Erfolgreicher Auftakt der BGL-Logistik-Veranstaltungsreihe für Mitgliedsunternehmen

Thema "Ausschreibung von Logistikdienstleistungen" stößt auf reges Interesse

28.04.05

BGL. Frankfurt/M. - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat seine neue Logistik-Veranstaltungsreihe erfolgreich gestartet. Die Auftaktveranstaltung zum Thema "Ausschreibung von Logistikdienstleistungen", die am 26. April 2005 in Frankfurt am Main stattfand, stieß auf reges Interesse und positive Resonanz. Der BGL plant die Durchführung weiterer Logistik-Veranstaltungen, um den logistikinteressierten Mitgliedsunternehmen seiner Landesverbände eine Plattform zum Informationsaustausch zu bieten.

In seinem Einführungsvortrag "Marktpotenziale für Logistikdienstleister" unterstrich Prof. Dr. Heinz Hautzinger, IVT e.V., Heilbronn, die Bedeutung der Marktforschung in der Logistikdienstleister-Branche. Insbesondere die Abgrenzung von Logistik-Marktsegmenten und die Bestimmung der Position des Logistikdienstleisters im bestehenden Marktumfeld bzw. Geschäftsfeld stellten strategisch wichtige Informationen dar. Ferner informierte Prof. Dr. Hautzinger über Datenquellen zur Branchen- und Kundenstruktur sowie zur Abbildung von Marktentwicklungen und deren Auswertung.

Jens-Jochen Roth, IVT e.V., Mannheim, präsentierte die aktuelle Ausgabe der BGL-Logistik-Mail zum Thema "Ausschreibungen von Logistikdienstleistungen". Er erläuterte zudem, welche Punkte kleine und mittelständische Güterkraftverkehrsunternehmen und Logistikdienstleister bei der Teilnahme an Ausschreibungen beachten sollten, um diese erfolgreich meistern zu können. Darüber hinaus nannte er unterschiedliche Ausprägungen von Ausschreibungen, Gründe für die Teilnahme an Ausschreibungen, mögliche Beweggründe der Kunden, Ausschreibungen durchzuführen und deren Auswahlverfahren.

Kurt Schüssler, Wilh. Schüssler Spedition GmbH, Heppenheim, berichtete aus seiner unternehmerischen Praxis über die Angebotsgestaltung für Mehrwertdienste in der Tiefkühl- und Frischelogistik eines mittelständischen Unternehmens. Basierend auf einem konkreten Projekt in seinem Unternehmen veranschaulichte er die verschiedenen Etappen einer Ausschreibung, die konkrete Angebotsgestaltung sowie deren organisatorische Umsetzung und zeigte auch mögliche Stolpersteine im Ausschreibungsprozess auf. Er betonte, dass insbesondere die Qualität des Vertragsverhältnisses die Art der Beziehung zum Auftraggeber wesentlich beeinflusse.

Zum Thema "Nach der Ausschreibung ist vor der Ausschreibung" informierte Prof. Hans-Helmut Grandjot, Fachhochschule Heilbronn, anhand einer von ihm erstellten Praxisstudie über Qualitätsanforderungen, die Verlader an Logistikdienstleister stellen und zeigte einschlägige Bewertungskriterien und -systeme auf. Er stellte dar, dass Logistikdienstleister Bewertungsprozesse durch den Auftraggeber aktiv mitgestalten könnten, indem diese die "Signale" ihrer Kunden auffingen und eine gewisse "Sensibilität" für stattfindende Bewertungen entwickelten. Als Folge solcher Bewertungsprozesse könnten Logistikdienstleister Ansätze zur Erhöhung der Kundenzufriedenheit gewinnen. Wesentlich seien kontinuierliche Verbesserungsprozesse.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der BGL-Landesverbände können für weitergehende Informationen die Präsentationen der Vorträge der BGL-Informationsveranstaltung "Ausschreibung von Logistikdienstleistungen" bei ihrem jeweiligen Landesverband abrufen.

Frankfurt am Main, den 28.04.05

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