Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL zum Koalitionsvertrag: Ein wichtiger Tag für die Verkehrssicherheit

Langjährige BGL-Forderungen nach verbindlicher Vorschreibung von Abbiegeassistenten und Aufstockung des amtlichen Kontrollpersonals endlich erfüllt Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main begrüßt, dass im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD eine Reihe von teils langjährigen BGL-Forderungen ihren Niederschlag gefunden haben. Endlich werden die seit Langem vom BGL geforderten Abbiegeassistenten verbindlich vorgeschrieben. Leider bietet gegenwärtig nur ein einziger Lkw-Hersteller diese lebensrettenden Systeme an, und das auch nur für einen Teil seiner Lkw-Flotte. Ebenso begrüßt der BGL die geplante bessere Personalausstattung der Kontrollbehörden des Bundes, um die Kontrolldichte zu erhöhen. Auch hierbei handelt es sich um eine langjährige BGL-Forderung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Eine weitere langjährige BGL-Forderung ist mit der Festschreibung einer einheitlichen Mauthöhe für Lkw auf Autobahnen UND Bundesstraßen berücksichtigt worden, womit

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Rekord-Klage gegen Lastwagen-Hersteller: 3.200 Unternehmen wehren sich gegen das Lkw-Kartell

Zweite Klagewelle an der sich auch die Speditions- und Logistikverbände AMÖ, BWVL und DSLV beteiligen, folgt im Laufe des Jahres 2018 Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Rechtsdienstleister financialright claims GmbH und die auf Kartellschadensersatzverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP haben im Rahmen der Aufarbeitung des Lkw-Kartells eine erste Klage für mehr als 3.200 Speditions- und Transportunternehmen mit mehr als 85.000 Lkw erhoben – der Schaden dürfte mindestens 500 Mio. Euro betragen. Diese Klage ist die größte Klage ihrer Art. Angesichts des nach wie vor bestehenden großen Interesses von Unternehmen aus ganz Europa, sich diesem Verfahren anzuschließen, wird es im Laufe des Jahres 2018 eine weitere Klage gegen das Lkw-Kartell geben. Im Rahmen einer neuen Allianz schließen sich der Bundesverband Möbelspedition und

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Luxemburg setzt Verpflichtung der Entsendemeldung für Fahrer aus

BGL interveniert erfolgreich gegen luxemburgische Entsendeformalitäten, die kurzfristige Beförderungen faktisch unmöglich gemacht hätten Die seit Sommer 2017 in Luxemburg angewandten Entsenderegelungen für mobiles Personal im Transportbereich sind bis auf Weiteres ausgesetzt worden. In den vergangenen Monaten hatte der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik & Entsorgung e.V. (BGL) mehrfach bei der EU-Kommission, dem zuständigen luxemburgischen Arbeitsministerium und bei der Deutschen Bundesregierung gegen die unzumutbaren bürokratischen Hürden für ausländische Transportunternehmen interveniert. Die luxemburgische Gesetzgebung berücksichtigte eindeutig nicht die Besonderheiten des mobilen Personals im Verkehr. So musste für jede einzelne Fahrt jeder Fahrer bei den luxemburgischen Behörden angemeldet werden und die luxemburgischen Mindestlohnvorschriften einhalten. Voraussetzungen für den Zugang zum elektronischen Entsendeportal war der Nachweis einer luxemburgischen Mehrwertsteuer-ID-Nummer sowie eine Registrierung beim Mittelstandsministerium über gelegentliche und vorübergehende Dienstleistungen in Luxemburg. Der

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Wann kommen die Abbiegeassistenten? Fragt der BGL die Lkw-Hersteller

Transportbranche fordert von Verordnungsgeber, Lkw- und Komponenten-Herstellern endlich konkrete Angebote zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer bei Abbiegeunfällen Anlässlich des Welterinnerungstages für Straßenverkehrsopfer am kommenden Sonntag, den 19.11.2017, fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main mehr Engagement bei konkreten Angeboten für Abbiegeassistenten. Abbiegeassistenten, die es derzeit NICHT zu kaufen gibt:Kein einziger Lkw-Hersteller bietet Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall automatisch bremsen. Anderslautende Presseberichte sind falsch. Abbiegeassistenten, die es derzeit FAST NICHT zu kaufen gibt:Kein einziger Lkw-Hersteller bietet für sein komplettes Sortiment Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall zumindest den Fahrer automatisch akustisch warnen. Nur ein einziger Lkw-Hersteller bietet ein solches, radargestütztes System für einen Teil seines Sortimentes an. Alle anderen Lkw-Hersteller haben nichts dergleichen im Angebot. Und was ist mit den Kamera-Systemen?Die

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Der BRUMMI ist wieder da!

Sympathieträger und Identifikationsfigur für das Transportgewerbe Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main lässt den Brummi wieder rollen! Gemeinsam mit der SVG-Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr eG und der Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) e.V. wurde der einstige Sympathieträger geringfügig modernisiert und zu neuem Leben erweckt. Aber so richtig weg war er eigentlich nie! In Kürze wird die Brummi-Figur wieder alle Verkehrsteilnehmer vom Frankfurter Haus des Straßenverkehrs grüßen und für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr werben. Auf der Homepage www.brummi.de wird es einen Überblick über die Historie des Brummi sowie einen Onlineshop mit Brummi-Artikeln geben. Zudem soll der Brummi Gutes tun und damit an vergangene Zeiten anknüpfen – als z.B. die Aktion Sorgenkind unterstützt wurde – sowie für die Verkehrserziehung in Kindergärten und

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BGL-Mitgliederversammlung stimmt langfristig angelegter Neuausrichtung des Verbandes bis Herbst 2018 zu

