Pressemitteilungen

Kategorie: BGL-Pressemitteilungen

3 Transportverbände eröffnen Bürogemeinschaft in Brüssel

Am 7. Oktober trafen sich die Vorsitzenden der drei Verbände des Straßengüterverkehrs NLA (Nordische Staaten), FNTR (Frankreich) und BGL (Deutschland), um die Bürogemeinschaft ihrer Verbände zu gründen. Anlässlich dieser Eröffnung debattierten die Verbände mit den 5 EU-Botschaftern von Deutschland, Frankreich, Schweden, Dänemark und Norwegen bei einem Arbeitsessen über aktuelle Themen des Straßengüterverkehrs in Europa. Auf einer gemeinsamen Abendveranstaltung der Verbände mit EU-Parlamentariern, Vertretern der EU-Kommission und Freunden des Verkehrssektors gab der Europaabgeordnete Ismail Ertug (SPD) als Hauptredner Einblicke in die Trilogverhandlungen zum Mobilitätspaket. „Wir stärken unsere Zusammenarbeit, um die Ziele eines EU-Straßenverkehrgütermarktes ohne Sozialdumping und für eine effizientere Kontrolle der aktuellen Regeln und Gesetze einzufordern“, so Erik Östergaard Präsident von NLA. Florence Berthelot, FNTR-Generaldeligierte: “Unsere verstärkte Zusammenarbeit werden wir einsetzen, um für faire Wettbewerbsbedingungen sowie

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BGL-Süd: Verkehrsgewerbeverbände Baden, Württemberg und Bayern vereinbaren eine umfassende Vertiefung ihrer Kooperation

Die drei Landesverbände des Transportlogistikgewerbes Verband des Verkehrsgewerbes Baden VVB, Verband des Verkehrsgewerbes Württemberg VVW und Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen LBT werden mit Wirkung vom 1. Januar 2020 unter der Marke BGL-Süd ihre bisherige Kooperation umfassend vertiefen. Nach sehr konstruktiven Gesprächen der Präsidien der drei Verbände unter Mitwirkung des BGL in den letzten Wochen sowie der jetzt erfolgten Zustimmung durch die Gremien soll die – auf die jeweiligen Fachvereinigungen Straßengüterverkehr beschränkte – Kooperation einerseits den sich stark verändernden Strukturen am deutschen und europäischen Transportmarkt Rechnung tragen und andererseits durch Digitalisierung und Vernetzung mögliche Effizienzgewinne in der Verbandsarbeit heben. In Richtung Politik auf Bundes- und Europaebene wird es künftig eine starke und einheitliche „Stimme des Südens“ in Berlin, Brüssel und Straßburg geben. Regionale Besonderheiten bleiben

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Logistik fordert wettbewerbsneutrale CO2-Bepreisung im Verkehrssektor

CO2-Steuer und nationaler Emissionshandel verzerren den Wettbewerb und sind keine Lösungen Bekenntnis der Logistik zur Reduktion von CO2-Emissionen Der Verkehrssektor muss unbestritten seinen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten, um die international vereinbarten Pariser Klimaschutzziele zu erreichen. In Übereinstimmung mit diesen Zielen hat Deutschland einen pauschalen Zielkorridor zur deutlichen Reduktion von CO2-Emissionen bestimmt. Bislang fehlen allerdings konkrete Instrumente für die jeweiligen Sektoren, mit denen zum einen Anreize für eine Vermeidung von CO2-Emissionen geschaffen und zum anderen alternative Technologien gefördert werden könnten. CO2-Bepreisung wettbewerbsneutral und europaweit umsetzen Ein wesentlicher Ansatz, um CO2-Emissionen zu reduzieren, wird von der Politik darin gesehen, diese mit einem Preis zu versehen. Gesetzgeberische Entscheidungen für eine Bepreisung von CO2-Emissionen dürfen unter dem aktuellen politischen Druck allerdings nicht von Aktionismus und von Symbolcharakter geleitet werden.

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Politik muss ihr Versprechen halten!

