BGL und CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Friedrich Merz erörtern Krisensituation im deutschen Transportgewerbe

14.04.00

BGL. Frankfurt/M. - Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz MdB traf sich in Berlin mit dem Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. zu einem verkehrspolitischen Meinungsaustausch. Auf Seiten des BGL nahmen Präsident Hermann Grewer, Hauptgeschäftsführer Dr. Karlheinz Schmidt, der Stellvertretende Hauptgeschäftsführer Dr. Adolf Zobel und der Leiter der Berliner BGL-Repräsentanz, Georg Stecker, teil.

Das Gespräch war von einer offenen und konstruktiven Atmosphäre geprägt. Erörtert wurden die Ursachen der sich zuspitzenden Krise im Transportgewerbe. Der BGL warnte vor dem Verlust tausender von Arbeitsplätzen, wenn nicht bald Maßnahmen zur Wettbewerbsharmonisierung ergriffen würden. Insbesondere sei eine Aussetzung der wettbewerbsverzerrenden Ökosteuer dringend notwendig. Die Ertragskraft der meisten Betriebe sei durch die hohe Abgabenlast derart geschwächt, dass deutsche Unternehmer zunehmend durch internationale Wettbewerber verdrängt würden.

Friedrich Merz sagte politische Unterstützung im Kampf gegen die Ökosteuer zu. Er sprach sich für fairen Wettbewerb auf dem Transportmarkt aus. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion werde sich gegen jede Verzerrung zu Lasten der deutschen Unternehmer und für Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen in Europa einsetzen. Speziell den Bereichen der Fiskal- und Sozialharmonisierung komme Priorität zu.

Darüber hinaus sagte Merz zu, gemeinsam mit den Verkehrspolitikern der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Maßnahmen zu einer politischen Unterstützung der begründeten Anliegen des Transportgewerbes zu erörtern.

Frankfurt am Main, den 14. April 2000

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