Aus- und Weiterbildung
Gut ausgebildete Mitarbeiter tragen mit zur Sicherung der Marktposition des Unternehmens bei. Deshalb bilden Transportunternehmen aus und Jugendliche streben eine Ausbildung im Transport- und Verkehrsgewerbe an. Ausbildungsberufe im Verkehrs- und Transportgewerbe führen zu sicheren Arbeitsplätzen. Das Güteraufkommen wird weiter steigen. Güter müssen immer dorthin gebracht werden, wo sie weiterverarbeitet, gelagert oder verbraucht werden. Mitarbeiter im Transportgewerbe kommissionieren und verpacken die Güter, organisieren den Transport und die Transportketten, transportieren die Güter, planen und organisieren logistische Prozesse. Sie werden auf diese Aufgaben hin qualifiziert.
Ausgebildet wird in anerkannten Ausbildungsberufen („Ausbildung
Berufskraftfahrer“ und „Weitere
Ausbildungsberufe“). Ohne Fahrer/-innen können keine Güter auf der Straße
bewegt werden. Berufskraftfahrer/-innen sind Profis am Steuer, sie können mehr
als nur fahren. Um Unternehmer/-innen und Jugendliche bei der Suche nach
einem/einer Auszubildenden bzw. einem Ausbildungsplatz zu unterstützen, hat der
BGL eine „Ausbildungsplatzbörse“ eingerichtet.
Mit der gemeinsamen SVG/BGL-Imagekampagne „Zeig dein Profil“ sollen
Jugendliche für diese Ausbildung gewonnen werden.
Berufskraftfahrer/-innen "modern - zukunftssicher - vielseitig"
Unter www.werde-kraftfahrer.de
erhalten Jugendliche Informationen zum Berufsbild Berufskraftfahrer/-in und können
einen Eignungstest durchführen. Drei computeranimierte Filme zeigen die
Vorteile und Gründe, diesen Beruf zu erlernen. Der Erfolg der Kampagne
erfordert natürlich die Mitwirkung der Unternehmen der Branche. „Nur wer
selbst zur Ausbildung bereit ist, wird auch dauerhaft über qualifizierte
Berufskraftfahrer/-innen verfügen“ – so Professor Dr. Schmidt vom BGL.
Die SVGen und die Bildungswerke des Verkehrsgewerbes unterstützen auch hier die
Unternehmen mit Ausbildungsmodulen innerhalb der Verbundausbildung.
Nach Abschluss der Berufsausbildung sollte sich der/die Facharbeiter/-in, die
Fachkraft ständig fort- und weiterbilden. Aufbauend auf die Ausbildung werden
Fortbildungen von den Bildungsinstituten angeboten, die mit einer Abschlussprüfung
vor der IHK abschließen. Eine mehrjährige berufliche Tätigkeit wird
vorausgesetzt. Schauen Sie unter „Fortbildungsprofile“
nach, welche Möglichkeiten bestehen, die Mitarbeiter fortzubilden.
Ab dem 10. September 2009 haben zukünftige Kraftfahrer/-innen neben ihrem Führerschein eine Grundqualifikation
nach dem Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz – (BKrFQG) nachzuweisen. Informationen hierzu finden Sie unter
„Obligatorische Fahrerqualifikation nach BKrFQG“.
Ständige Weiterbildung wird in allen Berufen vorausgesetzt. So sind z. B. Kraftfahrer/-innen verpflichtet, alle fünf
Jahre eine 35-stündige Weiterbildung nachzuweisen. Auch für besonders sensible Güter, wie Gefahrgut, besteht eine
gesetzliche Verpflichtung, sich ständig zu schulen. Das Unfallrisiko ist besonders bei Fahranfängern hoch. Mit Zunahme
von Fahr-Erfahrung und persönlicher Reife sinkt dieses Risiko. Jedoch kann die Verkehrssicherheit durch angewöhnte
Verhaltensmuster, Konzentrationsfehler auf gewohnten Strecken oder falsche Reaktionen aufgrund eines trügerischen
Sicherheitsgefühls wieder beeinträchtigt werden. Diese Risikofaktoren können durch regelmäßige Schulung des Fahrpersonals
reduziert werden. Wirtschaftliches Fahren und richtige Ladungssicherung führen zur Senkung der betrieblichen Kosten.
Auch hier können regelmäßige Unterweisungen und Schulungen zum Erfolg führen. Durch die Teilnahme der Mitarbeiter/-innen
an einer Weiterbildung kommt der/die Unternehmer/-in z. B. seiner/ihrer Unterweisungspflicht nach den
Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV) nach. Welche Kosten eingespart werden können und welchen Nutzen das
Unternehmen hat, werden zu nachfolgend aufgeführten „Schulungen“ und Seminaren der
Bildungsinstitute des Verkehrsgewerbes angegeben. Die Vorzüge des lebenslangen Lernens werden aufgezeigt.
Regelmäßige Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen im Transportlogistikgewerbe erhöht zudem die Motivation und
führt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Straße.
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