Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

Lkw-Kartell: BGL bereitet dritte Klage noch in diesem Jahr vor

Aufgrund des nach wie vor bestehenden großen Interesses von Unternehmen, sich dem BGL-Klageverfahren gegen die Lkw-Kartellanten anzuschließen, wird es im Laufe des Jahres 2019 eine dritte Klage geben. Interessierte Unternehmen können sich noch bis zum 30.04.2019 auf der Online-Plattform www.truck-damages.com registrieren. Die dem BGL angeschlossenen Mitgliedsunternehmen profitieren von vergünstigten Konditionen. Auch Nachmeldungen von bereits registrierten Unternehmen für bis einschließlich 2016 gekaufte oder geleaste Lkw sind möglich. Bereits mit der ersten und zweiten Klage wurde für insgesamt mehr als 7.000 Unternehmen mit knapp 150.000 Lkw Schadensersatz in Milliardenhöhe eingefordert. So beläuft sich der Durchschnitt des geltend gemachten Schadens pro Lkw in der zweiten Klage auf rechnerisch mehrere Tausend Euro. Der genaue Schaden für die erste Klage wird zurzeit noch gutachterlich ermittelt. Angesichts des nach wie vor

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Bummelstreik der französischen Zollbeamten in Calais und Dünkirchen erweist sich als bitterer Vorgeschmack auf einen möglichen harten Brexit

Aufgrund eines Bummelstreiks der französischen Zollbeamten kommt es bei Englandverkehren zu erheblichen Verzögerungen am Ärmelkanal. Bereits seit Montag, den 4. März 2019 führen die französischen Zollbeamten ihren „Dienst nach Vorschrift“ durch. In der Folge werden in den Fährhäfen von Calais und Dünkirchen und am Eurotunnel erheblich weniger Lkw pro Stunde abgefertigt als üblich. Viele in Richtung Großbritannien fahrende Lkw werden bereits an der belgisch-französischen Grenze durch französische Ordnungsbehörden auf Stauräume entlang der französischen Autobahnen A16 und A26 verwiesen. Mehrere tausend Lkw warten dort auf eine Einfahrt in die Fährhäfen bzw. in das Eurotunnelterminal. Dies führt zu Verzögerungen z.B. bei der Verschiffung von bis zu acht Stunden. Da im Anschluss häufig die Entladestellen beim Kunden in Großbritannien nicht mehr geöffnet haben, kommen leicht Verzögerungen von bis

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Alkoholkontrollen bei Lkw-Fahrern auf Rastplätzen in Hessen mit bedenklichen Ergebnissen

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. spricht sich zusammen mit seinem hessischen Landesverband für regelmäßige Alkohol-Kontrollen aus und fordert humanere Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer aus Osteuropa Die in den Medien dargestellten Ergebnisse von situativ durchgeführten sonntäglichen Alkoholkontrollen auf Rastplätzen entlang der Fernverkehrsstrecken machen die Folgen des in der Europäischen Union, in Deutschland und auch in Hessen seit Jahren geduldeten Sozialdumpings sichtbar. Osteuropäische Transportunternehmen übernehmen aufgrund niedrigerer Lohn- und Sozialkosten immer mehr Transporte in Westeuropa. Viele Lkw-Fahrer aus Osteuropa sind wochen- oder auch monatelang in ganz (West-)Europa unterwegs, ohne die Möglichkeit zu haben, nach Hause zu ihren Familien zu kommen. Der Alkoholkonsum an arbeitsfreien Wochenenden dieser Nomaden der Jetztzeit ist auch Ausdruck inhumaner Arbeitsbedingungen. Hinzu kommt: Die Situation in Deutschland und in Hessen ist durch

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Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.: Neue Satzung im Vereinsregister eingetragen

