BSK beschließt Qualitätsnorm für Mitgliedsunternehmen

16.12.02

BGL. Frankfurt/M. - Am 18. November 2002 fand im Haus des Straßenverkehrs in Frankfurt am Main die Mitgliederversammlung der Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten (BSK) statt. Über 40 Teilnehmer nahmen die Möglichkeit wahr, an diesem Tag über verschiedene wichtige Einzelthemen zu diskutieren und Beschlüsse herbeizuführen.

In den vergangenen Jahren wurde innerhalb der BSK immer wieder über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten zur Einführung einer Qualitätsnorm im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft in der BSK diskutiert. Oft kam man zu dem Schluss, die Zeit sei noch nicht reif dafür. Nunmehr stand dieses Thema erneut auf der Tagesordnung. Um die Voraussetzungen für die Implementierung einer solchen Norm zu schaffen, stimmte die Mitgliederversammlung einer Satzungsanpassung zu.

Für eine Qualitätsnorm spricht nach Auffassung der Mitgliederversammlung die Tatsache, dass damit - so ein Unternehmen diese erfüllt - ein Standard mit Außenwirkung dokumentiert wird. Gerade in Zeiten extremen Wettbewerbs scheint es besonders wichtig, sich im Konkurrenzkampf abzugrenzen und nicht nur den Preis in den Vordergrund zu stellen. Die BSK sah sich gefordert, für ihre Mitglieder die Vorteile einer Verbandsmitgliedschaft weiterzuentwickeln. Die Notwendigkeit für ein solches Vorgehen sei insbesondere in Bereichen gegeben, in denen es kein Regulativ von Seiten des Gesetzgebers gibt, wie zum Beispiel beim Marktzugang im Autokran-, Montage- oder Begleitbereich. Hier ist der Verband nunmehr tätig geworden, um Mindestanforderungen festzulegen, die für eine Mitgliedschaft dringend erforderlich sind.

Die Mitgliederversammlung beschloss nach eingehender Diskussion einstimmig, die vorgelegte Qualitätsnorm zum Bestandteil der Satzung zu machen und damit auch die Voraussetzungen einer Mitgliedschaft in der BSK auf ein neues Niveau zu heben. Gleichzeitig erhielt die BSK von der Mitgliederversammlung den Auftrag, diese Norm weiterzuentwickeln, sowie die Voraussetzungen zu ihrer Anwendung zu schaffen.

Frankfurt am Main, den 16. Dezember 2002

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