Ausgewählte Schulungen

Beschleunigte Grundqualifikation

Innerhalb der Europäischen Union dürfen Kraftfahrer/-innen (Neueinsteiger/-innen) im Güterkraftverkehr ab dem 10. September 2009 nur noch beschäftigt werden, wenn sie zusätzlich zur Fahrerlaubnis eine Grundqualifikation nachweisen. Diese Pflichtschulung betrifft alle Kraftfahrer/-innen, die Fahrzeuge der Klasse C1, C1E, C oder CE gewerblich nutzen. Die Beschleunigte Grundqualifikation besteht aus einer 140-stündigen Schulung mit abschließender 90-minütiger Prüfung bei der zuständigen IHK.

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Vorausschauendes und wirtschaftliches Fahren

In theoretischen Unterricht und praktischen Fahrübungen werden dem Teilnehmer und der Teilnehmerin die wichtigsten Faktoren für ein vorausschauendes und wirtschaftliches Fahren vermittelt.

Lerninhalte

  • Fahrphysikalische Grundlagen und deren Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch: Aerodynamik, Fahrwiderstände, Fahrzeugtechnik,
  • Vorausschauendes Fahren und dessen Effekte für Fahrer, Fahrzeug, Betriebskosten und für die Verkehrssicherheit

 

Vorteile

  • Mitarbeitermotivation
  • Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Straße:
    Reduzierung des Unfallrisikos
    Vorausschauendes Fahren ist gleichbedeutend mit stressfreierem Fahren.
    Stressfreies Fahren senkt das Unfallrisiko und somit die Reparaturkosten, Personalausfälle und die Standzeiten
  • Kraftstoffersparnis / Reduktion der CO2-Emissionen
    Eine Verbesserung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauches um nur 1 % bedeutet bei einer Laufleistung von 135.000 km/Jahr und einem Kraftstoffverbrauch von 35 l/100 km eine Einsparung von 472,5 l Dieselkraftstoff pro Jahr und Fahrzeug. Erfahrungswerte zeigen, dass das Einsparpotential oftmals weit mehr als nur 1 % beträgt.
  • Materialschonende Fahrweise
    Das vorausschauende Fahren reduziert die Schalt-, Brems- und Beschleunigungsvorgänge. Dies reduziert den Kraftstoffverbrauch und führt zu geringerem Verschleiß, insbesondere an Bremsen, Antriebsstrang und Reifen. Dadurch entstehen niedrigere Wartungs- und Reparaturkosten und die Einsatzzeiten der Fahrzeuge werden erhöht. 

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Fahrsicherheitstraining

Richtiges Einschätzen der Risiken des Straßenverkehrs, Gefahren besser erkennen und damit Unfälle vermeiden wird vermittelt. Das Sicherheitsdenken, das Sicherheitsempfinden und das verantwortungsbewusste Handeln des Fahrpersonals sollen gefördert werden.

Vorteile

  • Vermeidung von kritischen Fahrsituationen
  • Reduzierung der Unfallkosten und -folgekosten
  • positive Einflussnahme auf Schadenfreiheitsrabatt

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Ladungssicherung

Ladungssicherung auf Lkw ist notwendig und dient der Verkehrssicherheit. Alle an der Ladungssicherung beteiligten sollen daher ständig über die rechtlichen, physikalischen und fahrphysikalische Grundlagen der Ladungssicherung theoretisch geschult werden. Durch praktische Übungen wird das fachgerechte Einsetzen der verschiedenen Sicherungsmittel vermittelt, Lastverteilung und Zurrkraftberechnung werden erlernt. Folgen falscher, mangelnde Ladungssicherung dargestellt.

