Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

Pressearchiv 2004

06.02.2004
EuGH begründet Rückerstattungsanspruch für überhöhte Brenner-Mauten

BGL. Frankfurt/M. – In einem richtungsweisenden Urteil bestätigte der EuGH in seinem Urteil vom 5.2.2004 den Rückerstattungsanspruch von Transportunternehmern, denen überhöhte Entgelte für die Benutzung der Brennerautobahn durch die ASFINAG in Rechnung gestellt worden waren.

Der EuGH hat dankenswerterweise klargestellt, so der BGL, dass auch juristische Personen des Privatrechts an die Umsetzung der sogenannten Wegekostenrichtlinie gebunden sind. Österreichische wie grenzüberschreitend tätige Frächter können sich darauf berufen, dass sie durch den überhöhten Tarif für die Gesamtstrecke gegenüber denjenigen Straßenbenutzern diskriminiert werden, die (preiswertere) Teilstrecken benutzen.

Der BGL sieht mit Genugtuung die Konsequenzen dieses Urteils. Mitglieder, die sich dem Sammelverfahren des BGL und dem entsprechenden Abkommen mit der österreichischen Finanzverwaltung angeschlossen haben, sind der Rückzahlung der überhöhten Brennermauten ein ganzes Stück näher gerückt.

Frankfurt am Main, den 6. Februar 2004

< zurück zur Übersicht

Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. © Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.