„Spart“ der nachträgliche Einbau eines Partikelminderungssystems Kosten?
Die Nachrüstung von Euro II- und Euro III-Fahrzeugen mit einem Partikelminderungssystem führt ab 1. Januar 2009 zur Einstufung in eine günstigere Mautkategorie. Euro III-Fahrzeuge werden dann anstatt in Kategorie C (Fahrzeuge ohne Partikelminderungssystem) in Kategorie B (mit PMS) eingestuft. Für Euro II-Fahrzeuge gilt anstelle von Kategorie D (ohne PMS) Kategorie C (mit PMS).
Ob die eingesparten Mautkosten „unter dem Strich“ angesichts der Mehrkosten für Anschaffung und Betrieb der Systeme für eine Kostenentlastung sorgen, ist nur von Fall zu Fall zu beantworten. So schlägt neben der Anschaffung und dem Einbau des Systems insbesondere ein Kraftstoffmehrverbrauch zu Buche. Wie sich Letzterer konkret in Euro und Cent ausdrückt, ist für die Zukunft nur schwer zu beziffern. Die Unbeständigkeit der Rohölmärkte mit ihren extremen Preisausschlägen birgt ein erhebliches Risiko. Eine grobe Orientierung kann gegebenenfalls die nachfolgend zum Download angebotene Übersicht vermitteln. Es sei darauf hingewiesen, dass darin ausschließlich die Anschaffungs- und die Kraftstoffkosten wartungsfreier Systeme kalkulatorisch bewertet werden.
|