufgrund des knallharten europaweiten Wettbewerbs im Straßengüterverkehr kein Transportunternehmen auf Dauer überleben“, so BGL-Hauptgeschäftsführer

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BDN-Ehrenpräsident Michels verstorben

Das deutsche Transportlogistikgewerbe trauert um den Ehrenpräsidenten des früheren Bundesverbandes des Deutschen Güternahverkehrs e.V. (BDN), Hans-Joachim Michels, dessen Präsident er von 1971 bis 1993 war. 1998 benannte sich der BDN in Frankfurt am Main in Bundesverband Wirtschaftsverkehr und Entsorgung (BWE) e.V. um, der 1999 mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. fusionierte. Der am vergangenen Samstag verstorbene Hans-Joachim Michels wurde am 24.05.1926 in Berlin geboren und vertrat seit 1945 den gewerblichen Güternahverkehr auf Landes- und Bundesebene sowie im internationalen Bereich in einer Reihe von Institutionen und Organisationen. So wurde er u.a. 1961 in den Vorstand des Verbandes des Verkehrsgewerbes Westfalen-Lippe in Münster und zum Vorsitzenden der Fachvereinigung Güternahverkehr berufen, die er bis 1996 – auch nach der zwischenzeitlichen Fusion mit der Fachvereinigung Güterfernverkehr

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Posch: Durchfahrtsverbot für Lkw auf B3 und B 252 ist wirkungslos, weil es dort keinen Mautausweichverkehr gibt

Hessischer Verkehrsminister erkennt endlich die Realität an und hoffentlich auch bald die regionalwirtschaftlichen Notwendigkeiten Mit vorsichtigem Optimismus, doch noch zu einem praktikablen Umgang bei der Erteilung von Nachtfahrverbot-Ausnahmegenehmigungen zu kommen, nimmt der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main jüngste Äußerungen des Hessischen Verkehrsministers Dieter Posch (FDP) zu Kenntnis. In der gestrigen Pressemitteilung seines Hauses zum Thema ließ er sich wie folgt zitieren: „Der Minister verwies darauf, dass aus dem vorherigen Durchfahrtsverbot für praktisch niemanden nun ein Nachtfahrverbot geworden sei.“ Die Ursache dieser Wirkungslosigkeit des Durchfahrtsverbotes lieferte er kurz danach in der aktuellen Stunde des Hessischen Landtages, wo er coram publico wissen ließ, dass es weder auf der B 3 noch auf der B 252 überhaupt Mautausweichverkehr gebe, da es sich

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Viktor Federer wird 75

Viktor Federer, Träger der BGL-Ehrennadel in Gold, ehemals langjähriges Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Technikausschusses im Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main, feiert am 04.03.2010 seinen 75. Geburtstag. Der Ehrenvorsitzende der Transfrigoroute Deutschland und Ehrenvorstand des Verbandes des Verkehrsgewerbes Südbaden e.V. in Freiburg/Breisgau wirkte auch viele Jahre im dortigen Vorstand der SVG Straßenverkehrs-Genossenschaft Südbaden eG. Für sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement und seinen vorbildlichen Einsatz war Viktor Federer bereits im Jahre 2000 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

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Hessisches Nachtfahrverbot für Lkw wird zur Farce: Anlieger sollen kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung beantragen

Ohne Ausnahmegenehmigung werden Anlieger wahlweise nachts von ihren Grundstücken ausgesperrt oder dort unter Hausarrest gestellt Mit Besorgnis sieht der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main dem für den 15.03.2010 von Hessens Wirtschafts- und Verkehrsministers Dieter Posch angekündigten Nachtfahrverbot entgegen. Ursächlich hierfür ist die viel zu restriktive Ausgestaltung des Nachtfahrverbotes zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr für alle Lkw ab 3,5 t auf den Bundesstraßen B 3 und B 252. So teilte Poschs Ministerium auf Nachfrage mit, dass definitiv auch alle Anlieger davon betroffen sind. Das bedeutet für die Anlieger konkret: Wahlweise nächtlicher Hausarrest oder Aussperrung vom eigenen Grundstück! Es sei denn, man hat eine kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung ergattert. Diese ist aber nicht ohne Weiteres zu bekommen: Neben einer Gebühr in Höhe

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Schiene verliert Marktanteil in der Krise – Lkw trotzdem kein Krisengewinner

Die neuesten Zahlen über die Marktanteilentwicklung der Verkehrsträger ist für verkehrspolitische Ideologen Anlass, den Lkw zu verteufeln und Schutzmaßnahmen für die Schiene zu fordern. Tatsache ist, dass nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes der Straßengüterverkehr in der Krise seinen Modal-Split-Anteil leicht erhöht hat, die Schiene hat einen Prozentpunkt verloren. Hinter dieser Entwicklung steht allerdings nicht die plumpe Verdrehung, der Lkw habe der Schiene etwas „weggenommen“. Tatsache ist, dass krisenbedingt langströmige Verkehre im Export weggebrochen sind. Davon ist in starkem Ausmaß die Schiene, vor allem im Seehafenhinterlandverkehr, betroffen. Ebenfalls scharfe Einbrüche gab es in den Bereichen Eisen und Stahl und bei Massengutverkehren. Diese waren und sind die starken Domänen der Schiene. Es liegt auf der Hand, wenn schienenaffine Märkte stärker wegbrechen als beispielsweise Versorgungsverkehre in Deutschland,

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Martin Bulheller

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