BGL interveniert gegen die Erhebung von Strafgebühren an den rumänischen Grenzübergängen

22.01.01

BGL. Frankfurt/M. - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat das Bundesverkehrsministerium und die EU-Kommission auf aktuelle Schwierigkeiten bei der Durchführung von Lkw-Verkehren nach Rumänien hingewiesen.

So haben die rumänischen Behörden die erst im vergangenen Herbst eingeführten Fahrzeugabmessungen nach EU-Standard zum Jahreswechsel kurzfristig wieder zurückgezogen. Als Konsequenz daraus erheben die rumänischen Grenzbehörden bei Fahrzeugen, die die EU-Standardabmessungen aufweisen, hohe Strafgebühren. Die erneute Änderung der Fahrzeugabmessungen wurde von den rumänischen Behörden vorab nicht angekündigt. Die betroffenen Transportunternehmer wurden von der neuen Regelung vollkommen überrascht.

In seinem Schreiben an das Bundesverkehrsministerium und die EU-Kommission hat der BGL auf die in Anbetracht des geplanten EU-Beitritts Rumäniens unakzeptable Vorgehensweise hingewiesen und eine sofortige Umsetzung der EU-Fahrzeugstandards in Rumänien gefordert.

Frankfurt am Main, den 22. Januar 2001

Pressekontakt

Martin Bulheller
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: (069) 79 19-277
Telefax: (069) 79 19-227
E-Mail: presse@bgl-ev.de

Breitenbachstraße 1
60487 Frankfurt am Main