Pressemitteilungen

Kategorie: Archiv

Europäische Straßentransportverbände bitten EU-Kommission um Unterstützung zur Aufrechterhaltung des freien Warenverkehrs durch Österreich

Mit Hinweis auf die Entschließung des Tiroler Landtages vom 3. Oktober 2018, die eine deutliche Reduzierung des Lkw-Transits durch Tirol mittels konkret vorgegebener Maßnahmen fordert, haben die Verbände BGL (Deutschland), AISÖ (Österreich), ANITA und LVH Südtirol (Italien), FNTR (Frankreich), ITD (Dänemark), TLN (Niederlande) sowie die IRU (Brüssel) der Europäischen Kommission ein gemeinsames Schreiben an die zuständigen Generaldirektionen „Mobilität und Verkehr (GD MOVE)“ und „Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (GD GROW)“ gesandt. Zum Hintergrund: In seiner Entschließung fordert der Tiroler Landtag von seiner Landesregierung die Umsetzung konkreter Maßnahmen zur nachhaltigen Reduktion des Lkw-Transits („Anti-Transit-Paket“). Das Maßnahmenpaket beinhaltet unter anderem eine Verschärfung des 2016 von Tirol erlassenen Sektoralen Fahrverbots auf der Inntalautobahn. Dies geschieht ohne Rücksicht darauf, dass die Kommission das damalige EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen dieses Fahrverbot nur

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BGL zieht überwiegend positive Bilanz aus den Beschlüssen des EU-Verkehrsministerrats zum Mobilitätspaket

Die Deregulierung des EU-Verkehrsmarktes in den 90er Jahren hat in Zusammenhang mit der Osterweiterung auf derzeit 28 EU-Mitgliedsstaaten zu sozialen Verwerfungen geführt, die nicht zuletzt an Deutschlands Autobahnraststätten täglich sichtbar sind. Das von der EU-Kommission im Mai 2017 vorgestellte Mobilitätspaket hatte zum Ziel, diese Verwerfungen zu korrigieren und einen sowohl unter sozialen als auch unter wettbewerblichen Aspekten fairen Verkehrsmarkt herbeizuführen. Die jüngsten Beschlüsse der EU-Verkehrsminister stellen dazu nach Auffassung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. einen wichtigen Schritt dar. Der BGL begrüßt insbesondere drei Kernelemente der von den Verkehrsministern erzielten Einigung: 1. Die vorgesehene Heimkehr für Fahrer nach spätestens drei bzw. vier Wochen ist Grundvoraussetzung, um wirksam gegen Sozialdumping, Nomadentum und unwürdige Bedingungen auf überfüllten Parkplätzen vorzugehen. 2. Die Einführung des intelligenten Fahrtenschreibers

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Arbeitskreis Alpentransit: Europäische Straßengüterverkehrsverbände wehren sich gegen das vom Tiroler Landtag vorgesehene „Anti-Transit-Paket“

Mit Blick auf die von Tirol vorgesehenen Maßnahmen zur Behinderung des Lkw-Verkehrs auf der Inntalautobahn warnen die Verbände vor den unübersehbaren Folgen für den grenzüberschreitenden Warenaustausch. Die im Arbeitskreis vertretenen Straßengüterverkehrsverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark sowie die Internationale Road Transport Union (IRU) in Genf sehen in dem vom Tiroler Landtag vorgesehenen „Anti-Transit-Paket“ drastische Konsequenzen für den Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union. Vor allem gilt dies für die zum 1. August 2019 vorgesehene Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots. So soll in dieses Fahrverbot der Transport weiterer angeblich „bahnaffiner“ Güter einbezogen werden. Darüber hinaus ist die Ausweitung des sektoralen Fahrverbots auf Lkw der Schadstoffklasse VI geplant. Die Verbände erinnern daran, dass die Europäische Kommission das derzeit bestehende sektorale Fahrverbot nur unter

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5 Tage statt 5 Wochen! – Wirtschaft benötigt schnellere Genehmigungen für Schwerlasttransporte

