Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

BGL verteidigt Interessen der Transportunternehmer bei Anhörung zu neuen Mautsätzen

Engelhardt warnt bei Bundestagsanhörung vor erheblichen Kostensteigerungen und lehnt geplante Ausnahmen für Landwirte und Müllfahrzeuge ab Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V., Prof. Dr. Dirk Engelhardt, hat in der Anhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages am 10.10.2018 klare Worte zur neuen LKW-Maut ab Januar 2019 gefunden. Engelhardt wies dabei mit Nachdruck auf die zu erwartende zusätzliche Mehrbelastung für das Transportgewerbe i. H. v. von 3 Milliarden Euro pro Jahr hin und verdeutlichte: „Diese eklatante Mautsteigerung kann bei den geringen Gewinnmargen kein Transportunternehmer stemmen. Sie wird daher unweigerlich zu steigenden Verbraucherpreisen führen!“ Die von der Bundesregierung geplanten Ausnahmen für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis zu 60 km/h lehnte Prof. Dr. Engelhardt mit Nachdruck ab, ebenso wie Ausnahmen

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Der Countdown läuft nur noch zwei Wochen: Wer ersteigert den Brummi-Trailer?

Der Erlös bildet das Startkapital für eine Initiative zur Imageverbesserung der Logistikbranche Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main und das Fahrzeugwerk Bernard Krone aus Werlte im Emsland wollen der Transport‐ und Logistikbranche und besonders den Berufskraftfahrern zu einem besseren Ansehen verhelfen. Mit diesem Ziel wurde am 25.09.2018 auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen. Mitglieder sind zunächst das Fahrzeugwerk Bernard Krone und der BGL. Weitere Partner sind herzlich eingeladen, sich der Initiative zur Verbesserung des Branchenimages anzuschließen – seien es Fahrzeugbauer, Transport‐ und Logistikdienstleister oder auch andere Organisationen und Unternehmen, die der Transportlogistikbranche nahestehen. Als Startkapital für die Initiative hat Krone das Einzelstück eines neuen Pritschensattelaufliegers „Krone Profi Liner“ – versehen mit dem Brummi-Logo

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Verbandsmitgliedschaft lohnt sich: BGL erstreitet Mautrückerstattung in Millionenhöhe

Bundesamt für Güterverkehr (BAG) erstattet auf Antrag bis zu 6,9 Mio. Euro an Rundungsdifferenzen Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main teilt mit, dass nach Beendigung der seit 2009 gegen die drastische Erhöhung der Lkw-Maut geführten Musterklagen von BGL-Mitgliedsunternehmen die Rückerstattung von Rundungsdifferenzen in Höhe von bis zu 6,9 Mio. Euro beim BAG in Köln beantragt werden kann. Aufgrund des Engagements des BGL können Unternehmen für je 1.000 Euro im Zeitraum 01.01.2009 bis 26.07.2013 gezahlter Mautgebühr 31 Cent erstattet bekommen. Das BAG schreibt derzeit ca. 10.000 betroffene Unternehmen an, die in der Vergangenheit, wie vom BGL empfohlen, verjährungshemmend einen Antrag auf Mautrückzahlung gestellt haben. Nur diese Unternehmen profitieren von der erstrittenen Regelung. Nachträglich können keine Anträge auf Hemmung der Verjährung

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Logistikverbände fordern: Keine zusätzlichen Ausnahmen von der Lkw-Maut!

Befreiung von Fahrzeugen einzelner Branchen höhlt Nutzerfinanzierung weiter aus Die Verbände der Transport- und Logistikbranchen sprechen sich entschieden gegen die Aushöhlung der Lkw-Maut durch zusätzliche Ausnahmen für einzelne Branchen aus. Damit wird das Prinzip der verursachergerechten Kostenanlastung im Straßenverkehr immer weiter durchbrochen, warnen der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Paket & Express Logistik (BIEK), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik sowie der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV). Jeder Straßenverkehrsteilnehmer muss entsprechend seiner Nutzung zur Finanzierung der Infrastrukturinstandhaltung beitragen, lautet die Forderung. Das Prinzip der Verursachergerechtigkeit wurde von den Transport- und Logistikverbänden stets unterstützt. Doch mit jeder neuen Ausnahme wird dieses Prinzip immer mehr verwässert. Die Abnutzung der Straßen erfolgt unabhängig vom Einsatzgebiet eines Fahrzeugs. Es ist

