Auswirkungen der Ausweitung des mautpflichtigen Streckennetzes auf alle Bundesstraßen zum 1.7.2018 auf die Kostensituation von Transportlogistikunternehmen

Zum 1.7.2018 wird die Lkw-Maut auf alle Bundesstraßenabschnitte ausgeweitet. Das zu Beginn der Mauterhebung im Jahr 2005 noch auf Autobahnen beschränkte mautpflichtige Streckennetz wächst damit von rund 15 500 Kilometer um das Zweieinhalbfache auf rund 53 000 Kilometer an. Nach Berechnungen des Bundesverkehrsministeriums ergeben sich hieraus Mehreinnahmen des Bundes von rund zwei Mrd. Euro pro Jahr, die für Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung stehen.

Über den nachfolgenden Link stellt der BGL zwei Formulare zur Ermittlung der Gesamtkostenveränderung im Zuge der Mautausweitung zum 1.7.2018 zur Verfügung. Hierbei wird zwischen Fahrzeugen (Fahrzeuggruppen), für die bereits Maut entrichtet wird und Fahrzeugen (Fahrzeuggruppen), die erstmals das mautpflichtige Streckennetz nutzen, unterschieden.

Formulare zur Ermittlung der Gesamtkostenveränderung durch Ausweitung
des mautpflichtigen Streckennetzes zum 1.7.2018

Hinweis: Zum Jahresbeginn 2019 ist darüber hinaus eine Anpassung der Mautsätze an das aktuelle Wegekostengutachten 2018-2022 vorgesehen. Mit der Erhöhung der Mautsätze sollen die Mehreinnahmen auf insgesamt zweieinhalb Mrd. anwachsen.

Die BGL-Stellungnahmen und Pressemitteilungen zu den bevorstehenden Mautänderungen können unter https://www.bgl-ev.de/web/medien/index.htm abgerufen werden.