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Kategorie: Archiv

Im Straßengüterverkehr bläst der Ostwind unverändert scharf: Deutsches Transportlogistikgewerbe verliert 2015 weiter Marktanteile

Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten 2015 erneut mit neuem Marktanteilsrekord Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main verwies auf seiner Mitgliederversammlung 2015 in Hamburg darauf, dass das deutsche Transportlogistikgewerbe durch zunehmende Dumpingkonkurrenz immer stärker unter Druck gerät. Gemessen an den in Deutschland gefahrenen Mautkilometern sinkt der Marktanteil deutscher Lkw seit Jahren kontinuierlich… … und zwar von 65,6 % im Jahre 2009 über 64,4 % anno 2010, 63,5 % in 2011, 62,6 % in 2012, 61,6 % in 2013 und 60,7 % in 2014 auf nur noch 59,6 % in den ersten neun Monaten des Jahres 2015! Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten dagegen konnten ihren Marktanteil seit 2007 von 18,4 % auf stolze 30,1 % in den ersten neun Monaten des Jahres 2015

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Drei Maut-Änderungen in einem Jahr: Was kommt als nächstes?

Mautentwicklung und -ausweitung heute und morgen Seit dem 01.01. zahlt der Lkw in Deutschland auch für Luftverschmutzungskosten. Zum 01.07.2015 erfolgte die Ausweitung der Lkw-Maut auf weitere 1.100 Kilometer Bundesstraßen. Und seit 01.10.2015 sind auch Lkw und Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 7,5 t und 11,99 t mautpflichtig. In der Zukunft könnten weitere finanzielle Belastungen auf den Lkw – und damit unvermeidlich auf Wirtschaft und Verbraucher – zukommen: z. B. aus einer weiter zunehmenden „Ökologisierung“ der Lkw-Maut Darauf weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2015 in Hamburg hin. Die Lkw-Maut war bereits bei ihrer Einführung vor zehn Jahren mit einer starken ökologischen Komponente versehen. Von Anfang an zahlten Fahrzeuge, die nur ältere und damit niedrigere Emissionsstandards erfüllen, deutlich mehr

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Ein großer Schritt für die Verkehrssicherheit: Am 01.11.2015 werden Fahrerassistenzsysteme für schwere Nutzfahrzeuge Pflicht

Der BGL gehörte 2008 zu den Initiatoren der EU-weiten und serienmäßigen Einbaupflicht von Fahrerassistenzsystemen und fordert 2015 den Abbiegeassistenten Wichtiges Datum für die Verkehrssicherheit: Ab 01.11.2015 darf EU-weit kein schweres Nutzfahrzeug mehr zugelassen werden, das nicht mit Notbremsassistent und Spurverlassenswarner ausgerüstet ist. Seit 01.11.2014 ist ESP bereits Ausrüstungsstandard. Der BGL gehörte 2008 – ebenso wie die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (heute BG Verkehr) und die KRAVAG-Versicherung – zu den Mitbeförderern dieser Entwicklung, die vom damaligen EU-Industriekommissar Günter Verheugen auf den politischen Weg gebracht wurde. Ein seinerzeit angestoßener Feldversuch mit über 1.000 Bussen und Lkw ergab, dass Fahrzeuge mit Fahrerassistenzsystemen eine um ein Drittel niedrigere Unfallwahrscheinlichkeit hatten als die „Kontrollgruppe“. „Jetzt ist es an der Praxis, diesen Feldversuch zu bestätigen und möglichst zu übertreffen.“ Meinte der Präsident

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MiLoG: Papiertiger oder Keule gegen Sozialdumping und Schwarzarbeit im Straßengüterverkehr?