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Verbände der Transport-, Logistik- und Busbranche sind „offizielle Unterstützer“ der „Aktion Abbiegeassistent“

Zentrale Forderung der Verbände: Einheitliche Anforderungen an Leistungsfähigkeit von Abbiegeassistenzsystemen und Veröffentlichung einer Liste mit danach geprüften Systemen Die Verbände der Transport-, Logistik- und Busbranche begrüßen außerordentlich die „Aktion Abbiegeassistent“ des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, MdB. Sie unterstreicht die jahrelangen Forderungen der Verbände nach der Einführung von Fahrassistenzsystemen. Als „offizielle Unterstützer“ der Aktion drängen sie darauf, jetzt schnellstmöglich folgende zentralen Punkte umzusetzen: 1) Der Bund muss kurzfristig einheitliche Kriterien definieren, welche konkreten Anforderungen ein „Abbiegeassistent“ erfüllen muss. Unternehmen, die ein Abbiegeassistenzsystem nachrüsten möchten, müssen sicher sein, dass dieses die Verkehrssicherheit auch tatsächlich erhöht und keine Scheinlösung darstellt. Aktuell ist dies aufgrund der technologischen Vielfalt der am Markt verfügbaren Systeme nicht sichergestellt. Diese Position wurde im Rahmen des Fachgesprächs zur „Aktion Abbiegeassistent“

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Zusätzliche Milliardenbelastung für Wirtschaft und Verbraucher

Seit 1. Juli gilt die Lkw-Maut auch auf allen Bundesstraßen Anlässlich der zum 01.07.2018 erfolgten Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle 38.000 Kilometer Bundesstraßen weist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main darauf hin, dass die Bundesregierung dadurch laut dem entsprechenden Gesetzentwurf mit Zusatzeinnahmen in Höhe von bis zu 2 Mrd. Euro pro Jahr für die Bundeskasse rechnet. Zum Vergleich: Bisher betrugen die jährlichen Mauteinnahmen 4,7 Mrd. Euro. Verständlicherweise können Kostensteigerungen in solchen Dimensionen von den Transportunternehmen und Speditionen keinesfalls „mal eben so aus der Portokasse“ bezahlt werden. Wenn diese Zusatzbelastungen nicht an die Auftraggeber weitergegeben werden, ist das wirtschaftliche Überleben der Logistikdienstleister gefährdet. Auch in Anbetracht weiterer Kostensteigerungen, resultierend aus dem grassierenden Fahrermangel und kräftig anziehenden Dieselpreisen, bleibt den betroffenen

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Straßengüterverkehr: Fairer Wettbewerb braucht faire Regeln! Preisspirale nach unten jetzt stoppen!

BGL für faires Wettbewerbsumfeld gegen den Fahrermangel/Europaparlament muss grenzüberschreitende Verkehre ins Entsenderecht aufnehmen Ein fairer Wettbewerb mit fairen Regeln und gleichen Löhnen für gleiche Arbeit am gleichen Ort – das sind die Grundvoraussetzungen, um dem eklatanten Lkw-Fahrermangel in Deutschland und Europa begegnen und Versorgungsengpässe verhindern zu können. Der BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt betont: „Eine Preisspirale nach unten wird die Attraktivität des Fahrerberufs mit Sicherheit nicht steigern. Damit können wir niemanden ernsthaft überzeugen, Berufskraftfahrer zu werden!“ Der BGL appelliert daher an alle Entscheidungsträger auf europäischer und nationaler Ebene, sich nicht von den lauten Rufen nach immer billigeren Transporten beirren zu lassen. Deutschland ist als Exportnation darauf angewiesen, dass auch für die Vielzahl der grenzüberschreitenden Verkehre aus und nach Deutschland faire Wettbewerbsbedingungen gelten. Ohne Anwendung der