Langsame Verfahren beeinträchtigen wichtige Lieferketten Deutlich mehr Mittel zur Sanierung maroder Brücken benötigt Erste Verbesserungen in Hessen und anderen Ländern erreicht Die Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte sind in vielen Bundesländern noch immer viel zu umständlich und langsam. Einstimmig haben sieben große Wirtschaftsverbände daher auf dem diesjährigen Verkehrsforum Verbesserungen angemahnt. Sie fordern deutlich mehr Investitionen in die Infrastruktur, insbesondere in die Ertüchtigung maroder Brücken, eine Aufstockung der Planungsmittel für Ingenieure in den zuständigen Behörden und eine bessere Zusammenarbeit unter den Bundesländern, die durch Datenaustausch Transparenz über Verkehrsbehinderungen und Baustellen herstellen sollen, bis hin zu einem automatisierten Genehmigungsverfahren. Genehmigungen für Sondertransporte sollten binnen 5 Tagen und nicht erst nach 5 Wochen vorliegen, lautet eine zentrale Forderung der Wirtschaft. An der Veranstaltung der Verbändeinitiative im Haus der

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Straßengüterverkehr: Marktanteilsverluste deutscher Transportunternehmen setzen sich auch 2018 fort

BGL setzt Hoffnungen auf Mobilitätspaket Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main verwies auf seiner Mitgliederversammlung 2018 in Berlin darauf, dass das deutsche Transportlogistikgewerbe aufgrund von Wettbewerbsnachteilen und Dumpingkonkurrenz seit vielen Jahren kontinuierlich Marktanteile im Straßengüterverkehr auf Deutschlands Straßen verliert. Diese Entwicklung dürfte sich auch weiter fortsetzen, ungeachtet der Tatsache, dass die Mautausweitung auf alle Bundesstraßen seit 01.07.2018 voraussichtlich zu – allerdings nur rein statistisch – höheren deutschen Marktanteilen bezogen auf das gesamt mautpflichtige Straßennetz führen wird. Binnen elf Jahren sank der Marktanteil deutscher Lkw (gemessen in den auf deutschen Autobahnen und mautpflichtigen Bundesstraßen zurückgelegten Kilometern) laut Mautstatistik des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) in Köln von 65,7 % im Jahre 2007 auf nur noch 55,8 % (!) im 1. Halbjahr 2018.

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Selbst das autonome Fahren macht den Lkw-Fahrer nicht überflüssig

Praxisfremde Zukunftsvisionen von selbstfahrenden Lkw verschärfen den ohnehin grassierenden Fahrermangel zusätzlich Anlässlich seiner Mitgliederversammlung 2018 in Berlin verweist der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main auf drohende Versorgungengpässe durch fehlende Lkw-Fahrer. Unzutreffende Behauptungen, der Fahrerberuf hätte keine Zukunft, verschärfen den Fahrermangel zusätzlich. Fakt ist jedoch: Auch im Flugzeug hat der Autopilot den Piloten nicht überflüssig gemacht! Der Versorgungskollaps rückt immer näher: Ende Mai passierte es zum ersten Mal, dass ein Supermarkt in Berlin ein Plakat in sein Schaufenster stellen musste mit dem Hinweis, dass aufgrund von Logistikproblemen nicht alle Waren wie gewohnt vorrätig sind. Im Laufe des extrem heißen und trockenen Sommers 2018 gab es in ganz Deutschland Lieferschwierigkeiten bei Mineralwasser. Die Lage ist mittlerweile so angespannt, dass der Handel

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BGL-Mitgliederversammlung stimmt neuer Satzung zu

Neue Verbandsstruktur ist noch stärker auf die Herausforderungen der Zukunft ausgerichtet Auf der dieses Jahr in Berlin stattfindenden Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main stimmten die Delegierten der im vergangenen Jahr vom BGL-Präsidium initiierten und von einer Kommission erarbeiteten neuen Satzung zu. Auf der letztjährigen Mitgliederversammlung in Köln waren erste Überlegungen zur Neuausrichtung des Verbandes präsentiert und die Bildung einer Satzungskommission beschlossen worden. Alle Mitgliedsverbände des BGL waren darin vertreten, so dass bereits bei der Erarbeitung der neuen Satzung eine breite Mitgliederbeteiligung gewährleistet war. Die Kommission hatte den Auftrag, einen Satzungsvorschlag zu erarbeiten, der der BGL-Mitgliederversammlung 2018 nach vorheriger Feinabstimmung in den dafür zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen war. Dieser Auftrag wurde fristgemäß in bester Manier erfüllt. Mit