Vorteile


Ordnungsgemäße Ladungssicherung führt zu

  • Reduzierung der Transportschäden durch mangelnde Ladungssicherung
  • zügige Kontrolle weil ordnungsgemäße Ladungssicherung
  • Reduzierung der Unfallkosten und -folgekosten
  • Vermeidung von Bußgeldern
  • Vermeidung von Punkten in Kraftverkehrszentralregister
  • Vermeidung von Einträgen in Gewerbezentralregister
  • Arbeitgeber kommt der Verpflichtung der BGV-Vorschriften nach

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Ladungssicherung nach VDI 2700a

Seit Januar 2002 gibt es den Ausbildungsnachweis Ladungssicherung nach VDI-Richtlinie 2700 a. Der Ausbildungsnachweis dokumentiert die Teilnahme an einer Schulung von mindestens 16 Stunden Unterricht. Ladungssicherung auf Lkw ist notwendig und dient der Verkehrssicherheit. Alle an der Ladungssicherung beteiligten sollen daher ständig über die rechtlichen, physikalischen und fahrphysikalische Grundlagen der Ladungssicherung theoretisch geschult werden. Durch praktische Übungen wird das fachgerechte Einsetzen der verschiedenen Sicherungsmittel vermittelt, Lastverteilung und Zurrkraftberechnung werden erlernt. Folgen falscher, mangelnde Ladungssicherung dargestellt.

Vorteile

Ordnungsgemäße Ladungssicherung führt zu

  • Reduzierung der Transportschäden durch mangelnde Ladungssicherung
  • zügige Kontrolle weil ordnungsgemäße Ladungssicherung
  • Reduzierung der Unfallkosten und -folgekosten
  • Vermeidung von Bußgeldern
  • Vermeidung von Punkten in Kraftverkehrszentralregister
  • Vermeidung von Einträgen in Gewerbezentralregister
  • Arbeitgeber kommt der Verpflichtung der BGV-Vorschriften nach

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Kosten senken durch Schadensprävention

Mit Hilfe von Prävention können viele Schäden durch Verkehrs-, Rangier- und Arbeitsunfälle vermieden werden. So werden die Grundlagen moderner Unfallverhütung vermittelt. Häufige Schadensursachen rund um den Lkw aufgezeigt. Denn der richtige Einsatz von praxisorientierten Maßnahmen hilft Schäden zu vermeiden und Unfälle sowie Unfallfolgekosten zu reduzieren.

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Vorschriften für den Güterkraftverkehr

Vorschriften des GüKG, Bedeutung des Frachtbriefes und Vorschriften im grenzüberschreitenden Güterverkehr sind Inhalte dieser Schulung. Ebenso das Verhalten im Krisenfall, welche Dokumente mitzuführen sind und die Verantwortung des Fahrpersonals bei der Durchführung der Beförderung von der Beladung bis zur Entladung.

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Der Kraftfahrer als Imageträger

Der Kraftfahrer der Imageträger des Unternehmens. Die Wirkung von Fahrer und Fahrzeug auf Öffentlichkeit und Kunden wird verdeutlicht. Das Fahrpersonal wird motiviert, sich mit dem Transportunternehmen und den übertragenen Aufgaben zu identifizieren. Die gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen allen Mitarbeitern ist Grundvoraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Mit der richtigen Behandlung und Betreuung der Kunden steht und fällt der Erfolg jedes Dienstleistungsunternehmens. Kundenorientierung muss von allen Mitarbeitern gelebt werden. Dazu gehört ganz besonders die Art und Weise, wie die Fahrer auf Kunden zugehen und mit ihnen kommunizieren. Der erst Eindruck kann entscheidend sein. Defekte Fahrzeuge und Trailer, das Fehlen von Spanngurten, Paletten und Steckbrettern können sich nachteilig auf das Image des Verkehrsunternehmens auswirken. Dem Fahrpersonal werden die Auswirkungen des nachlässigen Umgangs mit Materialien verdeutlicht. Werkzeug und Ausrüstung des Unternehmens soll wie eigenes behandelt werden.

