Neue VBGL beim Bundeskartellamt angemeldet

18.12.02

BGL. Frankfurt/M. - Am 17. Dezember 2002 hat der BGL seine Verbandsempfehlung "Vertragsbedingungen für den Güterkraftverkehrs- und Logistikunternehmer - VBGL" beim Bundeskartellamt angemeldet. Zuvor war dem BGL von Verladerseite signalisiert worden, dass keine Bedenken gegen die neuen VBGL bestehen.

Die VBGL wenden sich an die deutschen Straßengüterverkehrsunternehmer und an die mittelständischen Kraftwagenspeditionen mit eigenem Fuhrpark. Die VBGL werden weiterhin eine eigenständige Regelung für das Frachtgeschäft einschließlich der Entsorgungsverkehre und der im Baustellenverkehr gängigen Lohnfuhrverträge enthalten. Für das Speditionsgeschäft sehen die VBGL eine durchgängige Haftung von 8,33 Sonderziehungsrechten (etwa 11 ?) je Kilogramm vor. Damit kann - im Gegensatz zu den ADSp - im Schadenfall kein Streit über die Frage entstehen, ob der Schaden auf dem Beförderungsmittel oder beim Umschlag entstanden ist.

Bei der verfügten Lagerung bieten die VBGL eine Haftungssumme bei Güter- und Vermögensschäden von 25.000 ? je Schadenfall.

Die Besorgung einer Warentransportversicherung für den Auftraggeber durch den Spediteur erfolgt nach den VBGL nur auf einer klaren rechtsgeschäftlichen Grundlage. Nur wenn ein schriftlich oder in Textform gehaltener Auftrag ergeht, wird diese Versicherung eingedeckt. Die neuen VBGL sind in die öffentlich zugängliche Website des BGL www.bgl-ev.de eingestellt.

Frankfurt am Main, den 18.12.2002

Pressekontakt

Martin Bulheller
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: (069) 79 19-277
Telefax: (069) 79 19-227
E-Mail: presse@bgl-ev.de

Breitenbachstraße 1
60487 Frankfurt am Main