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Verkehrssicherheit: BGL begrüßt Fortschritte bei Abbiegeassistenzsystemen

Förderprogramm des Bundes startet zum Jahreswechsel, zweiter Lkw-Hersteller bietet ab Werk radargestützten Abbiegeassistenten an Auf seiner dieses Jahr in Berlin stattfindenden Mitgliederversammlung begrüßte der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main ausdrücklich die neuesten Entwicklungen bei Abbiegeassistenzsystemen. Am 15.10.2018 wurden im Verkehrsblatt des Bundesverkehrsministeriums die „Empfehlungen zu technischen Anforderungen an Abbiegeassistenzsysteme für die Aus- und Nachrüstung“ veröffentlicht. Diese sind Grundlage der zum 01.01.2019 in Kraft tretenden Förderrichtlinie für Abbiegeassistenzsysteme. Mit dieser Förderrichtlinie stellt der Bund 5 Mio. Euro für geplante 2.900 Förderfälle bereit. Durch die o.g. „Empfehlungen zu technischen Anforderungen“ ist aus Sicht des BGL sichergestellt, dass nur hinreichend leistungsfähige Systeme verbaut werden. Denn momentan werden viele Systeme als angebliche Abbiegeassistenten angeboten, die bestenfalls Scheinlösungen darstellen, wie z.B. Einparkhilfen oder Spurwechselassistenten

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BGL: Erfolgreicher Einsatz für die Interessen der gewerblichen Güterkraftverkehrsunternehmen

Keine weitreichenden Ausnahmen von der Mautpflicht für land- und forstwirtschaftliche Verkehre sowie Mülltransporte Im Zuge der anstehenden Änderungen des Bundesfernstraußenmautgesetzes mit Wirkung zum 01.01.2019 ist es dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. gelungen, weitreichende Ausnahmen von der Mautpflicht für sog. „land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge“ mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h und für Mülltransporte zu verhindern. BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Engelhardt hatte in der vergangenen Woche in einer öffentlichen Anhörung vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages die wettbewerbsverzerrenden Folgen solcher Mautbefreiungen dargestellt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Koalitionsfraktionen, insbesondere der zuständigen Berichterstatter Udo Schiefner (SPD) und Karl Holmeier (CSU) konnte nun ein Beschluss des Verkehrsausschusses herbeigeführt werden, der für echte land- und forstwirtschaftliche Transporte Ausnahmen von der Maut vorsieht, ohne den Wettbewerb mit dem gewerblichen Güterkraftverkehr

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BGL-Präsident Adalbert Wandt wird 70

Der Präsident des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Adalbert Wandt vollendet am kommenden Freitag, den 19.10.2018 das 70. Lebensjahr. Im BGL engagiert er sich seit Anfang der 80er Jahre z.B. in den Ausschüssen für Berufsbildung, Internationalen Verkehr und im PR-Ausschuss, dessen Vorsitz er von 1988 bis 2015 innehatte. 1994 wurde er zum BGL-Vizepräsidenten gewählt, seit 2012 ist Adalbert Wandt BGL-Präsident. Auf Landesebene ist Adalbert Wandt seit 1970 beim Gesamtverband des Verkehrsgewerbes Niedersachsen e.V. (GVN) aktiv. 1980 wurde er in den Vorstand der Fachvereinigung Güterkraftverkehr berufen, die er von 1995 bis 2013 leitete. Als Präsident des Gesamtverbandes des Verkehrsgewerbes Niedersachsen e.V. (GVN) vertrat er von 2001 bis 2015 erfolgreich die Interessen von mehr als 3.000 Unternehmen aus allen Bereichen des gewerblichen Güterkraftverkehrs, der Spedition

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Martin Bulheller

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