Technische Schwierigkeiten bei der Einführung der Maut in Österreich zum 01. Januar 2004

22.12.03

BGL. Frankfurt/M. - Im Zusammenhang mit der Einführung einer fahrleistungsabhängigen Maut in Österreich zum 01. Januar 2004 für Lkw und Busse über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht wird von Schwierigkeiten bei der elektronischen Abbuchung berichtet. So soll die Mautabbuchung über das Mauterfassungsgerät (GO-Box), das innen an der Frontscheibe der Fahrzeuge angebracht wird, bei Fahrzeugen, die mit metallisierten Frontscheiben ausgerüstet sind, nicht funktionieren.

Derzeit bestehen unterschiedliche Angaben darüber, wie viele Fahrzeuge tatsächlich mit den entsprechenden Frontscheiben ausgerüstet sind.

Der BGL hat den Betreiber des österreichischen Mautsystems EUROPPASS sowie die österreichische Autobahn- und Schnellstraßenfinanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) diesbezüglich um Stellungnahme gebeten.

Des Weiteren hat sich der BGL an die Europäische Kommission gewandt und diese darum gebeten, die österreichische Seite vorsorglich darauf hinzuweisen, dass es nicht zu einer Diskriminierung von Fahrzeugen, die mit metallisierten Frontscheiben ausgerüstet sind, kommen darf. Keinesfalls dürfen Fahrer mit Bußgeldern belegt werden, falls das Mautabbuchungssystem auf Grund technischer Mängel nicht funktioniert.

Frankfurt am Main, den 22. Dezember 2003

Pressekontakt

Martin Bulheller
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: (069) 79 19-277
Telefax: (069) 79 19-227
E-Mail: presse@bgl-ev.de

Breitenbachstraße 1
60487 Frankfurt am Main