Im Oktober von der BGL-Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderungen ab sofort wirksam Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main freut sich über die jetzt auch im Vereinsregister eingetragene erfolgreiche Umsetzung der im September 2017 von BGL-Präsident Adalbert Wandt und seinen Präsidiumskollegen angestoßenen Neuausrichtung der Verbandsstruktur, die auf der BGL-Mitgliederversammlung im Oktober 2018 beschlossen worden war. Mit der neuen Verbandsstruktur sieht sich der BGL in der Lage, noch flexibler als bisher auf die immer weiter steigenden Anforderungen an den Bundesverband reagieren zu können. Somit können die Interessen der Unternehmen aus allen Bereichen des Gewerblichen Güterkraftverkehrs noch besser vertreten werden. Dabei bleiben die Mitgliedsunternehmen auch weiterhin das bestimmende Element in den beiden Gremien Mitgliederversammlung (wie bisher) und Aufsichtsrat (neu). Als Aufsichtsratsmitglieder wurden in der

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Acht europäische Transportverbände fordern eine Abstimmung im Europäischen Parlament zum Mobilitätspaket

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. setzt sich zusammen mit sieben weiteren europäischen Verbänden* in einer „Gemeinsamen Erklärung“ gegenüber den EU-Parlamentariern für eine Abstimmung zu essentiellen Teilen des Mobilitätspakets im Plenum des Europäischen Parlament ein. Zwei Jahre nach Veröffentlichung der Vorschläge durch die EU-Kommission und mit Blick auf die Einigung der EU-Verkehrsminister im Dezember letzten Jahres halten es die Verbände für unabdingbar, dass sich auch das Europäische Parlament zum Mobilitätspaket positioniert. Schließlich haben EP-Ausschüsse und das EP-Plenum in den letzten zwei Jahren alle unterschiedlichen Aspekte zu den Lenk- und Ruhezeiten, zur Entsendung von Fahrern sowie zur Kabotage sehr intensiv debattiert. Die jetzt vorliegenden Texte sind das Ergebnis dieser Debatten und stellen einen ausgewogenen Kompromiss dar. Daher sollte das Europäische Parlament noch in dieser

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Verbändeinitiative begrüßt Aufnahme des Themas Logistikengpässe und Fahrermangel ins BMVI-Innovationsprogramm Logistik 2030

Neue Mitglieder schließen sich der Verbändeinitiative an/Verkehrsminister Andreas Scheuer und Staatssekretär Steffen Bilger betonen dringenden Handlungsbedarf und sichern Unterstützung zu Drohende Versorgungsengpässe aufgrund des Fahrermangels im Logistiksektor rücken immer mehr ins Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit. Nachdem im Dezember eine breite Verbändeinitiative aus Transport, Logistik, Industrie und Handel einen Fünf-Punkte-Plan gegen Logistikengpässe und Fahrermangel an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer übergeben hatte, sagte dieser nun auf der Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik offiziell die Schirmherrschaft für eine Imagekampagne zu. Der Parlamentarische Staatssekretär und Koordinator der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik, Steffen Bilger, lobte die Verbändeinitiative anschließend ausdrücklich. Die im Fünf-Punkte-Plan enthaltenen Ansätze sollen daher Eingang in das Innovationsprogramm Logistik 2030 finden. Die Verbändeinitiative begrüßt diesen Schritt der Politik außerordentlich. Sie wird inzwischen von weiteren Akteuren unterstützt, die

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Erster Tag des Kombinierten Verkehrs beim BGL macht Lust auf mehr…

Gemeinsam mit dem Logistikkoordinator der Bundesregierung PStS Steffen Bilger, MdB sprechen sich BGL, Allianz pro Schiene, DB Netz AG, Kombiverkehr, TFG Transfracht, TX Logistik sowie die Speditionen Ansorge und Engemann für mehr Engagement im KV aus Es war eine gelungene Premiere: Der erste Tag des Kombinierten Verkehrs, zu dem der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., die Allianz pro Schiene und die DB Netz AG eingeladen hatten, zeigte, dass alle Beteiligten in Zukunft noch enger zusammenarbeiten wollen. Dabei wurde die Diskussion des hochkarätig besetzten Podiums durch zahlreiche Beiträge von führenden nationalen wie internationalen Vertretern des Kombinierten Verkehrs aus dem Publikum bereichert. Anlass und Auftakt der Veranstaltung war die Präsentation der Online-Plattform „railway.tools“ (https://railway.tools/#/de) durch Marion Brückmann und Maik Staehr von der DB Netz AG.

