BGL warnt: Dieselkraftstoffpreise haben existenzbedrohende Höhe erreicht - wer nicht handelt, verliert seine Zukunftsperspektiven

08.11.07

BGL. Frankfurt/M. - Die jüngste Dieselpreisrallye hat zahlreiche kleine und mittelständische Transportunternehmen in äußerste Existenznöte gebracht. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., Frankfurt, sieht es in dieser Situation als unvermeidlich an, unmittelbar Preisgespräche mit den Auftraggebern aufzunehmen. Die Vorstellung einzelner Betroffener das Kartellamt zum einschreiten zu bringen, sieht der BGL als unrealistisch an. An den explosionsartig steigenden Weltmarktpreisen für Rohöl kommt auch das Kartellamt nicht vorbei. Nach Abzug der in Deutschland völlig überhöhten Mineralölsteuern seien die Kraftstoffpreise sogar unter europäischem Durchschnitt. Die verständliche Forderung, in Deutschland die Mineralölsteuern zu senken, stoßen in der Politik auf völlig taube Ohren. Selbst wenn eine Steuersenkung politisch aufgegriffen würde, bräuchte die gesetzgeberische Umsetzung mehrere Monate. Soviel Zeit haben die Transportunternehmen in Deutschland nicht. Die Preisexplosion für Dieselkraftstoffe reißt jetzt ein großes Loch in die Kasse, das sofort und auf realistische Weise über Preisgespräche zu schließen ist. Auftraggeber, die sich den Anpassungszwängen der Transportwirtschaft verschlössen, müssten "das selber tragen" erlernen. Transportunternehmen hätten die Wahl, uneinsichtige Auftraggeber nicht mehr zu bedienen oder sich sehr schnell bei weiter galoppierenden Dieselkraftstoffpreisen "tot zu fahren". Vor diese wenig attraktiven Alternativen gestellt empfiehlt der BGL: "Lieber stehen bleiben und Dieselkraftstoff sparen, als mit Vollgas in den wirtschaftlichen Abgrund zu rasen."

 

Frankfurt am Main, den 08.11.2007                                                  Anlage

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