Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

Europäisches Parlament lehnt Streichung des grenzüberschreitenden Verkehrs aus der EU-Entsenderichtlinie ab.

Deutsches Transportgewerbe kann weiter auf mehr Fairness im europäischen Transportmarkt hoffen. Heute hat das Plenum des Europäischen Parlaments über Teile des von der EU-Kommission vorgelegten Mobilitätspakets abgestimmt. Entgegen dem Votum des Verkehrsausschusses vor einer Woche lehnten es die Abgeordneten mit deutlicher Mehrheit ab, grenzüberschreitende Transporte von der EU-Entsenderichtlinie auszunehmen. „Damit kann das deutsche Transportgewerbe weiter darauf hoffen, dass durch das Mobilitätspaket der EU fairere Rahmenbedingungen auf dem EU-Transportmarkt geschaffen werden“, meint Professor Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. Der BGL hatte vor der Abstimmung gewarnt, eine Streichung grenzüberschreitender Verkehre aus der Anwendung der EU-Entsenderichtlinie – diese sieht z.B. auf deutschem Hoheitsgebiet die Einhaltung von deutschen Mindestlohn- und Sozialbedingungen sowohl für Fahrten mit Kennzeichen D als auch für Fahrten mit

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Im Streit um Blockabfertigungen an der deutsch-österreichischen Grenze ist keine Lösung absehbar

BGL begrüßt Schulterschluss durch Bundesverkehrsminister Scheuer Ganz offensichtlich stehen sich Deutschland und Tirol in Sachen Blockabfertigungen einfahrender Lkw an der österreichisch-deutschen Grenze durch Tiroler Beamte auf Dauer unvereinbar gegenüber.  Während der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter sich schon nach Ablauf der ersten zwei Wochen – nach nur wenigen Blockabfertigungen – voller Stolz festlegt: „Die Blockabfertigung zeigt volle Wirkung“, verweist Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf die daraus resultierenden kilometerlangen Rückstaus auf deutscher Seite. Verwunderlich ist die Meinungsdifferenz nicht: Laut Landeshauptmann Platter führen die von seinen Beamten schmeichelnd „Dosierung“ genannten staatlich organisierten Behinderungen eines flüssigen Lkw-Verkehrs über die Grenze dazu, den – gedrosselten – Verkehrsfluss auf der Inntal- und der Brennerautobahn störungsfrei aufrecht zu erhalten. Sie führen aber auch zu 40 Kilometer langen Staus auf deutscher Seite. Was also

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BGL zum Antrittsbesuch beim neuen Logistikbeauftragten der Bundesregierung Steffen Bilger

Kernbotschaft von Prof. Dr. Dirk Engelhardt: Deutschland steuert in einen Versorgungskollaps Die Auswirkungen des zunehmenden Fahrermangels auf die Versorgungssicherheit der Gesellschaft sowie das derzeit in Brüssel und Straßburg diskutierte EU-Mobilitätspaket waren die zentralen Themen des Antrittsbesuchs der BGL-Spitze beim neuen Logistikbeauftragten der Bundesregierung und Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, MdB.   BGL-Präsident Adalbert Wandt und der Hauptgeschäftsführer des BGL, Prof. Dr. Dirk Engelhardt, informierten Staatsekretär Bilger über die zunehmend dramatische Entwicklung im Transportgewerbe, ausreichend geeignetes Fahrpersonal zu finden. Prof. Dr. Engelhardt machte deutlich, dass Deutschland nicht nur mit einem – viel diskutierten – Pflegenotstand konfrontiert ist, sondern auch kurz vor dem Versorgungskollaps stehe. Mehr und mehr Lkw stünden in den Transportbetrieben auf dem Hof, weil Fahrer fehlten, um eine ausreichende

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EP-Verkehrsausschuss erteilt der Herstellung eines fairen Transportmarktes in der EU eine Absage