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Der Brummi kommt zum Truck Grand-Prix auf den Nürburgring…

…und auf dem Trucksymposium spricht BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt über die Konsequenzen des Fahrermangels Im Rahmen des diesjährigen „Internationalen ADAC Truck Grand-Prix Nürburgring“ findet das ADAC/TÜV-Trucksymposium „Extremer Fahrermangel gefährdet die Versorgung der Gesellschaft“ statt. Hier spricht BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt zum Thema „Konsequenzen des Fahrermangels schon heute – was tut die Branche?“ am Freitag, den 29.06.2018 um 13:30 Uhr (Beginn des Trucksymposiums um 09:30 Uhr). Veranstaltungsort ist das Kongress-Zentrum Dorint-Hotel am Nürburgring. Auch der Brummi kommt zum Nürburgring: der BGL bietet auf dem Truck Grand-Prix am 30.06. und 01.07.2018 zu Mitgliederpreisen diverse Brummi-Artikel wie z.B. Tassen, Pins, Mützen, Plüsch-Brummis, hochwertig verarbeitete T-Shirts, Polo-Shirts und Handtücher an.  Auf der Website www.brummi.de können diese sogar vom 29.06. bis 02.07.2018 ausnahmsweise für jedermann zu Mitgliederpreisen bestellt werden.

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BGL zieht Musterklagen gegen das Mautberechnungsverfahren zurück

Auseinandersetzung um die Vereinbarkeit von Mautsätzen mit dem EU-Recht aus 2009 hat sich überholt. Nach eingehender Prüfung des aktuellen Wegekostengutachtens haben die Mitglieder des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. entschieden, die seit 9 Jahren anhängigen Mautklagen von zwei Mitgliedsunternehmen zurückzunehmen. Zur Erinnerung: Der BGL hatte 2009 anlässlich einer drastischen Erhöhung der Lkw-Maut Musterklagen von BGL-Mitgliedsunternehmen gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Grund war die Überzeugung des BGL und seiner Kläger, dass die der Mauterhöhung zugrundeliegende Wegekostenrechnung nicht den zwingenden Vorgaben der damaligen EU-Mautrichtlinie entsprach. Nachdem das zuständige Verwaltungsgericht Köln 2014 (!) in erster Instanz die Klage abgewiesen hatte, legten der BGL und die Kläger Berufung ein. Diese ist nach wie vor beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen anhängig. Angesichts der Weiterentwicklung des EU-Wegekostenrechts und

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Abbiegeunfälle mit Lkw: BGL begrüßt die politischen Initiativen von Bundesverkehrsminister Scheuer und Bundesrat ausdrücklich

Der Verband sieht sich darin in seinen langjährigen Forderungen zur Problemlösung bestätigt Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt ausdrücklich die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angekündigte „Aktion Abbiegeassistent“, ebenso die Bundesratsinitiative „Mehr Sicherheit beim Abbiegevorgang von Nutzfahrzeugen durch Abbiegeassistenzsysteme“. In Anbetracht oftmals widersprüchlicher und inhaltlich teilweise unzutreffender Medienberichte weist der BGL auf die immer noch vollkommen unbefriedigende Faktenlage bei Abbiegeassistenten hin: Abbiegeassistenten, die es derzeit NICHT zu kaufen gibt: Kein einziger Lkw-Hersteller bietet Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall automatisch bremsen. Anderslautende Presseberichte sind falsch. Abbiegeassistenten, die es derzeit FAST NICHT zu kaufen gibt: Nur ein einziger Lkw-Hersteller bietet – und das auch nicht für alle Baureihen – radargestützte Abbiegeassistenten an, die im Gefahrenfall zumindest den Fahrer automatisch akustisch warnen. Wichtig: Diese Systeme können

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Breitenbachstraße 1
60487 Frankfurt am Main