Verkehrssicherheit: BGL wirbt für schnellstmögliche serienmäßige Ausstattung von neuen Nutzfahrzeugen mit retroreflektierenden Markierungen

BGL wendet sich an Herstellerverbände sowie Nutzfahrzeug- und Aufbautenhersteller

11.02.08

BGL, Frankfurt am Main, 07.02.2008 - Kurzfassung: Der BGL wirbt bei den Verbänden der Automobilindustrie sowie bei den Herstellern von Nutzfahrzeugen und Aufbauten für die schnellstmöglichste serienmäßige Ausstattung von neuen Nutzfahrzeugen mit sog. retroreflektierenden Markierungen ("Konturmarkierungen"). Nach Ansicht des Verbandes lässt sich mit einfachen Mitteln die Verkehrssicherheit noch vor den gesetzlich vorgesehenen Einführungsfristen verbessern.

Langfassung: Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. in Frankfurt am Main hat in Schreiben an den Verband der Automobilindustrie (VDA), den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) sowie an die Hersteller von Nutzfahrzeugen und Aufbauten für die schnellstmöglichste Aufnahme sog. retroreflektierender Markierungen ("Konturmarkierungen") in die Serienausstattung geworben.

Retroreflektierende Markierungen an Nutzfahrzeugen tragen wesentlich zur Verbesserung der Sichtbarkeit der Fahrzeuge bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen bei und sind damit ein substanzieller Beitrag zu noch mehr Verkehrssicherheit. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass entsprechend ausgerüstete Fahrzeuge bei schlechten Sichtverhältnissen für sich und andere Verkehrsteilnehmer ein erheblich geringeres Unfallrisiko aufweisen.

Der Gesetzgeber hat deshalb Anpassungen der maßgeblichen Regelungen auf der EU-Ebene veranlasst. Je nach Genehmigungs- bzw. Zulassungsverfahren müssen demnach spätestens zum 10. Juli 2011 alle erstmals in Verkehr kommenden schweren Nutzfahrzeuge retroreflektierend markiert werden. Diese lange Übergangsfrist hält der BGL für nicht erforderlich. Jeder Unfall sei ein Unfall zu viel. Mit retroreflektierenden Folien könne mit bescheidenem Aufwand viel für eine verbesserte Unfallbilanz getan werden.

Deshalb empfiehlt der BGL seinen Mitgliedern bereits seit mehreren Jahren, bei Neuinvestitionen retroreflektierende Markierungen zu ordern. Vorbeugen ist besser als heilen. "Profis investieren in die Prävention und nicht in die Beseitigung von Schäden", so der BGL abschließend.

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