Haushaltsentwurf sieht trotz Rekordabruf 50 Mio. € weniger Geld für Förderprogramme zur Mautharmonisierung vor Am Donnerstag wird der Verkehrsetat (Einzelplan 12) des Gesetzes für den Bundeshaushalt 2020 in erster Lesung im Deutschen Bundestag debattiert. Der Regierungsentwurf beinhaltet eine Kürzung der sog. Harmonisierungsmittel für die Lkw-Maut um 50. Mio. €. Hierzu erklärt die Deutsche Logistikwirtschaft: Bei der Mautharmonisierung steht nichts Geringeres als die Glaubwürdigkeit der Politik auf dem Spiel. In den anstehenden Wochen der parlamentarischen Beratungen wird sich zeigen, ob die Politik zu ihrem Mautversprechen steht oder ob es im 10. Jahr nach der Einführung der Mautharmonisierungsprogramme langsam bröckelt. Sachlich gerechtfertigt ist die geplante Kürzung der Förderprogramme um 50 Mio. € jedenfalls nicht, im Gegenteil: Bundesamt für Güterverkehr lobt steigenden Erfolg der Förderprogramme Erst im August

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BGL, KRAVAG und SVG starten Online-Plattform für die Logistik

Hamburg/Frankfurt. Mit der Logistik-Plattform Wedolo unterstützen der Spezialversicherer KRAVAG, die SVG und der BGL kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung – mit digitalen Lösungen für ihre alltäglichen Herausforderungen. Die Digitalisierung eröffnet für die Transport- und Logistikbranche unzählige Chancen, stellt viele Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen. Um insbesondere kleinen und mittelständischen Transportunternehmern und Logistikern digital unter die Arme zu greifen, haben die Straßenverkehrsgenossenschaft (SVG), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und der Transportversicherer KRAVAG gemeinsam die Logistik-Plattform Wedolo ins Leben gerufen. Seit August ist die Plattform live. „Wedolo bietet digitale Lösungen für die dringlichsten Probleme und Herausforderungen im Alltag unserer Kunden – den Transport- und Logistikunternehmern“, erklärt Bernd Melcher, KRAVAG-Vorstand und Mitinitiator der neuen Plattform. „Damit bieten wir den Unternehmern das Fundament für

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„PROFI – Pro Fahrer-Image“ und „Die Wirtschaftsmacher“ kooperieren

Beide Initiativen wollen ihre Kräfte bündeln, um dem Wirtschaftsbereich Logistik zu mehr Ansehen zu verhelfen Die Initiative „Die Wirtschaftsmacher“ und der Förderverein PROFI – Pro Fahrer-Image haben vereinbart, künftig Aktivitäten dort zu verzahnen, wo gemeinsam das Image der Logistik verbessert und die Sichtbarkeit der Logistik in der Öffentlichkeit erhöht werden kann. Die entsprechenden Gremien beider Organisationen wollen in Kürze im Rahmen eines Workshops konkrete Aktionen planen. Im September werden „PROFI“ und „Die „Wirtschaftsmacher“ in Berlin Medienvertreter zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung einladen. Ziel dieses Termins ist es, der breiten Öffentlichkeit die Herausforderungen des gesamten Wirtschaftsbereichs, beispielsweise den Fachkräftemangel, aufzuzeigen und konkrete Lösungsansätze vorzustellen. „Beide Initiativen verfolgen dasselbe Ziel: Wir wollen das Image der Logistik verbessern und möglichst viele Menschen für eine Karriere im drittgrößten deutschen Wirtschaftsbereich

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Lkw-Kartell: Anmeldefrist für die dritte BGL-Klage gegen das Lkw-Kartell wird verlängert bis zum 31.08.2019

Bereits mehr als 50.000 Lkw für die dritte Klage registriert Der Logistikverband BGL aus Frankfurt am Main und seine Partnerverbände (AMÖ, BWVL, DSLV) kämpfen gemeinsam mit dem Rechtsdienstleister financialright bereits für mehr als 7.000 Unternehmen aus der gesamten EU gegen das sog. Lkw-Kartell. In zwei Klagen aus 2017 und 2018 wird bereits ein Schaden in Milliardenhöhe für fast 150.000 Lkw eingeklagt. Die juristische Vertretung vor Gericht übernimmt in allen Fällen die auf Kartellschadensersatzverfahren spezialisierte Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP. Eine dritte Klage wird zurzeit vorbereitet. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage wurde die Anmeldefrist für die dritte Klage gegen das Lkw-Kartell über die Sommerpause hinaus bis Ende August verlängert. Interessierte Unternehmen können sich entsprechend noch bis zum 31.08.2019 auf der Online-Plattform www.truck-damages.com registrieren und somit ihre Schadensersatzansprüche

