Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

Maut-Freifahrtschein für Kleintransporter bis 7,5t – deutsche Transportunternehmer schwer enttäuscht von Verkehrsminister

Der BGL, seine Landesverbände, insbesondere der LBT sowie die vielen tausend deutschen mittelständischen Transport- und Logistikunternehmer sind schwer enttäuscht vom Veto des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer im EU-Verkehrsministerrat gegen die Ausweitung der Lkw-Maut auf Kleintransporter von 3,5-7,5 Tonnen. BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt: „Dass der Bundesverkehrsminister sich unter Verweis auf den Schutz des Mittelstandes für Kleintransporter stark macht und ihnen einen Maut-Freifahrtschein gibt, ist ein Tiefschlag für das mittelständische Transportgewerbe in Deutschland. Wir sind auch Mittelstand, werden seit Jahren reguliert und müssen zahlen! Die Folgen der Entscheidung des Ministers sind verheerend: Der zunehmende Einsatz von Kleintransportern verzerrt massiv den Wettbewerb zum stark regulierten Güterkraftverkehrsgewerbe. Dem Klima wird ein Bärendienst erwiesen, da sich durch das Verteilen einer Lkw-Ladung auf mehrere Kleintransporter der CO2-Ausstoß erheblich erhöht. Außerdem wird

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Gemeinsame Pressemitteilung: Große Koalition enttäuscht bei Mautharmonisierung

Bundestag verbessert zwar Regierungsvorschlag zum De-Minimis-Programm, bewilligt aber 40 Mio. € weniger als 2019 In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages abschließend über den Bundeshaushalt 2020 beraten. Die Verbände der Speditions-, Transport- und Logistikbranche hatten sich zuvor gemeinsam vehement gegen die Pläne der Bundesregierung ausgesprochen, die Harmonisierungsmittel aus der Lkw-Maut (De-Minimis-Programm) um 50 Mio. € zu kürzen. Der Haushaltsausschuss hat nun beschlossen, dem Regierungsvorschlag nicht vollständig zu folgen und die ursprünglich geplante Mittelkürzung um 10 Mio. € verringert. Diese 10 Mio. € sollen künftig auch zur Förderung von Abbiegeassistenzsystemen eingesetzt werden. Damit stehen jedoch für das Jahr 2020 immer noch 40 Mio. € weniger Fördermittel zur Verfügung als im Jahr 2019. Hierzu erklären der Bundesverband Möbelspedition und Logistik e.

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BGL begrüßt Berufung von Staatssekretär Guido Beermann zum Verkehrsminister in Brandenburg

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge hat der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. auf die Berufung des bisherigen Staatssekretärs im Bundesverkehrsministerium Guido Beermann zum Verkehrsminister des Landes Brandenburg reagiert. BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt: „Die Berufung von Guido Beermann zum Verkehrsminister in Brandenburg ist aus Sicht des BGL außerordentlich zu begrüßen. Zwar bedauere ich den Verlust von Guido Beermann im Bund. Für das Land ist er jedoch aufgrund seiner fachlichen Expertise eine hervorragende Wahl. Mit Guido Beermann können die zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen im Land Brandenburg bei den Themen Infrastruktur, Parkplatzmangel, Klimaschutz aber vor allem auch die Verzahnung zwischen Straße und Schiene sofort und ohne lange Einarbeitungszeit angegangen werden. Ich wünsche Guido Beermann auch in seinem neuen Amt viel Erfolg!“

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Sektorales Fahrverbot in Tirol

Europäische Straßengüterverkehrsverbände appellieren an nationale Regierungen, Klage vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) mit Antrag auf einstweilige Verfügung einzureichen Die Brennerroute durch Tirol ist eine der bedeutendsten Achsen des europäischen Güterverkehrs. Der freie Warenverkehr innerhalb der EU stellt eine der wichtigsten Grundfreiheiten in der Europäischen Union dar und trägt wesentlich zu Wohlstand und Beschäftigung in Europa bei. Leider ist festzustellen, dass die Tiroler Landesregierung seit Jahren versucht, der Grundfreiheit des freien Warenverkehrs auf der Brennerroute – zu Lasten der betroffenen Wirtschaft und des Fahrpersonals – Fahrverbotsblockaden in den Weg zu legen. Jüngstes Beispiel ist die von der Tiroler Landesregierung zum 01. Januar 2020 beschlossene Verschärfung des sogenannten Sektoralen Fahrverbotes auf der Inntalautobahn. Dieses schreibt vor, dass bestimmte Gütergruppen, die von der Tiroler Landesregierung als „bahnaffin“ angesehen

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Logistikwirtschaft schlägt Alarm: Österreich will Lkw-Transit ab Januar für zwei Drittel aller Güter verbieten – Versorgungsengpässe und Unternehmensinsolvenzen drohen

EU-Kommission trotz Hilfeersuchen seit Juli untätig, Bundesregierung muss daher dringend gegen die ab Januar 2020 geplante Verschärfung des sog. Sektoralen Fahrverbots im Brenner-Transit Klage gegen Österreich einreichen Der Brennerpass ist von jeher die wichtigste alpenquerende Verbindung im Personen- wie im Güterverkehr. Er soll nun ab Januar 2020 durch eine drastische Verschärfung des sog. Sektoralen Fahrverbotes weitgehend für den Lkw-Transit gesperrt werden. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung aus Frankfurt am Main wendet sich nun in einem Brandbrief hilfesuchend an die Bundesregierung. BGL-Vorstandssprecher Prof. Dr. Dirk Engelhardt: „Da die EU-Kommission bislang untätig zuschaut, wie die vertraglich garantierte Warenverkehrsfreiheit hier komplett ausgehebelt wird, ist eine Klage Deutschlands gegen Österreich unausweichlich. Durch die Transit-Blockade Österreichs drohen Versorgungsengpässe für die Bevölkerung und die Wirtschaft nördlich wie südlich der Alpen

