Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

Pressearchiv 2000

13.12.2000
Katastrophale Auswirkungen auf die Verkehrslage am deutsch-tschechischen Grenzübergang Schirnding/Pomezi nad Ohri aufgrund einer Änderung der Abfertigungsmodalitäten bereits absehbar

BGL. Frankfurt/M. – Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. befürchtet aufgrund der geplanten Änderungen der Abfertigungsmodalitäten der tschechischen Grenzkontrollbehörden an dem deutsch-tschechischen Grenzübergang Schirnding/Pomezi nad Ohri katastrophale Auswirkungen auf die Verkehrslage. Da bereits jetzt die Abfertigungskapazitäten in Schirnding nicht ausreichen und teilweise erhebliche Wartezeiten bestehen, könnte die Umsetzung der geplanten Änderung der Abfertigungsmodalitäten chaotische Zustände an diesem Grenzübergang zur Folge haben.

Hintergrund ist die Einführung eines neuen Abfertigungserfassungssystems der tschechischen Zollbehörden, das die möglichen täglichen Lkw-Abfertigungen auf eine bestimmte Anzahl beschränkt, die wesentlich geringer ist als die bisherige durchschnittliche Anzahl der Lkw-Abfertigungen.

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat daher das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen sowie das Bundesministerium der Finanzen auf die Folgen der geplanten Änderung der Abfertigungsmodalitäten der tschechischen Grenzkontrollbehörden an dem deutsch-tschechischen Grenzübergang Schirnding/Pomezi nad Ohri hingewiesen.

Der BGL hat die zuständigen Bundesministerien aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Ministerien der Tschechischen Republik eine praxisnahe Lösung der Zollabfertigung an diesem Grenzübergang zu erwirken.

Frankfurt am Main, den 13. Dezember 2000

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