Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

Pressearchiv 2001

24.01.2001
Lkw-Unfälle - Panikmache ist unangebracht

BGL. Frankfurt/M. – In einigen Veröffentlichungen der vergangenen Tage wird in teils tendenziöser Art und Weise von steigenden Lkw-Unfallzahlen berichtet und damit gegen eine ganze Branche Stimmung gemacht.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. fordert in diesem Zusammenhang einen behutsameren, mehr an den Fakten orientierten Umgang mit diesem sensiblen Thema ein.

Jeder Unfalltote ist einer zuviel, dennoch hat sich in den vergangenen Jahren – gerade unter Berücksichtigung der rapide angestiegenen Lkw-Fahrleistungen – die Fahrsicherheit erhöht, wenngleich das Jahr 1999 Anlass zur Besorgnis bereitet. Wie die beigefügte Abbildung "Lkw-Unfälle mit Personenschaden und deren Opfer pro 1 Mrd. km Fahrleistung 1992-99" zeigt, kamen 1992 pro 1 Mrd. gefahrener Lkw-Kilometer rechnerisch 34 Menschen ums Leben und 242 wurden schwer verletzt.

Im Krisenjahr 1999 kamen dagegen auf 1 Mrd. Lkw-Kilometer 22 Tote und 176 Schwerverletzte, was einem Rückgang von 36 % bzw. 27 % innerhalb von sieben Jahren entspricht. Wäre 1999 das Sicherheitsniveau von 1992 umgesetzt worden, so wären bei den gegebenen Fahrleistungen 900 Tote mehr zu beklagen gewesen.

Die Verkehrssicherheitsarbeit zahlt sich aus, auch wenn der BGL mit dem Erreichten keineswegs zufrieden ist. Der Verband ruft seine Mitgliedsbetriebe auf, die Sicherheitsarbeit weiter zu verstärken, denn die Erhaltung von Menschenleben und Gesundheit hat immer höchste Priorität!

Frankfurt am Main, den 24.01.2001

2 Anlagen (1 Grafik + 1 Tabelle)
  PU20010124100000163_ATT1.PDF

< zurück zur Übersicht

Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. © Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.