Pressearchiv 2006
11.10.2006 Lkw-Unfälle: Seit 5 Jahren rückläufige Zahlen
BGL. Frankfurt/M. – Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. informiert nach Auswertung der kürzlich veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamtes, dass sich die Verkehrssicherheitsbilanz des Lkw auf deutschen Straßen weiter verbessert hat: Wenn auch jeder Unfall ein Unfall zuviel ist, gilt: Der positive Verkehrssicherheitstrend setzt sich fort. So ging die Zahl der bei Lkw-Unfällen Getöteten seit 1992 um 38,5 % zurück, die der Schwerverletzten um 33,8 % (vgl. Anlage). Dies ist umso bemerkenswerter, als sich die im Bundesgebiet erbrachte Transportleistung im Vergleichszeitraum 1992 bis 2005 um stolze 56,2 % erhöht hat und die Straßeninfrastruktur in ihrem Modernitätsgrad durch Versäumnisse der Politik immer mehr auf Verschleiß gefahren wird. Besonders augenscheinlich werden die Verbesserungen in der Verkehrssicherheitsbilanz des Lkw, wenn man die Zahl der Lkw-Unfallopfer zur Transportleistung ins Verhältnis setzt: Wurden 1992 in Deutschland pro 1 Milliarde Tonnenkilometer rechnerisch 7,5 Menschen getötet, so sank diese Größe in 2005 auf 2,9 (vgl. Anlage). Ungeachtet dessen vertritt der BGL mit Nachdruck die Auffassung, dass jeder Unfalltote ein Unfalltoter zuviel ist und die Erhaltung von Menschenleben und Gesundheit stets absoluten Vorrang haben muss. Der BGL sieht sich in seiner Verkehrssicherheitsarbeit – auch auf Landesverbandsebene – durch die wiederholt verbesserte Unfallbilanz des Lkw ermutigt und ruft seine Mitgliedsbetriebe auf, die Sicherheitsarbeit mit größter Priorität fortzusetzen.
Frankfurt am Main, den 11.10.2006
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