Deutsches Transportgewerbe tief enttäuscht In der gestrigen Abstimmung über Teile des von der EU-Kommission vorgelegten Mobilitätspakets im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments wurde eine große Chance verpasst.   Es ging um nicht mehr und nicht weniger als um einen fairen Wettbewerb auf den europäischen Transportmärkten mit dem Ziel, zunehmendes Sozialdumping und modernes Nomadentum, ausgetragen auf dem Rücken der Fahrer, entschieden zurückzudrängen. Die Europäische Kommission hatte im Rahmen ihres Mobilitätspakets vorgeschlagen, die EU-Entsenderichtlinie auch auf den Straßengüterverkehr anzuwenden, sowohl für rein nationale als auch für grenzüberschreitende Verkehre. Dies hätte zur Folge gehabt, dass für Transporte in Deutschland sowohl für deutsche wie für französische, aber auch für Fahrer in polnischen, bulgarischen oder rumänischen Lkw die gleichen Regeln für die Entlohnung und sonstigen Arbeitsbedingungen gelten. Mehrheitlich hat der EP-Verkehrsausschuss dies

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BGL-Ehrenpräsident Hermann Grewer wird 75

Hermann Grewer – Ehrenpräsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und Ehrenvorsitzender des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V. (VVWL) – vollendet am 06.06.2018 sein 75. Lebensjahr. Hermann Grewer wurde 1943 in Braunschweig geboren, studierte an den Universitäten in München und Karlsruhe Maschinenbau und trat nach dem Tod des Vaters in den elterlichen Transportbetrieb ein, dessen Leitung er 1969 übernahm. Schon frühzeitig engagierte er sich für seine Unternehmerkollegen. Seine mannigfachen ehrenamtlichen Tätigkeiten führten ihn in der Folge in höchste Ämter der nationalen wie internationalen Verbandsgremien. So bekleidete er u.a. von 1995 bis 2012 das Amt des BGL-Präsidenten, von 1997 bis 2003 war er Präsident der Sektion II (gewerblicher Güterverkehr) und des Vizepräsidenten des Weltverbandes für den Straßengüter- und ‑personenverkehr (IRU). Hermann Grewer –

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BGL begrüßt lang erwartete Förderung des Bundes zur Anschaffung von schweren Gas-Lkw und E-Lkw als wichtigen Schritt

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat bekannt gegeben, dass es in den nächsten Wochen mit der Förderung von energieeffizienten und/oder CO2-armen schweren Nutzfahrzeugen beginnt. Gefördert werden sollen die Anschaffung von Gas-Lkw mit Zuschüssen von bis zu 12.000 € und von E-Lkw mit bis zu 40.000 €.  Dazu nimmt der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Prof. Dr. Dirk Engelhardt, wie folgt Stellung: „Der BGL begrüßt die lang ersehnte Bekanntgabe dieser Förderrichtlinie ausdrücklich. Unsere Unternehmer hängen nicht am Diesel, sondern sind für alternative Antriebe offen. Bislang sind aber die Mehrkosten von bis zu 40.000 € für einen Gas-Lkw für die meisten mittelständischen Unternehmer außerordentlich hoch. Die Förderung des Bundes i.H.v. 12.000 € für LNG-Lkw ist daher ein wichtiger Schritt zur Anschaffung

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Lkw-Kartell: Noch bis zum 30.05.2018 können Transportunternehmen Schadensersatz in Milliardenhöhe geltend machen

Speditionen, Transport- und Logistikunternehmen sowie tausende weitere Firmen, die Lkw besitzen, droht eine Summe von mehr als 2 Milliarden Euro an Schadensersatz zu entgehen. Erst ein Teil der Unternehmen, die Schadensersatzansprüche gegen das Lkw-Kartell anmelden könnten, haben diese Ansprüche bereits rechtsanhängig gemacht oder dafür die Vorrausetzungen geschaffen. Nun droht zum 30.05.2018 der Anmeldeschluss für eine zweite und letzte Klage gegen die Lkw-Hersteller Daimler, Volvo/Renault, MAN, Iveco, DAF oder Scania. Unternehmen, die diesen Stichtag verpassen, können sich dann nicht mehr der Klage, in der ihre Ansprüche ohne Kostenrisiko vor Gericht gebracht werden, anschließen. Die Spitzenverbände aus Transport und Logistik – der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V., der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. und der DSLV