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Klimaschutz im Güterverkehr

Logistikbranche fordert vor allem umsetzbaren Rechtsrahmen Grundsätzlich begrüßt die deutsche Speditions-, Transport- und Logistikbranche gesetzliche Rahmenbedingungen, die Innovationen in der Logistik zur Verminderung von CO2-Emissionen beschleunigen. Übereinstimmend fordern der Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK), der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) und der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) von Politik, Energiewirtschaft und Herstellerindustrie Impulse für die zügige Entwicklung von alternativen Antrieben und Kraftstoffen mit deutlich geringeren Emissionen. Der europäische Gesetzgeber darf bei der politischen Durchsetzung alternativer, postfossiler Antriebsformen aber nicht die derzeitigen Strukturen der Transportbranche vernachlässigen. In modernsten Fahrzeugflotten ist heute viel Unternehmenskapital gebunden. Für die Umrüstung auf Flotten mit noch niedrigeren Emissionswerten bedarf es deshalb wirtschaftlicher Planungssicherheit über deren Nutzungsdauer und

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BGL warnt vor erneuter Europarechtsverletzung durch neu aufgelegtes „Antitransitpaket“ der Tiroler Landesregierung

Nach Auffassung des BGL verstoßen geplante Änderungen beim Sektoralen Lkw-Fahrverbot gegen EU-Recht. EU-Kommissarinnen Violeta Bulc und Elzbieta Bienkowska haben europarechtliche Prüfung bereits zugesagt. Die Tiroler Landesregierung plant zum 1. Oktober 2019 eine einschneidende Verschärfung des Sektoralen Lkw-Fahrverbots auf der wichtigsten Transitroute durch Österreich im Nord-Süd-Verkehr. Das vor vier Jahren eingeführte und von Brüssel erst nach maßgeblicher Korrektur genehmigte Fahrverbot für angeblich „bahnaffine Güter“ auf der Inntalautobahn soll dramatisch verschärft werden. Die EU-Kommissarinnen für Verkehr, Frau Bulc, sowie für den Binnenmarkt, Frau Bienkowska, hatten dem Arbeitskreis Alpentransit schon in einem gemeinsamen Schreiben Mitte Januar zugesagt, die bereits Ende November bei der Kommission hinterlegten Bedenken bei einer Prüfung des verschärften Sektoralen Fahrverbots auf ihre Vereinbarkeit mit EU-Recht gebührend zu berücksichtigen. Konkret soll der Katalog der „Verbotsgüter“ drastisch

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Alkoholkontrollen bei Lkw-Fahrern: BGL fordert Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen ins EU-Mobilitätspaket aufzunehmen

Vor allem osteuropäische Lkw-Fahrer trinken laut Polizeiberichten an freien Wochenenden fern der Heimat zu viel Alkohol Angesichts der in den Medien vieldiskutierten Ergebnisse von sonntäglichen Alkoholkontrollen auf Autobahnrastplätzen bei Lkw-Fahrern fordert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main Ursachenbekämpfung. Er unterstützt den Vorschlag der EU-Verkehrsminister, für Lkw-Fahrer eine Heimkehrpflicht nach spätestens vier Wochen Einsatzzeit im EU-Mobilitätspaket festzuschreiben. BGL-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Dirk Engelhardt: „Wir müssen das Problem übermäßigen Alkoholkonsums vorwiegend osteuropäischer Lkw-Fahrer an freien Wochenenden an der Wurzel packen und dürfen uns nicht mit der Symptombehandlung begnügen. Wer regelmäßig zu Hause bei seiner Familie sein kann, hat auch keinen Grund, aufgrund sozialer Isolation zur Flasche zu greifen. Hier gehen faire Arbeitsbedingungen und Verkehrssicherheit Hand in Hand. Deswegen rufen wir die Europaabgeordneten

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Martin Bulheller

Leitung Öffentlichkeitsarbeit

Breitenbachstraße 1
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