Arbeitskreis Alpentransit: Europäische Straßengüterverkehrsverbände wehren sich gegen das vom Tiroler Landtag vorgesehene „Anti-Transit-Paket“
Mit Blick auf die von Tirol vorgesehenen Maßnahmen zur Behinderung des Lkw-Verkehrs auf der Inntalautobahn warnen die Verbände vor den unübersehbaren Folgen für den grenzüberschreitenden Warenaustausch. Die im Arbeitskreis vertretenen Straßengüterverkehrsverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, den Niederlanden und Dänemark sowie die Internationale Road Transport Union (IRU) in Genf sehen in dem vom Tiroler Landtag vorgesehenen „Anti-Transit-Paket“ drastische Konsequenzen für den Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union. Vor allem gilt dies für die zum 1. August 2019 vorgesehene Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots. So soll in dieses Fahrverbot der Transport weiterer angeblich „bahnaffiner“ Güter einbezogen werden. Darüber hinaus ist die Ausweitung des sektoralen Fahrverbots auf Lkw der Schadstoffklasse VI geplant. Die Verbände erinnern daran, dass die Europäische Kommission das derzeit bestehende sektorale Fahrverbot nur unter