BGL interveniert bei der Europäischen Kommission gegen bürokratische Hürden im Englandverkehr

10.10.06

BGL. Frankfurt/M. - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e. V. hat die Europäische Kommission darüber informiert, dass die britische Regierung den Aufbau erheblicher bürokratischer Hürden für den grenzüberschreitenden Verkehr von und nach Großbritannien plant. Unter Berufung auf die Bekämpfung von Terrorismus und Drogenmissbrauch sollen auch gebietsfremde Transportunternehmen und ihre Auftraggeber transportbegleitende Informationen vorab elektronisch zur Verfügung stellen. Britische Verbände hatten eine solche Vorregistrierung ausländischer Fahrzeuge vehement gefordert. Der BGL vermutet deshalb auch kein echtes Sicherheitsinteresse hinter den Bürokratiehürden, sondern die Behinderung ausländischer Wettbewerber im Englandverkehr.

Für den BGL steht diese für April nächsten Jahres geplante Maßnahme in völligem Widerspruch zu den Zielen des Europäischen Binnenmarktes. Diese Vorgehen, so der BGL, sei mit EU-Recht nicht vereinbar. Der BGL hat daher die Europäische Kommission um Prüfung gebeten und schlägt einen Gang der Kommission zum Europäischen Gerichtshof vor.

Frankfurt am Main, den 10.10.06

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