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BGL und Politik gemeinsam gegen Fahrermangel

Umfrage soll ermitteln, was LKW-Fahrer wirklich bewegt Mehr Wertschätzung, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Flexibilität bei Lenk- und Ruhezeiten sowie mehr freie und sauberere Parkplätze: In dieser Reihenfolge lassen sich die Aussagen von Lkw-Fahrern zusammenfassen, die der BGL-Hauptgeschäftsführer, Prof. Dr. Dirk Engelhardt, gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten und stv. verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Udo Schiefner, MdB, am Autobahnrasthof Frechen Nord befragt hat. Die persönliche Fahrerbefragung am Rasthof ist Teil einer groß angelegten Online-Umfrage des BGL, die im Zusammenhang mit den Verhandlungen zum EU-Mobilitätspaket steht. Mithilfe der Umfrage möchte der BGL feststellen, was notwendig ist, um die beruflichen Situation der Lkw-Fahrer zu verbessern und den Fahrerberuf attraktiver zu machen. Die Ergebnisse sollen dann der EU-Kommission zur Verfügung gestellt werden, um sie in die Beratungen

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BGL trifft EU-Politiker in Straßburg zum EU-Mobilitätspaket

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. sowie Vertreter des Verbandes des Verkehrsgewerbes Baden (VB) e.V. haben sich mit führenden Verkehrspolitikern im Europäischen Parlament in Straßburg zum traditionellem Austausch getroffen (siehe Anlage). Im Mittelpunkt der Debatte: das Mobilitätspaket. Das Treffen wurde mitveranstaltet von den Europaabgeordneten Ismail Ertug (SPD) und Markus Ferber (CSU). „Nach vielen Jahren der Liberalisierung der EU-Verkehrspolitik ist das Mobilitätspaket eine große Chance, wieder für mehr Wettbewerbsgleichheit in der EU zu sorgen und den Kampf gegen Sozialdumping aufzunehmen“, so BGL-Präsident Adalbert Wandt. Der BGL unterstrich seine Unterstützung für die Anwendung der Entsenderichtlinie im Straßengüterverkehr sowie die Einbeziehung von im Straßengüterverkehr gewerblich genutzten Fahrzeugen bereits ab 2,5 t in die EU-Gesetzgebung wie z.B. die Lenk- und Ruhezeiten. Der Marktzugang von gebietsfremden Unternehmen für

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Diesel-Skandal: Führende Logistikverbände gehen gemeinsam gegen Pkw-Hersteller vor

Die Spitzenverbände des Transport- und Logistikgewerbes bieten ihren Mitgliedsunternehmen und deren Mitarbeitern die Möglichkeit, Schadensersatzansprüche im Rahmen des Diesel-Skandals gegen VW und andere Pkw-Hersteller geltend zu machen. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ) e.V., der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) e.V. und der DSLV – Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. haben dafür eine gemeinsame „Verbandslösung im Diesel-Skandal“ erarbeitet. Kern der Verbandslösung ist die Zusammenarbeit mit dem Rechtsdienstleister myRight, über den Schadensersatzansprüche gegen betroffene Pkw-Hersteller – allen voran VW – gebündelt, und Verfahren auf Augenhöhe mit den Konzernen geführt werden können. Und das Ganze ohne jegliches Prozess- und Kostenrisiko für die Anspruchsteller.   Insgesamt vertreten die vier Bundesverbände ca. 12.000 Mitgliedsunternehmen. BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt

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Martin Bulheller

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