Neue Verbandsstruktur soll noch stärker auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet sein Auf der dieses Jahr in Köln stattfindenden Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main stimmten die Delegierten einer langfristig angelegten Neuausrichtung des Verbandes zu. Die von BGL-Präsident Adalbert Wandt und seinen Präsidiumskollegen ausgehende Initiative soll bis zum Herbst 2018 umgesetzt werden. Auf der BGL-Mitgliederversammlung am 25.10.2017 in Köln wurden den Delegierten durch das Präsidium und die Hauptgeschäftsführung erste Überlegungen vorgestellt. Die Ausarbeitung konkreter Details wurde einer Satzungskommission übertragen, die noch in diesem Jahr ihre Arbeit aufnehmen und die entsprechenden Beschlüsse für die BGL-Mitgliederversammlung im Oktober 2018 vorbereiten soll. Ziel der neuen Verbandsstruktur ist es, in Zukunft noch kurzfristiger auf die immer weiter steigenden Anforderungen in der Verbandswelt

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Straßengüterverkehr: Sozialdumping lässt deutschen Marktanteil weiter schrumpfen

BGL begrüßt EU-Mobilitätspaket im Grundsatz Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main verwies auf seiner Mitgliederversammlung 2017 darauf, dass das deutsche Transportlogistikgewerbe aufgrund von Wettbewerbsnachteilen und Dumpingkonkurrenz seit vielen Jahren kontinuierlich Marktanteile im Straßengüterverkehr auf Deutschlands Straßen verliert. Dieser Trend setzt sich auch 2017 fort. Binnen zehn Jahren sank der Marktanteil deutscher Lkw (gemessen in den auf deutschen Autobahnen und mautpflichtigen Bundesstraßen zurückgelegten Kilometern) laut Mautstatistik des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) von 65,7 % im Jahre 2007 auf nur noch 57,7 % in den ersten acht Monaten des Jahres 2017. Lkw aus den EU-Beitrittsstaaten dagegen konnten ihren Marktanteil im gleichen Zeitraum von 18,4 % auf beachtliche 33,2 % ausbauen und damit den zehnten Marktanteilsrekord in Folge einfahren (s. Anlage). Allein

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Neues vom Lkw-Kartell: Ansprüche für mehr als 100.000 Lkw für Ende 2017 einzureichende Klage an financialright claims GmbH abgetreten

Abnehmer von ab 2003 bezogenen Lkw können sich von jetzt an für zweites Klageverfahren registrieren Was bisher geschah Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main hat im Frühjahr 2017 gemeinsam mit seinen Landesverbänden eine Verbandsinitiative zur Durchsetzung der Zahlungsansprüche gegen das Lkw-Kartell, dem von 1997 bis Januar 2011 nach den Feststellungen der Europäischen Kommission alle namhaften europäischen Hersteller schwerer Lkw angehörten, angestoßen. Die kosten- und risikolose Durchsetzung der Schadensersatzansprüche davon betroffener Transportunternehmen und Spediteure wird vom Rechtsdienstleister financialright claims GmbH organisiert, die auf Kartellverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP übernimmt die rechtliche Vertretung. Aktueller Stand Die Frist zur Registrierung unter www.truck-damages.com für die Sammelklage ist Ende September abgelaufen. Die Auswertung der abgetretenen Ansprüche dauert noch an, nach bisheriger Erhebung haben

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Fahrermangel nimmt neue Dimensionen an

BGL-Präsident Wandt zum autonomen Fahren: „Auch im Flugzeug hat der Autopilot den Piloten nicht überflüssig gemacht.“ Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2017 in Köln verweist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. darauf, dass die Auswirkungen des Fachkräftemangels in der Logistik – vor allem bei Lkw-Fahrern – bisher nicht gekannte Dimensionen annehmen. Ein besonders krasses Beispiel dafür, wie Fahrermangel unmittelbar zur Laderaumverknappung führt, mussten von der Bahnstreckensperrung bei Rastatt betroffene Unternehmen erleben, die über Wochen hinweg für ihre Ladung keine freien Lkw-Kapazitäten finden konnten. Besserung ist nicht in Sicht: Zwar erwarben im Kalenderjahr 2016 insgesamt 16.211 Berufskraftfahrer-Azubis und Prüfungsteilnehmer/-innen nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz den Lkw-Führerschein – so viele, wie nie zuvor. Da aber etwa 30.000 Lkw-Fahrer pro Jahr in den verdienten Ruhestand treten, ist angesichts des boomenden

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Branchenpositionen der Verkehrs- und Logistikwirtschaft

Güterverkehr und Logistik sind tragende Säulen der deutschen Wirtschaft und Grundlage für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Für den überwiegend mittelständisch geprägten Wirtschaftssektor ist es entscheidend, auch in Zukunft unter sicheren, fairen und verlässlichen Bedingungen arbeiten zu können. Daher haben die vier Verbände der Transport- und Logistikwirtschaft AMÖ, BGL, BWVL und DSLV für die 19. Legislaturperiode die nachfolgenden Forderungen an die künftigen, eine Bundesregierung tragenden Koalitionsfraktionen. 1. Logistikstandort Deutschland stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern Der Logistikstandort Deutschland muss weiter gestärkt und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen im europäischen Straßengüterverkehr gesichert werden. Hierzu sind folgende Maßnahmen notwendig: – Herstellung fairer Wettbewerbsbedingungen im europäischen Straßengüterverkehr durch kontrollierbare einheitliche europäische Regelungen, effektive Rechtsdurchsetzung und Kontrolle der Vorschriften unter verstärkter Nutzung digitaler Instrumente– Geltung der Markt- und Berufszugangsregelungen für alle Marktteilnehmer, die

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Breitenbachstraße 1
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