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Brenner-Gipfel: Europäische Logistikverbände schalten EU-Kommission gegen die willkürliche Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots in Tirol ein

EU-Kommission als Hüterin der Europäischen Verträge und der vier Europäischen Grundfreiheiten um Unterstützung gebeten Im Vorfeld des für Donnerstag, den 25.07.2019 in Berlin angesetzten Brenner-Gipfels mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und dem Tiroler Landeshauptmann Günther Platter informiert der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. aus Frankfurt am Main: Nachdem das Bundesland Tirol am 08.07.2019 eine verschärfte Verordnung zum Lkw-Fahrverbot für den Transport bestimmter Güter (Sektorales Fahrverbot) erlassen hat, wovon u.a. entgegen einer Vereinbarung mit der EU-Kommission von 2016 sogar Lkw der saubersten Schadstoffklasse Euro VI betroffen sind, hat sich der (BGL) gemeinsam mit sechs europäischen Logistikverbänden und dem Weltverband IRU (International Road Transport Union) mit Schreiben an EU-Kommissionspräsident Juncker, an EU-Verkehrskommissarin Bulc und an EU-Binnenmarktkommissarin Bienkowska gewandt. Darin wird die EU-Kommission als Hüterin der Europäischen

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Logistikverband BGL geht in Brüssel und Berlin gegen willkürliche Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots in Tirol vor

EU-Kommission als Hüterin der Verträge und der vier europäischen Grundfreiheiten gefordert Nachdem das Bundesland Tirol am 08.07.2019 eine verschärfte Verordnung zum Lkw-Fahrverbot für den Transport bestimmter Güter (Sektorales Fahrverbot) erlassen hat, wovon u.a. entgegen einer Vereinbarung mit der EU-Kommission von 2016 sogar Lkw der saubersten Schadstoffklasse Euro VI betroffen sind, hat sich der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Schreiben an EU-Kommissionspräsident Juncker, an EU-Verkehrskommissarin Bulc und an EU-Binnenmarktkommissarin Bienkowska gewandt. Auch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer wurde um nachdrückliche Unterstützung gebeten. Die Ende 2016 erlassene Sektorale Fahrverbotsverordnung sieht bislang eine unbefristete Befreiung für alle Euro VI-Fahrzeuge vor. Nach der Verschärfung ab dem 01.01.2020, die überdies eine Ausweitung der vom Fahrverbot betroffenen Güterarten von 8 auf 13 vorsieht, wird der Brennerpass und damit eine der

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Tirol verkündet willkürliche Verschärfung des Sektoralen Fahrverbots auf der Inntalautobahn ab 1. Januar 2020

BGL bittet EU-Kommission und Bundesregierung um Unterstützung Frankfurt am Main, 09.07.2019: Wie vor zwei Wochen angekündigt, hat das Bundesland Tirol – trotz vorhergegangener intensiver Gespräche mit Brüssel – eine verschärfte Verordnung zum Lkw-Fahrverbot für den Transport bestimmter Güter erlassen. Ab 1. Januar 2020 soll neben den bisher vom Fahrverbot auf der Inntalautobahn betroffenen 8 Gütergruppen (u.a. Abfälle und keramische Fliesen) auch der Transport von 5 weiteren Gütergruppen (u.a. Papier, flüssige Mineralölerzeugnisse und Getreide) verboten werden. Ausgenommen werden sollen zwar weiterhin Euro VI-Fahrzeuge (dies ist die derzeit strengste Schadstoffklasse), allerdings nur noch unter der Voraussetzung, dass diese Fahrzeuge „nach dem 31. August 2018 erstmalig zugelassen“ wurden. Die Ende 2016 erlassene Sektorale Fahrverbotsverordnung sieht bislang eine Befreiung für alle Euro VI-Fahrzeuge vor. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und

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Martin Bulheller

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