BGL fordert Online-Anmeldesystem für ausländische Transportunternehmen Wie der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. auf seiner Mitgliederversammlung 2015 in Hamburg feststellte, sind tausende gebietsfremder Lkw-Fahrer auf deutschen Straßen eigentlich voll steuer- und sozialabgabenpflichtig unterwegs. Eigentlich – d.h. sie zahlen weder das eine noch das andere in deutsche Kassen ein. Der Grund: Sie verbringen zwar mehr als die Hälfte des Jahres in Deutschland und sind deshalb hier grundsätzlich steuer- und sozialabgabenpflichtig (sog. 183-Tage-Regelung), aber mangels geeigneter Kontrollmöglichkeiten gilt das Prinzip: „Wo kein Kläger, da kein Richter“. Um dieser Dumpingkonkurrenz auf dem heimischen Logistik-Arbeitsmarkt einen Riegel vorzuschieben, fordert der BGL im Rahmen der MiLoG-Umsetzung ein Online-Anmeldesystem für ausländische Transportunternehmen. Dabei geht es vor allem um komplette Fuhrparks, die zwar im Ausland zugelassen sind, jedoch dauerhaft in

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Mit dem „Trusted Carrier“ für mehr Sicherheit in der Transportkette

BGL übernimmt Garantie für Transportlogistikunternehmen und Kraftwagenspeditionen Auf seiner Mitgliederversammlung 2015 in Hamburg hat heute der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. sein neues Verbandsprodukt vorgestellt: Den „Trusted Carrier“. Damit erhalten teilnehmende Unternehmen der verladenden Wirtschaft mehr Sicherheit in der Transportkette: BGL und TRANSFRIGOROUTE Deutschland garantieren im Rahmen dieses Systems dafür, dass nur registrierte Lkw von beim BGL oder TRANSFRIGOROUTE Deutschland bekannten Transportunternehmen und Kraftwagenspeditionen beim Versender Ladung aufnehmen. Das Risiko von Ladungsverlusten wird dadurch minimiert. Ladungsverluste durch gefälschte Identitäten vornehmlich aus Ladungsbörsen sind oft doppelt schädlich für das verladende Unternehmen und sein Markenimage. Denn häufig taucht verschwundene Markenware aus undurchsichtigen Vertriebskanälen zu Schleuderpreisen auf Flohmärkten o.ä. wieder auf. Hier sorgt das in Zusammenarbeit mit Partnern der verladenden Wirtschaft, der R + V Allgemeine

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BGL zeichnet Ulrich Schöpker mit dem „Großen Wagen“ aus

BGL-Präsident Wandt ehrt Vorstand Vertrieb der Schmitz Cargobull AG Auf seiner Mitgliederversammlung 2015 in Hamburg hat heute der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. zum vierten Mal seit 2009 die Auszeichnung „Großer Wagen“ im Namen des deutschen Transportlogistikgewerbes verliehen. Preisträger ist Ulrich Schöpker, Vorstand Vertrieb der Schmitz Cargobull AG aus Altenberge im Münsterland. Ulrich Schöpker, Sohn des damaligen Werksleiters in Altenberge, ging schon als Jugendlicher im Stammwerk Altenberge ein und aus. Daher war sein Berufsbild des Fahrzeugbauers früh geprägt. Nach dem Maschinenbau-Studium mit Schwerpunkt Fahrzeugbau, startete Ulrich Schöpker als Diplom-Ingenieur im Jahre 1976 seine berufliche Karriere bei Schmitz in der Konstruktionsabteilung, deren Leitung er 1980 übernahm. 1987 stieg er in die Geschäftsführung der Schmitz-Anhänger Fahrzeugbau GmbH & Co. KG auf, verantwortete das Ressort Technischer

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BGL-Präsidium im Amt bestätigt

Adalbert Wandt tritt zweite Amtszeit an Auf der Mitgliederversammlung 2015 des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main haben die Delegierten in Hamburg dem Wunsch nach Kontinuität Ausdruck verliehen und das komplette BGL-Präsidium im Amt bestätigt. Nach den turnusmäßigen Präsidiumswahlen tritt Adalbert Wandt seine zweite Amtszeit als BGL-Präsident an. Als Vizepräsidenten des BGL wurden wiedergewählt: Hans Wormser, seit 1994 BGL-Vizepräsident; Klaus Peter Röskes, seit 1997 BGL-Vizepräsident, Claus-O. Herzig, seit 2006 BGL-Vizepräsident, Thomas Usinger und Hans-Dieter Otto, beide BGL-Vizepräsidenten seit 2009 sowie Horst Kottmeyer, BGL-Vizepräsident seit 2012. Als Geschäftsführendes Präsidialmitglied im Amt bestätigt wurde Prof. Dr. Karlheinz Schmidt.