Vorteile

  • Verbesserung des Firmenimages
  • Professioneller Umgang der Fahrer mit Kunden, Kontrollorganen und Kollegen
  • Identifikation der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen
  • Mitarbeitermotivation
  • Festlegung des Teamgeistes, gut funktionierende Zusammenarbeit ist von Vorteil für das Unternehmen. "Hand in Hand" arbeiten, besserer Umgang mit Arbeitsmaterialen

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.

Gefahrgutfahrer-Schulung

Führer von Fahrzeugen, die gefährliche Güter befördern, müssen bei Aufnahme ihrer Beschäftigung eine Erstschulung und bei Ausübung ihres Berufs alle fünf Jahre eine Auffrischungsschulung absolvieren. Erst- und Auffrischungsschulung schließen mit einer Prüfung ab. Die ADR-Bescheinigung bestätigt, dass der Fahrzeugführer an einer Schulung teilgenommen und die Prüfung bestanden hat. Die Erstschulung besteht aus Basiskurs und Aufbaukursen. Das zu befördernde Gut und die Menge bestimmen, welche Erstschulungen nachgewiesen werden müssen. Wichtigstes Ziel der Schulung ist es, den Fahrzeugführern die Gefahren bewusst zu machen, die mit der Beförderung gefährlicher Güter verbunden sind, und ihnen Grundkenntnisse zu vermitteln, die erforderlich sind, um die Gefahr eines Zwischenfalls auf ein Mindestmaß zu beschränken und, sofern ein solcher eintritt, ihnen zu ermöglichen, die Maßnahmen zu treffen, die für ihre eigene Sicherheit, die der Allgemeinheit und zum Schutz der Umwelt sowie zur Begrenzung der Folgen des Zwischenfalls erforderlich sind.

Aufbaukurs Tank
Führer von Fahrzeugen, die gefährliche Güter

  • in fest verbundenen Tanks oder Aufsetztanks mit einem Fassungsraum von mehr als 1 m³
  • in Batterie-Fahrzeugen mit einem Gesamtfassungsraum von mehr als 1 m³
  • in Tankcontainern, ortsbeweglichen Tanks oder MEGC mit einem Einzelfassungsraum von mehr als 3 m³

befördern.

Aufbaukurs Klasse 1
Führer von Fahrzeugen, die Güter der Klasse 1 (Explosive Stoffe und Gegenstände mit Explosivstoff) befördern, unabhängig von der höchstzulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs.

Aufbaukurs Klasse 7
Führer von Fahrzeugen, die radioaktive Stoffe befördern, unabhängig von der höchstzulässigen Gesamtmasse des Fahrzeugs (keine Schulung nach 8.2 bei Anwendung der Ausnahme S12 in Kapitel 8.5).

Fortbildungskurs
Fortbildungsschulung/Auffrischungsschulung 5 Jahre nach Basiskurs

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen

Gefahrgutbeauftragten-Schulung

Gefahrgutbeauftragter/Sicherheitsbeauftragter
Alle Unternehmen, die an dem Transport gefährlicher Güter beteiligt sind, haben nach § 1 Abs. 1 GbV einen Gefahrgutbeauftragten schriftlich zu bestellen. Der Gefahrgutbeauftragte muss zuverlässig und sachkundig sein. Alle 5 Jahre muss der Gefahrgutbeauftragte zur Verlängerung des EG-/Schulungsnachweises eine Prüfung ablegen. Die Fortbildungsprüfung macht eine eingehende Vorbereitung erforderlich, die von den Bildungswerken des Verkehrsgewerbes angeboten wird.

Grundlehrgang
Verkehrsträger Straße
Verkehrsträger Schiene und Straße

Fortbildung
Prüfungsvorbereitung: Verkehrsträger Straße bzw. Schiene

 

Informationen rund um die Schulung geben die Ausbildungsberater der BGL-Mitgliedsverbände sowie Bildungswerke des Verkehrsgewerbes und SVGen.