Transport- und Logistikverbände aus Frankreich, Spanien, den Niederlanden und Deutschland formulieren gemeinsame verkehrspolitische Forderungen

27.10.06

BGL. Frankfurt/M. - Die nationalen Spitzenverbände für Güterkraftverkehr und Logistik - Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL- Deutschland), Conferderación Espanola de Transporte de Mercancias (CETM - Spanien), Fédèration Nationale des Transports Routiers (FNTR - Frankreich) und Transport en Logistiek Nederland (TLN - Niederlande) - haben anlässlich eines Treffens in Paris gemeinsame Forderungen an die europäische Verkehrspolitik formuliert.

Die Ziele des EU-Weißbuchs zur Verkehrspolitik sowie der dazu vorliegenden Zwischenbilanz ließen sich nur durch positive, zukunftsorientierte wirtschaftliche Rahmenbedingungen erreichen. Hierzu fordern die Verbände:

- Über die Preispolitik ist Nutzen und Qualität des Straßengütertransports ein angemessener Wert beizumessen.
- Die Besonderheiten der in der Mobilitätswirtschaft tätigen Unternehmen in steuerlicher, sozialer und technischer Hinsicht müssen stärkere Berücksichtigung finden.
- Ein gerechter und fairer Wettbewerb unter harmonisierten Rahmenbedingungen ist zu gewährleisten. - Regelungen zum Berufszugang müssen strikter eingehalten werden, um zur Verbesserung der Marktergebnisse und der Stabilität des Marktes beizutragen.

Außerdem weisen die Berufsverbände, die in ihren Ländern auch Sozialpartner sind, darauf hin, dass ein "Europa ohne Grenzen" nicht durch ungleiche Gesetzgebungen und uneinheitliche Kontrollen zu Sozialdumping führen darf.

Frankfurt am Main, den 27.10.2006

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