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Neue Lkw-Mautsätze und Mautpflicht jetzt auch für 7,5-Tonner

Breit gefächerte Palette an Hilfsmitteln für Kostenrechnung und Kalkulation über das BGL/Landesverbände-Intranet und die BGL-Website abrufbar Drei Mautänderungen in einem Jahr Zur Anpassung an ein Wegekostengutachten von 2013 und zur Anlastung der Kosten aus der Luftverschmutzung wurden bereits zu Beginn des Jahres 2015 zunächst die Höhe und die Struktur der Lkw-Mautsätze geändert. Sechs Monate später, am 1.7.2015 erfuhr das mautpflichtige Fernstraßennetz eine Erweiterung um 1 100 Kilometer Bundesstraßen. Jetzt ändern sich die Mautsätze erneut. Zum 1.10.2015 gibt es für die mautpflichtigen Lkw eine völlig neue Achsklassenaufteilung – statt bisher zwei nun vier Klassen. Daneben tritt eine neue Mautpflichtgrenze in Kraft. Zehn Jahre nach Einführung der Mautpflicht für Lkw ab 12 t zulässiger Gesamtmasse sind ab sofort auch Lkw mit einer zulässigen Gesamtmasse von 7,5 bis

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BGL empfiehlt: Hände weg von den DTLB!

Nach Ansicht des BGL stellen die DTLB ein Knebelungs- und Zwangsinstrument für das mittelständische Transportlogistikgewerbe dar. Im Gegensatz zu den Vertragsbedingungen für den Güterkraftverkehrs, Speditions- und Logistikunternehmer (VBGL) des BGL, zeichnen sich die DTLB nicht durch ein ausgewogenes Interesse zwischen Auftraggeber und dem Transport- und Logistikdienstleister aus, sondern benachteiligen den Transport- und Logistikdienstleister einseitig. So sieht das Bedingungswerk der Verladerverbände DTLB eine unbegrenzte Haftung pro Schadensfall vor. Dies führt zu einer unkalkulierbaren und unverhältnismäßigen Benachteiligung des Vertragspartners. Versicherungsschutz für eine unbegrenzte Haftung des Transport- und Logistikdienstleisters wird weder angeboten noch wäre dieser zu bezahlbaren Prämien kalkulierbar. Letztendlich bleiben Kraftwagenspeditionen und Transportunternehmen auf unkalkulierbaren Schäden sitzen. Eine existenzbedrohende Situation kann durch Folgeschäden auch schon bei kleineren Leistungsbeeinträchtigungen eintreten. Zudem verlagern die DTLB einseitig die Rampenproblematik auf

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Das Aus für die gemeinsamen ADSp

Seit 1927 existieren die Allgemeinen Deutschen Spediteur-Bedingungen (ADSp). Sie wurden als Allgemeine Geschäftsbedingungen von den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft und vom Verband des Speditionsgewerbes gemeinsam empfohlen. Die Liaison hat nun ein jähes Ende gefunden. Ein Verhandlungsmarathon von über zwei Jahren zwischen dem DSLV und den Verladerverbänden BDE, BGA, HDE und DIHK über eine Anpassung des Vertragswerks an die aktuelle Gesetzeslage ist ergebnislos geblieben. Die Verlader wollen nun mit eigenen Geschäftsbedingungen auf den Markt. Wie zu hören ist, will der DSLV auf der anderen Seite alleine die ADSp (aktueller Stand 2003) neu fassen und als eigene Verbandsempfehlung herausgeben. Das führt zur Verunsicherungen im Gewerbe. In Frage steht, ob die derzeitigen ADSp, die vormals von der Verladerseite mitgetragen wurden, jetzt noch auf Alt- oder Neu-Verträge angewendet werden

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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