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Großbritannien verschärft Sanktionen für Fahrer, die illegale Immigranten einschleusen

22.03.00

BGL. Frankfurt/M. - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat die in seinen Mitgliedsverbänden organisierten Transportunternehmen über das Inkrafttreten neuer Einwanderungs- und Asylgesetze in Großbritannien ab 3. April 2000 informiert.

Diese beinhalten unter anderem verschärfte Sanktionen für Personen, die für die Beförderung von illegalen Einwanderern nach Großbritannien verantwortlich sind. So drohen dem Fahrer bzw. dem Transportunternehmen bei Feststellung illegaler Einwanderer auf einem Fahrzeug Bußgelder in Höhe von 2.000,-- £ pro illegalem Einwanderer.

Von dem Bußgeld sehen die britischen Einwanderungsbehörden nur ab, wenn der Fahrer bzw. Transportunternehmer nachweisen kann, dass ein Sicherheitssystem implementiert und angewandt wurde, das vor dem unbemerktem Eindringen illegaler Immigranten auf dem Fahrzeug schützt.

Bei konkreten Vorfällen müssen als Nachweis über die Anwendung des o.g. Sicherheitssystems verschiedene Dokumente vorgelegt werden. Der BGL hat deutschsprachige Übersetzungen bzw. zweisprachige Fassungen dieser Dokumente ausgearbeitet, die den im Großbritannienverkehr tätigen Transportunternehmen über die BGL-Mitgliedsverbände zur Verfügung gestellt werden.

Frankfurt am Main, den 22. März 2000

Pressekontakt

Martin Bulheller
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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E-Mail: presse@bgl-ev.de

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