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TRANSFRIGOROUTE DEUTSCHLAND (TD) e.V. wird BGL-Mitglied

Aufnahmeantrag bei BGL-Mitgliederversammlung 2019 in Bad Lauterberg einstimmig angenommen Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. und die TRANSFRIGOROUTE DEUTSCHLAND (TD) e.V. (beide aus Frankfurt am Main) freuen sich, dass der Antrag der TD auf Mitgliedschaft im BGL einstimmig angenommen wurde. Als Fachverband für die temperaturgeführte Transportlogistik verfügt die TD über die Kernkompetenz in diesem Bereich und wird infolgedessen das „Competence Center für Thermo- & Lebensmittellogistik“ im BGL. Dieses soll zentral unterschiedliche Facetten der Logistikkette in den Segmenten temperaturgeführt, trocken, flüssig sowie granulatförmig bearbeiten und zwar in der Rohstoff-, Rohwaren-, Lager-, Fertigwaren- und Handelslogistik. Im „CC Thermo- und Lebensmittellogistik“ will man zukünftig auch Lebensmittel-Produzenten, Lebensmittel-Handel und das Segment Verteilerverkehr/letzte Meile berücksichtigen. TD-Vorstandsvorsitzender Hubertus Kobernuß: „Die langjährige Zusammenarbeit mit dem BGL wird gemeinsam weiterentwickelt und

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35.000 bis 40.000 Lkw-Stellplätze fehlen an deutschen Autobahnen

BGL fordert im Namen der Verkehrssicherheit verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen den Parkplatzmangel Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main mahnt anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2019 in Bad Lauterberg verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen der Lkw-Parkplatzmangel entlang der deutschen Autobahnen an. Das Problem ist nicht ganz neu: Es war der BGL, der das Thema „fehlende Lkw-Parkplätze“ bereits im Jahre 2002 mit der Übergabe von mehreren Tausend Unterschriften an den Bundesbauminister auf die politische Tagesordnung gesetzt hat. Die darauffolgenden Stellplatzzählungen im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums dokumentierten die dramatische Lage. In der Zwischenzeit wurden seitens der Politik zwar große Anstrengungen beim Parkplatzbau unternommen, jedoch war zum einen die Lücke bereits am Anfang sehr groß und zum anderen wächst der Bedarf an Lkw-Stellplätzen angesichts des

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BGL macht gegen Lkw-Fahrermangel mobil

Förderverein „PROFI – Pro Fahrer-Image“ wird der Öffentlichkeit vorgestellt Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2019 in Bad Lauterberg verweist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main auf drohende Versorgungengpässe durch fehlende Lkw-Fahrer und macht mit dem Förderverein „PROFI – Pro Fahrer-Image“ gegen den Fahrermangel mobil. Dank der Anstrengungen von Logistikverbänden, Straßenverkehrsgenossenschaften und deren Bildungswerken haben zwar im Jahre 2018 insgesamt 18.167 Menschen einen Lkw-Führerschein erworben (siehe Anlage) – jedoch sind das angesichts etwa 30.000 pro Jahr in Rente gehender Lkw-Fahrer viel zu Wenige. So passiert es immer wieder, dass Transportunternehmen und Speditionen Aufträge ablehnen müssen, weil sie keine Fahrer haben, die die Lkw und Sattelzugmaschinen bewegen können. Viele Fahrzeuge mussten schon abgemeldet und Fuhrparks verkleinert werden. Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung wie die

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Deutsche Lkw immer sauberer

Mehr als 80 % der Mautkilometer durch Lkw mit der saubersten Emissionsklasse Euro VI Anlässlich der aktuellen Klimadiskussion erinnert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main daran, dass es neben CO2 noch weitere umweltschädliche Emissionen im Verkehrsbereich gibt: Stickoxide, Feinstaub, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe. Diese werden durch die sog. Euro-Schadstoffklassen geregelt (siehe Anlage 1). Deutsche Lkw haben den Anteil mit der saubersten Klasse Euro VI zurückgelegten Mautkilometer von 2,1 % in 2013 auf 80,1 % im August 2019 vervierzigfacht (siehe Anlage 2). Gegenüber der Ausgangsnorm Euro 0 wurden die mit der Norm Euro VI seit dem 31.12.2013 gültigen Dieselmotoren-Grenzwerte für Rußpartikel und Stickoxide (NOx) um jeweils 97,5 % reduziert, der für Kohlenwasserstoffe (HC) um 95,0 % und der für Kohlenmonoxid (CO)

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Deutsches Güterkraftverkehrsgewerbe will seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele leisten

Lkw verursacht allerdings nur 4,8 % der CO2-Emissionen in Deutschland Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2019 in Bad Lauterberg bekennt sich der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main zu den Klimazielen der Bundesregierung und bekräftigt erneut, dass das deutsche Güterkraftverkehrsgewerbe seiner Verantwortung gerecht werden will. Allerdings sind die Einflussmöglichkeiten der Branche begrenzt: Von allen CO2-Emissionen auf der Erde sind nach Angaben des Umweltbundesamtes lediglich 3,5 % vom Menschen verursacht, 96,5 % sind dagegen natürlichen Ursprungs (siehe Anlage). Von diesen 3,5 % anthropogener CO2-Emissionen entfallen 3,2 % auf Deutschland und von diesen 3,2 % wiederum nur 4,8 % auf den Straßengüterverkehr. Es ist zwar zutreffend, dass der Verkehrssektor aktuell ähnlich hohe CO2-Emissionen aufweist wie im Vergleichsjahr 1990, jedoch muss dies vor dem Hintergrund

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

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